Das war 2014! Hoffnungsträger, Verlierer, Pleiten und Comebacks
Das letzte Jahr war voll gepackt mit wichtigen Ereignissen. Es lohnt ein Blick zurück auf die Überraschungen, Hoffnungsträger und Pleiten, bevor 2015 so richtig losgeht. fabeau vergibt non-physische Awards in zwölf Kategorien.
Aufreger des Jahres
Platz 1: Die Blogger von Dandy Diary haben große braune Kinder-Kulleraugen hinter eine Nähmaschine platziert. Auf der Nähmaschine sollen offenbar die “Alexander Wang for H&M”-Klamotten produziert worden sein. H&M schaltete seine Anwälte ein, die Blogger gaben nach. Es bleibt aber trotzdem der bittere Nachgeschmack, dass mit unserer Kleidung irgendwas nicht stimmt. Das Video dürfte allerdings nicht der Grund sein, warum die Kollektion irgendwie floppte. Noch zwei Gründe für Dries van Noten von einer Designer-Kooperation mit den Schweden öffentlich Abstand zu nehmen: „19 Euro für ein Hemd bei H&M – sorry, dafür kriegen wir nur die Knöpfe.“
Platz 2: Unfaire Produktionsbedingungen und Hungerlöhne waren auch das Thema beim „Etikettenschwindel des Jahres“. In Großbritannien fanden Kunden in Primark-Kleidung eingenähte Hilferufe von Arbeitern aus Bangladesch. Das auch das ein Fake war, verbessert die Situation der Arbeiter in Fernost dennoch nicht, aber unsere Einstellung vielleicht.
Platz 3: Naja, und dann Business as usual: Shitstorms im Netz. Gegen Zalando wegen der Arbeitsbedingungen in deutschen Logistiklagern, gegen Zara wegen eines KZ-Häftling-Shirts, gegen Mango wegen der Bigsize-Linie Violeta oder Hakenkreuz-Blusen und gegen Victoria’s Secret wegen zu dürrer Models.




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