Das war 2014! Hoffnungsträger, Verlierer, Pleiten und Comebacks
Das letzte Jahr war voll gepackt mit wichtigen Ereignissen. Es lohnt ein Blick zurück auf die Überraschungen, Hoffnungsträger und Pleiten, bevor 2015 so richtig losgeht. fabeau vergibt non-physische Awards in zwölf Kategorien.
Designer des Jahres
Platz 1: Grazie mille, Frida Giannini! Die 42-Jährige, die fast ein Jahrzehnt den Auftritt von Gucci prägte, hat sich entschieden, zu gehen, wenn’s am schönsten ist. Wie man der jüngsten Meldung vom Wettbewerber Prada entnehmen konnte, wird das Luxus-Geschäft schwierig und auch die besten Modehäuser müssen neue Strategien entwickeln, um weiter gute Zahlen zu vermelden – zur Not auf Kosten ihrer härtesten Währung, der Exklusivität.
Platz 2: Guido Maria Kretschmer wortwörtlich auf allen Kanälen. Der Frauen-Versteher ist sich für kein Format zu schade. Dabei bleibt er selbst in den schwierigsten Presswurst-Style-Unglücken charmant wie immer. Um das Geschäft anzukurbeln, hat er nun einen Onlineshop mit erschwinglicher GMK-Mode eröffnet. Touché – man soll die Kuh melken solange sie noch Milch gibt. Das weiß der „Prinz of Pompöös“ schon lange: So weit man hört, ist Harald Glööckler immer noch der bestverdienende Designer Deutschlands.
Platz 3: Jason Wu lässt sich von schwäbischen Hügellandschaften inspirieren und bringt die Entwürfe auf den New Yorker Laufsteg. Sein Debüt für Hugo Boss war gelungen und wurde viel gelobt. Es bleibt abzuwarten, ob es ihm gelingt, den Plan, den prozentualen Umsatzanteil von Damenmode über die 20-Prozent-Marke zu hieven.




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