Das letzte Jahr war voll gepackt mit wichtigen Ereignissen. Es lohnt ein Blick zurück auf die Überraschungen, Hoffnungsträger und Pleiten, bevor 2015 so richtig losgeht. fabeau vergibt non-physische Awards in zwölf Kategorien.

Hoffnungsträger des Jahres

Platz 1: Udo Greiser, der ehemalige Produkt- und Beschaffungsvorstand von Tom Tailor, soll endlich die Performance von Bonita in den Griff kriegen. Tom Tailor-Vorstand Dieter Holzer hält offiziell immer noch große Stücke auf die Modemarke für die ältere Generation, allerdings dauert die Profitabilitätstrimmung länger als erwartet. Greiser soll’s nun enldich richten.

Platz 2: Endlich ein Vorstandsvorsitz für Melody Harris-Jensbach. Die gebürtige Koreanerin musste sowohl bei Puma als auch bei Esprit immer den Kürzeren ziehen; bei Jack Wolfskin kann sie endlich ihr Produkt-Know-How ausspielen und den hessischen Outdoor-Ausrüster wieder auf den lukrativen Trecking-Pfad bringen. Der Investor Blackstone wird es ihr danken.

Platz 3: Reiner Pichler hat sich Gedanken gemacht und es in Düsseldorf allen erzählt: s.Oliver bleibt s.Oliver – ohne Sir und QS, sondern mit drei differenzierten Stilwelten und einem überzeugenden, ja sogar perfekten Produkt. Inhaber Bernd Freier fand’s gut, die Kunden hoffentlich auch, denn der Verdrängungswettbewerb kennt kein Pardon.

Sonderaward: Ob es der Heilige Gral des Onlineshoppings ist, weiß man nicht, aber offenbar haben Outfittery, Kisura & Co. den richtigen Riecher mit ihrem Curated-Shopping-Modell bewiesen. Aber ganz gut läuft das Geschäft schon –  so gut, dass es Börsenneuling Zalando jetzt auch machen will.

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