Das letzte Jahr war voll gepackt mit wichtigen Ereignissen. Es lohnt ein Blick zurück auf die Überraschungen, Hoffnungsträger und Pleiten, bevor 2015 so richtig losgeht. fabeau vergibt non-physische Awards in zwölf Kategorien.

Pleite des Jahres

Platz 1: Dass es Mexx nicht gut ging, war schon lange klar. Läden schlossen, Onlineshops auch. Führungskräfte kamen und gingen, und offenbar fand sich auch kein Branchen-Veteran, der sich freiwillig dem niederländischen Problemkind annehmen wollte. Anders als die Modemarke Esprit, die in einem ähnlichen Nachfrage-Dilemma wie Mexx steckt(e), folgte dann im Dezember der Insolvenzantrag. Wie es weitergeht, steht in den Sternen.

Platz 2: Kleiner oder gar nicht – mehrere Wochen wurde über das Schicksal der Bread & Butter spekuliert. Am Ende gab’s dann das offizielle Aus für die Januar-Ausgabe und wenig später die Insolvenz. Die anderen Berliner Messen profitieren – zumindest in dieser Saison. Wie sich der Standort langfristig behauptet, bleibt abzuwarten.

Platz 3: Der Druck durch Vertikale und durch Rabattschlachten drückt auch auf die Hersteller. Neben anderen bekannten Namen traf die Insolvenzkeule in 2014 auch Strenesse. Es machte den Eindruck als haben sich die Nördlinger verhoben – mit ihrer Vision und ihrer Anleihe. Mit Sanierungsprofis geht es dem Unternehmen langsam wieder besser. Auch andere, die in der  scheinen die Kurve zu kriegen: Strauss Innovation bestimmt, Madonna vielleicht und Hüftgold wahrscheinlich, Rena Lange hoffentlich. Für andere wie Firma aus Berlin war es allerdings das endgültige Aus.

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