Das letzte Jahr war voll gepackt mit wichtigen Ereignissen. Es lohnt ein Blick zurück auf die Überraschungen, Hoffnungsträger und Pleiten, bevor 2015 so richtig losgeht. fabeau vergibt non-physische Awards in zwölf Kategorien.

Überraschung des Jahres

Platz 1: Diesel-Gründer Renzo Rosso brauchte für seine OTB-Holding einen Medien-Knaller – und fand ihm im gefallenen Couturier John Galliano (ehemals Dior). Der wegen seiner antisemitischen Äußerungen geschasste Designer soll zukünftig für Maison Martin Margiela kreativ werden. Ob’s passt, wird sich herausstellen – eine Schlagzeile war es auf jeden Fall wert.

Platz 2: Glaubte man den Gerüchten, sollte Bruno Sälzer eigentlich zu Benetton wechseln, um dort als CEO die Geschäfte wieder auf Vordermann zu bringen so wie er es einst bei Boss oder Escada getan hat. Offenbar schätzt der Deutsche aber die Münchner Lebensart und blieb „dahoam“. Im Dezember startete er als CEO von Bench (fängt ja auch mit „Be“ an). Bei den Briten hatte er wenigstens die Chance, das Head Office nach München umzusiedeln, bei der Benetton-Familie wäre das zweifelsohne schwieriger gewesen.

Platz 3: Rihanna wird Kreativdirectorin bei Puma – Häh, dachte da wohl so mancher. Beim genaueren Lesen wurde es dann klarer: Die Pop-Sängerin ist neues Marken-Gesicht der Herzogenauracher Raubkatze und wird beim Entwurf der Damen-Training-Kollektion ein Wörtchen mitreden.

Weiter zu den Pleiten des Jahres >> 

Seiten: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12