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	<title>fabeau &#187; Andrew Jennings</title>
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	<description>Fashion Business News</description>
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		<title>Wolfgang Joop, der Sprachbanause</title>
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		<pubDate>Mon, 12 May 2014 13:45:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Doreen Wilken]]></dc:creator>
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		<category><![CDATA[Wolfgang Joop]]></category>

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		<description><![CDATA[Germany’s Next Sprachpanscher! Der Verein Deutsche Sprache hat den Designer und Topmodel-Juror wegen seiner Denglisch-Stilblüten für die wenig schmeichelhafte Auszeichnung nominiert. ]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_32777" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="/news/wolfgang-joop-der-sprachbanause/topmodel_ppp5243/" rel="attachment wp-att-32777"><img class="size-medium wp-image-32777" alt="Heidi Klums Co-Juror Wolfgang Joop (rechts) ist heißer Anwärter für die Auszeichnung als Sprachpanscher" src="/wp-content/uploads/2014/05/Topmodel_PPP5243-300x200.jpg" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Heidi Klums Co-Juror Wolfgang Joop (rechts) ist heißer Anwärter für die Auszeichnung als Sprachpanscher 2014</p></div>
<p>Der Modemacher <a href="/thema/wolfgang-joop/" target="_blank"><strong>Wolfgang Joop</strong></a> ist einer der heißen Anwärter für den Preis „<strong>Sprachpanscher 2014</strong>“. Mit Einlagen wie „Die Boobs stehen in Konkurrenz zum Kopf“, „Du bist supercute“ oder „So wird sie von einer privaten Beauty zur offiziellen Beauty“ liegt er wohl im Rennen mit anderen, die der deutschen Sprache nicht mächtig sind (oder sein wollen), ganz vorne. „Traditionell demonstrieren Juroren bei <a href="/thema/gntm/" target="_blank">GNTM</a> ihre unüberwindliche Zwangsinternationalität gerne mit ihrer Unfähigkeit, einfach ganz normal Deutsch zu sprechen“, heißt es zur Begründung vom Verein Deutsche Sprache.</p>
<p>Joop ist nicht der erste, den das Schicksal ereilt als <strong>penetranter Denglisch-Schwätzer</strong> wahrgenommen zu werden. Selbst Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen ist dieses Jahr wegen Anbiederung an den angelsächsischen Kulturkreis nominiert. <a href="/news/karstadt-wird-zum-sprachpanscher-des-jahres-gekuhrt/" target="_blank">Vor zwei Jahren ging die Negativauszeichnung an  Karstadt-Chef <strong>Andrew Jennings</strong></a>, zu dessen Entschuldigung man wenigstens hervorbringen kann, dass er englischer Muttersprachler ist. Den Stein ins Rollen brachte wohl die allseits geschätzte Modeikone <strong><a href="/thema/jil-sander/" target="_blank">Jil Sander</a></strong> mit ihrem Interview im Magazin der FAZ 1996, die mit ihrer fast satirisch wirkenden denglischen Fehlleistung die <a href="http://www.vds-ev.de/presse/pressemitteilungen/400-sprachschuster-1997" target="_blank">erste Sprachpanscherin</a> wurde: „I<em>ch habe vielleicht etwas Weltverbesserndes. Mein Leben ist eine giving-story. Ich habe verstanden, daß daß man contemporary sein muß, das future-Denken haben muß. Meine Idee war, die hand-tailored-Geschichte mit neuen Technologien zu verbinden. Und für den Erfolg war mein coordinated concept entscheidend, die Idee, daß man viele Teile einer collection miteinander combinen kann. Aber die audience hat das alles von Anfang an auch supported. Der problembewußte Mensch von heute kann diese Sachen, diese refined Qualitäten mit spirit eben auch appreciaten. Allerdings geht unser voice auch auf bestimmte Zielgruppen. Wer Ladyisches will, searcht nicht bei Jil Sander. Man muß Sinn haben für das effortless, das magic meines Stils</em>“.</p>
<p><em><span style="color: #888888;">Foto: ProSieben / Germany&#8217;s next Topmodel – by Heidi Klum </span></em></p>
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		<title>Karstadt-Chef sagt Goodbye</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Jun 2013 08:24:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Doreen Wilken]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Und er ist weg... Und Berggruen ist wieder allein, allein... Vorstandschef Andrew Jennings verlängert seinen Vertrag nicht und tritt Ende des Jahres ab. Beim kriselnden Warenhauskonzern muss man sich auf die Suche nach einem neuen Kaufhaus-Chef machen. ]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_25604" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="/news/karstadt-chef-sagt-goodbye/karstadt_andrew-r-jennings-2-3/" rel="attachment wp-att-25604"><img class="size-medium wp-image-25604" alt="Karstadt_Andrew Jennings 1.2" src="/wp-content/uploads/2013/06/Karstadt_Andrew-R.-Jennings-2-300x287.jpg" width="300" height="287" /></a><p class="wp-caption-text">Andrew Jennings wirft hin. Er wird seinen Vertrag über 2013 hinaus nicht verlängern</p></div>
<p>War es jetzt harmonisch oder doch nicht? Einen Bericht der „<em>Bild am Sonntag</em>“ zufolge, gab es zwischen dem Eigner <a href="/thema/berggruen/"><strong>Nicolas Berggruen</strong></a> und dem Vorstandsvorsitzenden <a href="/thema/andrew-jennings/"><strong>Andrew Jennings</strong></a> Differenzen über die Strategie zur Rettung der Warenhauskette <a href="/thema/karstadt/"><strong>Karstadt</strong></a> und darüber, ob Berggruen sich finanziell involvieren muss. Eine am Sonntag hinterhergeschobene Unternehmensmitteilung dagegen stellt klar: Es gibt <strong>keinen Konflikt in der Führungsetage</strong>. Beide Herren befinden sich in „Harmonie mit einander“ und stimmen bei der „langfristigen Nachfolgeplanung für den CEO“ über ein. „Diese <strong>Nachfolgeplannung ist der normale Geschäftsverlauf</strong> und wir wollen die langfristige Beziehung mit Andrew Jennings über 2013 hinweg fortsetzen, wenn sein Vertrag offiziell endet&#8221;, so Nicolas Berggruen. Der <a href="/news/schneller-als-erwartet-jennings-wird-karstadt-ceo/">Anfang 2011 als international renommierter Handelsexperte angetretene CEO</a> will daran mitwirken, einen Nachfolger zu finden und bei Karstadt involviert bleiben.</p>
<p>Sowohl Berggruen als auch Jennings stünden zum <strong>Sanierungsplan „Strategie 2015“</strong>. Diese sieht Neupositionierung und eine Verschlankung der Strukturen vor. Allerdings, das räumte Berggruen letzte Woche gegenüber der Bild-Zeitung ein, dass er bei der Übernahme im Jahr 2010 nicht gewusst habe, „wie krank Karstadt nach 20 Jahren Missmanagement wirklich war“. Die Sanierung der Warenhauskette entpuppt sich als Mammutaufgabe, die mit Mitteln aus dem eigenen Cashflow offenbar nicht zu stemmen ist. Zuletzt hat Karstadt den Mitarbeitern <a href="/news/karstadt-macht-eine-tarifpause/">erklärt, aus der Tarifbindung auszusteigen</a>, um die Kosten für steigende Löhne und Gehälter zu sparen. Dieses Vorgehen stieß sowohl der Gewerkschaft als auch vielen Angestellten sauer auf. Gleichzeitig stehen immer noch Gerüchte über eine <strong>mögliche Zerschlagung des Warenhauskonzerns</strong> im Raum. Wie das <em><a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-dienstleister/nach-chef-rueckzug-karstadt-koennte-filetiert-werden/8320990.html">Handelsblatt Online</a></em> berichtet, könnten die Häuser der Premiumgruppe (KaDeWe, Alsterhaus, Oberpollinger) leicht einen Käufer finden, bei den anderen Häusern ist die Zukunft dagegen ungewiss. Bislang hatte Berggruen <a href="/news/kein-verkauf-von-karstadt/">einen Verkauf der Premiumhäuser immer abgelehnt</a>.</p>
<p><em><span style="color: #888888;">Foto: Karstadt</span></em></p>
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		<title>Karstadt: Gemischte bis gar keine Frühlingsgefühle</title>
		<link>http://www.fabeau.de/news/karstadt-gemischte-bis-gar-keine-fruhlingsgefuhle/</link>
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		<pubDate>Mon, 25 Mar 2013 11:49:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Doreen Wilken]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Handel]]></category>
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		<category><![CDATA[Restrukturierung]]></category>
		<category><![CDATA[Stellenabbau]]></category>
		<category><![CDATA[Umsatzrückgang]]></category>

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		<description><![CDATA[Während der Essener Warenhauskonzern den Stellenabbau früher als geplant beendet und viele Schlüsselfunktionen neu besetzt, schreibt das Magazin „Der Spiegel“ in dieser Woche, dass die Verkaufszahlen deutlich unter dem Plan liegen.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_24281" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="/wp-content/uploads/2013/03/DSC_7450.jpg"><img class="size-medium wp-image-24281 " title="Karstadt" src="/wp-content/uploads/2013/03/DSC_7450-300x199.jpg" alt="Karstadt" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Karstadt: Weniger Personal, aber leider auch weniger Kunden</p></div>
<p>Der Warenhauskonzern <a href="/thema/karstadt/" target="_blank"><strong>Karstadt</strong></a> sieht sich selbst auf einem guten Weg mit seinen Restrukturierungs- und Umbaubemühungen. Wie der Konzern mitteilte, konnte der Stellenabbau vorzeitig und weitestgehend abgeschlossen werden. „Seit Herbst 2012 ist Karstadt in seinem dringend nötigen Umbauprozess weiter vorangekommen“, so Arbeitsdirektor <strong>Kai-Uwe Weitz</strong>. Der im Juli 2012 <a href="/news/karstadt-saniert-2-000-stellen-weg/">angekündigtem Stellenabbau von rund 2.000 Stellen bis 2014</a> wurde <a href="/news/karstadt-fast-durch-mit-dem-stellenabbau/">fast komplett und sozialverträglich</a>, etwa durch natürliche Fluktuation, Frühpensionierungen oder Nichtverlängerung befristeter Arbeitsverhältnisse, durchgeführt. Dadurch spart das Unternehmen nicht nur doppelt so viele Personalkosten wie durch den bis 2012 laufenden Fortführungstarifvertrag, sondern konnte auch die Hierarchie und Administration deutlich straffer und effizienter aufstellen. Dadurch soll Karstadt schneller und wettbewerbsfähiger werden.</p>
<h2>Schlüsselpositionen neu besetzt</h2>
<p>Auf der anderen Seite stellt Karstadt auch wieder ein: „Für uns ist es ein wichtiges Signal, dass das Interesse an Karstadt auf dem Arbeitsmarkt erkennbar stark ansteigt“, so Weitz. „Karstadt konnte in den letzten sechs Monaten eine ganze Reihe von Spitzenstellen neu besetzen“. Dazu gehören der ehemalige Burger-King-Manager <strong>Rüdiger Hartmann</strong>, der als Director Operations die Bereiche IT, Supply Chain, Immobilien und Bau verantwortet, <strong>Urs Bischoff</strong> als neuer Geschäftsführer der Gastronomie-Tochter LeBuffet und <strong>Terry von Bibra</strong>, der zukünftig das eCommerce-Geschäft leiten wird. Darüber hinaus wurden ein neuer Senior Director of Sourcing, ein Product Development Director, ein Leiter Training and Development und weitere Führungskräfte in den Bereichen Concession, Branchencontrolling oder für das Onlinegeschäft des KaDeWe sowie neue Filialgeschäftsführer eingestellt. Bis Oktober 2012 plant Karstadt, über 50 neue Spezialisten für die Bereiche eCommerce, IT, Buying (Einkauf) und Merchandise Planning einzustellen. 2013 will Karstadt etwa die Hälfte der Auszubildenden übernehmen und erneut über 250 Ausbildungsstellen anbieten.</p>
<h2>Harter Winter &#8211; hartes Geschäft</h2>
<p>Während Karstadt beim Unternehmensumbau schneller als geplant voranzukommen scheint, trübt ein Blick auf die aktuellen Zahlen die schöne Bilanz. Laut einem Bericht in der aktuellen Ausgabe des <a href="https://magazin.spiegel.de/reader/index_SP.html#j=2013&amp;h=13&amp;a=91675491"><em>Spiegels</em></a>, schwanken die Bewertungen für die aktuelle Umsatzsituation zwischen „erneut ein schwieriger Monat“ bis hin zur „Mega-Katastrophe“. Danach sind die Erlöse massiv eingebrochen und liegen seit Anfang Oktober des laufenden Geschäftsjahres 2012/14 durchschnittlich 10% unter dem Vorjahresniveau und ebenso deutlich unter den eigenen Planungen. Allein im Februar soll das Umsatzminus 15% betragen haben. Betriebsräte sehen den Negativtrend als „alarmierend“, denn es könnten weitere Stellen gestrichen werden. CEO Andrew Jennings sieht die Situation (zumindest in den Medien) gelassener: Eine derart komplexe Sanierung wie von Karstadt ziehe zwischenzeitlich auch mal Negativeffekte mit sich, wichtig sei doch der mittel- und langfristige Erfolg des Unternehmens. Allerdings verdirbt der lange, zermürbende Winter nicht nur ihm die Laune: Gegenüber dem <a href="http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/interview-mit-vorstandschef-jennings-karstadt-ist-ein-schwieriger-fall/7931586.html" target="_blank"><em>Tagesspiegel</em></a> erklärte er erst kürzlich: „Dieses Jahr wird noch hart werden, aber dann werden wir Land sehen. Unter der Bedingung, dass wir nicht in den nächsten drei Monaten ein solches Winterwetter haben.“</p>
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		<title>Frauentausch im KaDeWe</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Feb 2013 10:40:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Doreen Wilken]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Handel]]></category>
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		<category><![CDATA[KaDeWe]]></category>
		<category><![CDATA[Karstadt Premium]]></category>
		<category><![CDATA[Personalien]]></category>

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		<description><![CDATA[Die langjährige Chefin des Berliner Luxuskaufhauses Ursula Vierkötter verlässt das Traditionshaus am Wittenberg Platz – im gegenseitigen Einvernehmen, wie es offiziell heißt. Interimistisch übernimmt Petra Fladenhofer, Presse- und Marketingfrau der Karstadt Premium-Group.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_23639" style="width: 348px" class="wp-caption alignright"><img class="wp-image-23639 " title="von wird noch ergänzt (per Mail vom KaDeWe) [CC-BY-SA-3.0-de (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en)], via Wikimedia Commons" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/7/7d/Ursula-vierkoetter-2.jpg" alt="KaDeWe_Ursula Vierkötter" width="338" /><p class="wp-caption-text">Ursula Vierkötter verlässt das KaDeWe, ob im Guten oder Bösen, darüber wird nur spekuliert</p></div>
<p>Deutschlands bekanntestes und bestsortiertes Kaufhaus, das Kaufhaus des Westen, besser als <strong><a href="/thema/kadewe/" target="_blank">KaDeWe</a> </strong>bekannt, hat eine neue Leitung. Seit letzter Woche ist es offiziell, dass die seit 2009 amtierende Chefin <strong>Ursula Vierkötter</strong> aus dem Unternehmen ausgeschieden ist. Offiziell ging sie „im gegenseitigen Einvernehmen“, doch wie so einige Zeitungen berichten, stand es nicht so gut mit dem Einvernehmen zwischen Vierkötter und dem Karstadt-Chef <a href="/thema/andrew-jennings/" target="_blank">Andrew Jennings</a>. Die <em><a href="http://www.bild.de/geld/wirtschaft/karstadt/kadewe-setzt-kaufhaus-chefin-ursula-vierkoetter-vor-die-tuer-28325770.bild.html">Bild-Zeitung</a></em> und der <a href="http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/chefinnenwechsel-im-kadewe-ursula-vierkoetter-dankt-ab/7718628.html" target="_blank"><em>Tagesspiegel</em></a> und die Morgenpost berichten alle von internen Spannungen. Es heißt, Vierkötter habe die „Ansprüche von Jennings nicht erfüllt“.</p>
<p>Übergangsweise hat nun <strong>Petra Fladenhofer</strong>, die zuvor Head of Marketing &amp; Communication bei der <a href="/thema/karstadt-premium/" target="_blank">Karstadt Premium Group</a> (KaDeWe, Alsterhaus und Operpollinger) sowie ehemalige Pressesprecherin des KaDeWe&#8217;s war, <span style="font-size: 13px; line-height: 19px;">die Leitung des Traditionshauses übernommen.</span></p>
<p>Vierkötter arbeitete mehr als zwanzig Jahre bei Karstadt. Vor ihrem Wechsel nach Berlin in 2009 leitete sie das Karstadt-Haus in Köln. Sie <span style="font-size: 13px; line-height: 19px;">übernahm die Geschäftsführung von Patrice Wagner, der mit den damaligen Vorgesetzten anscheinend ebenfalls gewisse Differenzen hatte und im Konzern als „zu eigenständig“ galt.</span></p>
<p><em style="font-size: 13px; line-height: 19px;"><span style="color: #888888;">Foto: von wird noch ergänzt (per Mail vom KaDeWe) [CC-BY-SA-3.0-de (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en)], via Wikimedia Commons</span></em></p>
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		<title>Karstadt wird zum Sprachpanscher des Jahres gekührt</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Aug 2012 06:11:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Kathrin Serong]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA["Kidswear" statt "Kinderkleidung": Mitglieder des Vereins Deutsche Sprache haben die Kaufhauskette zum Sprachpanscher 2012 gewählt. Grund: Karstadt bedient sich zu oft der englischen Sprache.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_21215" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="/wp-content/uploads/2012/08/karstadt.jpg"><img class="size-medium wp-image-21215" title="Karstadt" alt="Karstadt" src="/wp-content/uploads/2012/08/karstadt-300x105.jpg" width="300" height="105" /></a><p class="wp-caption-text">Karstadt erhält den Titel &#8220;Sprachpanscher des Jahres 2012&#8243;</p></div>
<p><a href="/"><strong>Karstadt</strong></a>, vertreten durch den Vorsitzenden der Geschäftsführung <a href="/?s=Andrew+Jennings"><strong>Andrew Jennings</strong></a>, wurde von <strong>Mitgliedern des Vereins Deutsche Sprache (VDS)</strong> zum &#8220;Sprachpanscher des Jahres&#8221; ernannt. Die Kaufhauskette spricht zuviel Englisch mit ihren Kunden, wirbt häufig auf Englisch wie beispielsweise mit Schlagworten wie &#8220;modern and full of life&#8221; oder &#8220;midseason-sale&#8221;. &#8220;Wir schlagen ungern einen toten Hund, aber leider erkennt man eine deutsche Pleitefirma sehr oft daran, dass sie mit ihren Kunden Englisch spricht&#8221;, erklärt VDS-Vorsitzender <strong>Walter Krämer</strong>. Der VDS will den britischen Geschäftsführer darauf aufmerksam machen, dass Karstadt-Häuser nicht in Liverpool oder London, sondern in Wuppertal, Berlin und München stehen.</p>
<p>Die Entscheidung fiel jedoch knapp aus: Von eingereichten 5.168 Wahlzetteln erhielt Karstadt 1.521 Stimmen, dicht gefolgt von der <strong>ProSiebenSat.1 Media AG</strong> (1.490 Stimmen). Auch die Vorsitzende der Bayrischen CSU-Frauenunion, <strong>Angelika Niebler</strong>, reihte sich mit 1.108 Stimmen weit vorne im Feld ein. Sie erfand die CSU-Parteifeier &#8220;Lounge in the City, powered by CSU&#8221;.</p>
<p><em><span style="color: #888888;">Foto:  Karstadt / Holger Jacoby</span></em></p>
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		<title>Karstadt zieht positive Fast-Halbzeit-Bilanz</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Aug 2012 09:34:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Doreen Wilken]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Keine Verschnaufpause im Sanierungs-Marathon: Die Neuausrichtung des Essener Warenhauskonzerns ist auf einem guten Weg, sagt Karstadt-CEO Andrew Jennings. Ein Drittel der Strategie-Implementierung ist erreicht, doch die Modernisierung ist harte Arbeit und braucht Zeit. Eine Herbstoffensive soll zeigen, wie viel Potential Karstadt mit neuen Köpfen und neuen Marken hat. ]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_21160" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><img class="size-medium wp-image-21160 " title="Karstadt Düsseldorf" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/d/d3/Karstadt_D%C3%BCsseldorf%2C_2011_%289%29.jpg" alt="Karstadt Düsseldorf" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Karstadt Düsseldorf gehört zu den Häusern, die in 2012 umfassend modernisiert worden sind</p></div>
<p>Die <strong><a href="/thema/karstadt/">Karstadt Warenhaus GmbH</a></strong> ist zwei Jahre nach der Insolvenz auf einem guten Weg: „Wir haben <strong>30 Prozent unseres strategischen Plans ‚Karstadt 2015‘ erreicht</strong>“, teilte <strong>Karstadt-CEO <a href="/thema/andrew-jennings/">Andrew Jennings</a></strong> am Mittwoch mit. Aber zwei Drittel des Weges sind noch zu gehen: „Ich habe von Anfang an gesagt, dass nach Jahren des Niedergangs Karstadt keine ‚Schnellreparatur’ ist. Alle solche Erwartungen sind unrealistisch. Wir werden unter keinen Umständen die konsequente Umsetzung unserer Strategie ‚Karstadt 2015‘ aufs Spiel setzen und das Management und der Eigentümer sind eindeutig langfristig engagiert“, betonte der Brite. Er setze weder auf „Wunderwaffen, noch auf kurzfristige Erfolge“, sondern harte Arbeit und Nachhaltigkeit: „Um in einem Marathon erfolgreich zu sein, muss man die gesamte Distanz laufen.“</p>
<h2>Neue Köpfe für neue Impulse</h2>
<p>Karstadt ist es gelungen, „die richtigen Talente“ für zentrale Funktionen in den Bereichen Einkauf und Merchandising Planning zu holen. Neu an Bord sind u.a. <strong>Simone Heift</strong> als neue Fashion Direktorin, die vom Berliner <a href="/thema/quartier-206/">Quartier 206</a> kommt, sowie <strong>André Mannebach</strong> als neuer Leiter Merchandise Planning, der zuvor Stationen bei Kurt Salmon Associates, <a href="/thema/strauss-innovation/">Strauss Innovation</a> und <a href="/thema/team-retail-excellence/">Team Retail Excellence</a> durchlaufen hat. <strong>Jane Munro-Hall</strong>, die vorher bei <a href="/thema/tom-tailor/">Tom Tailor</a>, <a href="/thema/esprit/">Esprit</a> und <a href="/thema/peek-cloppenburg/">Peek &amp; Cloppenburg</a> tätig war wird nun den Bereich Ladies Fashion verantworten. <strong>Debora Klein</strong> übernimmt die Verantwortung für die Segmente „Ladies’ Accessoires, Wäsche, Schuhe und Strümpfe“, während <strong>Sven Möller</strong> künftig als Leiter Freizeit und Multimedia tätig wird.</p>
<div id="attachment_21161" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><img class="size-large wp-image-21161 " title="Karstadt Görlitz, von Till Krech from Berlin, Germany (karstadt görlitz  Uploaded by perumalism) [CC-BY-2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/2.0)], via Wikimedia Commons" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/5/5f/Karstadt_g%C3%B6rlitz_%28226509084%29.jpg" alt="Karstadt Görlitz" width="300" height="451" /><p class="wp-caption-text">Die Kunden sollen ab September das &#39;neue Karstadt&quot; in den Filialen erleben können</p></div>
<h2>Herbstoffensive mit neuen Marken und großer Kampagne</h2>
<p>Nach Strukturanpassungen liegt jetzt der Fokus auf der Modernisierung der Filialen, die Differenzierung des Sortiments und Schärfung des Profils. Im September sollen Kunden die Sortimentsanpassungen sehen: Insgesamt <strong>50 neue Marken</strong> sollen dann schrittweise in ausgewählten Filialen eingeführt werden.</p>
<p>Der neue Markenmix erfolgt im Bereich Fashion an drei Kern-Produktgruppen „Classic“, „Modern“ und „Trend“ und über alle Preissegmente hinweg. Neu und exklusiv dabei sind im Fashion-Bereich etwa <em><a href="/thema/french-connection/">French Connection</a></em>, <em>Phase 8</em>, <em><a href="/thema/lipsy-london/">Lipsy</a></em>, <em>Ellen Tracy</em>, <em>Mart Visser</em>, <em>Vince Camuto</em>, <em>Pink Tartan</em>, <em>Wallis </em>und <em>Evans</em>. <em>Ted Baker</em>, <em>Kurt Geiger</em>, <em><a href="/thema/new-look/">New Look</a></em>, <em>Reiss</em>, <em>Aldo</em>, <em>Gestuz</em>, <em>Darling</em>, <em>Le Tanneur</em>, <em>CK &amp; CK Jeans</em>, <em><a href="/thema/tiger-of-sweden/">Tiger of Sweden</a></em>, <em>Sandro</em>, <em>Maje</em> sowie <em>Lauren by Ralph Lauren</em> ergänzen zusätzlich das Sortiment. Die Einführung der neuen Marken soll von der <strong>bundesweiten Kampagne „Karstadt Fashion Weeks 2012“</strong> mit der <a href="/thema/gntm/">GNTM</a>-Gewinnerin <strong>Lena Gercke</strong> begleitet werden. Parallel zu den großen Fashion-Weeks in New York, London, Mailand und Paris sollen in den Filialen die neusten Fashion- und Lifestyle-Trends präsentiert werden. Auch im Onlineshop sollen die neuen Marken integriert werden.</p>
<p>Im Beauty-Bereich gibt es ebenfalls hochwertige und exklusive Neuzugänge wie etwa Oscar de la Renta oder Bare Minerals sowie die neuen Eigenmarken „Karstadt 1881 – The Art of Beauty“ und „She“. Nach einem erfolgreichen Event im Frühjahr soll das „Beauty Festival“ zukünftig zweimal jährlich stattfinden und das Thema Beauty in allen Warenhäusern in den Fokus rücken. Überdies sollen Service-Angebote wie Kosmetikbehandlungen, <a href="/news/beautyful-minds-bei-karstadt-wie-sich-der-beauty-bereich-verandert/">die in den letzten Monaten auf gute Resonanz stießen</a>,weiter ausgeweitet werden.</p>
<h2>Moderne Filialen und mehr Multichannel</h2>
<p>Auch bei den Filialen kommt Jennings voran: Nach der Modernisierung von 24 Warenhäusern in 2011, werden das KaDeWe und die Häuser in Karlsruhe, Nürnberg und Düsseldorf neu eröffnet. In Köln eröffnet <a href="/news/karstadt-will-junge-kunden-mit-neuem-shopkonzept-gewinnen/">nach einer erfolgreichen Pilotphase in Göttingen</a> eine neue „<strong><a href="/thema/k-town/">K-Town</a></strong>-Filiale. Fünf Häuser sowie das Alsterhaus und Oberpollinger erhalten „eine zusätzliche Aufwertung“ im Zuge der Einführung neuer Marken. Das „Facelift-Programm&#8221;, das in Bottrop gestartet ist, soll in vier weiteren Filialen ausgerollt werden. Die Expansion im <a href="/thema/karstadt-sport/">Sportsbereich</a> wird durch den Umzug in die Kölner Schildergasse und einer Neueröffnung in Kiel vorangetrieben. Zusätzlich soll der Onlinehandel mit den stationären Filialen besser verzahnt werden, so soll man die Ware online bestellen und in einer Wunschfiliale abholen und zurückgeben können.</p>
<p>Und Jennings verspricht: „Kunden werden in den kommenden Monaten und Saisons mehr und mehr von dem ‚neuen Karstadt‘ sehen.“</p>
<p><em><span style="color: #888888;">Fotos: von &#8211;Kürschner (Diskussion) 16:25, 18 August 2011 (UTC) (Own photo) [Public domain] und von Till Krech from Berlin, Germany (karstadt görlitz  Uploaded by perumalism) [CC-BY-2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/2.0)], via Wikimedia Commons</span></em></p>
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		<title>Karstadt: Weniger ist Mehr</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Mar 2012 08:45:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Doreen Wilken]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Andrew Jennings]]></category>
		<category><![CDATA[Karstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Markenstrategie]]></category>
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		<category><![CDATA[Restrukturierung]]></category>
		<category><![CDATA[Umsatz]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Sanierung des Essener Warenhauskonzerns ist immer noch nicht abgeschlossen. Karstadt-Chef Jennings verordnet dem gesamten Sortiment einen radikalen Schrumpfkurs, sogar im Fashion-Bereich sollen einige Marken gestrichen werden.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_18834" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="/wp-content/uploads/2012/03/Karstadt_Andrew-R.-Jennings-2.jpg"><img class="size-medium wp-image-18834" title="Karstadt_Andrew R. Jennings (2)" src="/wp-content/uploads/2012/03/Karstadt_Andrew-R.-Jennings-2-300x287.jpg" alt="Karstadt_Andrew R. Jennings (2)" width="300" height="287" /></a><p class="wp-caption-text">Andrew R. Jennings: In diesem Herbst wird man die Veränderungen sehen</p></div>
<div id="attachment_18835" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="/wp-content/uploads/2012/03/Karstadt_Schuhabteilung.jpg"><img class="size-medium wp-image-18835" title="Karstadt_Schuhabteilung" src="/wp-content/uploads/2012/03/Karstadt_Schuhabteilung-300x177.jpg" alt="Karstadt_Schuhabteilung" width="300" height="177" /></a><p class="wp-caption-text">Weg mit der Scheinauswahl: Nicht mehr, sondern die richtigen Produkte anbieten</p></div>
<p>Vorstandschef <strong><a href="/thema/andrew-jennings/">Andrew Jennings</a></strong> hat im Interview mit der <em><a href="http://www.ftd.de/unternehmen/handel-dienstleister/:warenhauskette-im-umbau-karstadt-ist-eine-zwiebel/60175538.html" target="_blank">Financial Times Deutschland</a></em> erklärt, mit welche Maßnahmen er zukünftig noch umsetzen will, um den angeschlagenen Warenhauskonzern <strong><a href="/thema/karstadt/">Karstadt</a> </strong>wieder flott zu machen. Dabei ist der Konzern<a href="/news/weihnachtsgeschaft-lasst-karstadts-kassen-klingeln/"> nicht wie erwartet</a> schwungvoll ins erste Quartal, das am 1. Oktober 2011 begann, gestartet. Das für Einzelhändler so wichtige Weihnachtsgeschäft war offenbar nicht <a href="/news/weihnachtsgeschaft-lasst-karstadts-kassen-klingeln/">die erwartete „Erntesaison“</a> und die Sporthäuser hatten aufgrund des milden Winters ebenfalls zu kämpfen. „Die Wintersaison war extrem schwierig. Außerdem entwickelt sich die Wirtschaft schlechter“, begründet Jennings den mauen Start. Knappes Fazit des 63-jährigen Briten: „Es wird ein hartes Jahr, keine Frage“, zumal Karstadt weiter „vor grundlegenden Veränderungen steht“.</p>
<h2>Schrumpfkurs im Modesortiment</h2>
<p>Während sich die Kunden im vergangenen Jahr über einige Karstadt-Filialen freuen durften, geht es jetzt ans Eingemachte. Das Sortiment soll drastisch ausgedünnt werden. Multimedia-Artikel sollen komplett gesrtichen werden, die Buchabteilungen stehen zu Diskussion, <a href="/news/karstadt-offenbart-marketing-strategie/">fokussiert werden sollen die Bereiche „Mode, Wohnen, Sport und Personality“</a>. Aber auch das Modesegment wird nicht verbreitert, sondern sogar um 20% geschmälert – und das ist laut Jennings „erst der Anfang“. Das gesamte Sortiment und alle Lieferanten stehen aktuell auf dem Prüfstand, um die „Scheinauswahl“ zu minimieren. Es kommt laut Jennings nicht darauf an, „Unmengen, sondern die richtigen Produkte“ anzubieten.</p>
<h2>Noch ein langer Weg</h2>
<p>Die Umsetzung der vorgegebenen strategischen Ziel wird wohl noch die „nächsten vier, fünf, sechs Saisons“ dauern. In diesem Herbst und im nächsten Frühjahr soll der Wandel dann sichtbar sein, 2014 dann sogar noch deutlicher. „Wir werden mindestens einmal pro Jahr das gesamte Sortiment überprüfen. Dabei gucken wir auf die Profitabilität jeder einzelnen Marke. Das wurde bei Karstadt bisher nicht gemacht“, erklärt Jennings das Vorgehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Weihnachtsgeschäft lässt Karstadts Kassen klingeln</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Dec 2011 11:14:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Doreen Wilken]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Andrew Jennings]]></category>
		<category><![CDATA[Berggruen]]></category>
		<category><![CDATA[Galeria Kaufhof]]></category>
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		<category><![CDATA[Metro]]></category>
		<category><![CDATA[Übernahme]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachtsgeschäft]]></category>

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		<description><![CDATA[Erntezeit mit Glöckchen und Tannengrün: CEO Andrew Jennings ist „sehr optimistisch“, was das diesjährige Weihnachtsgeschäft angeht. Der wiedererwachte Kaufhauskonzern aus Essen wachse stärker als der Markt und soll nun ernten, was er seit einem Jahr säht.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_18090" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="/wp-content/uploads/2011/12/Karstadt_Eingang-Weihnachten.jpg"><img class="size-medium wp-image-18090" title="Karstadt_Eingang Weihnachten" src="/wp-content/uploads/2011/12/Karstadt_Eingang-Weihnachten-300x272.jpg" alt="Karstadt_Eingang Weihnachten" width="300" height="272" /></a><p class="wp-caption-text">Weihnachtszeit &#8211; Erntezeit: Karstadt-CEO Jennings ist sehr optimistisch für das diesjährige Weihnachtsgeschäft</p></div>
<p>Im Gegensatz zum Handelskonzern <a href="/thema/metro/">Metro</a>, der zum Nikolaustag eine Gewinnwarnung herausgeben musste, weil das Weihnachtsgeschäft doch nicht so gut anlief wie erhofft, blickt Karstadt-CEO <a href="/thema/andrew-jennings/">Andrew Jennings</a> zuversichtlich auf das diesjährige Weihnachtsgeschäft. „Es ist so etwas wie Erntezeit für all die Arbeit, die wir im Vorfeld geleistet haben“, erklärte er in der <em>Wirtschaftswoche </em>laut Vorabmeldung. Zwar mache auch <strong><a href="/thema/karstadt/">Karstadt</a> </strong>auch die Erfahrung, dass viele Kunden ihre Weihnachtseinkäufe nach hinten verlegen, aber das hätten sie auch schon in den letzten Jahren getan, daher gibt es keinen Grund zur Beunruhigung – im Gegenteil: „Wir sind sehr optimistisch“, betonte Jennings.</p>
<h2>Stärkeres Wachstums als der Markt</h2>
<p>Trotz der sich immer weiter ausbreitenden Finanzkrise in Europa sieht er auch dem neuen Jahr gelassen entgegen. Karstadt wachse stärker als der Markt,und das  trotz der aktuellen Krise. In 2012 will der Konzern sogar expandieren – voraussichtlich mit einem neuen Warenhaus und zwei neuen Sporthäusern. Tiefer will er sich allerdings nicht in die Karten blicken lassen, zu Umsatz- und Gewinnzahlen schweigt er sich aus, und auch zur Nachfrage, wie er die <strong>Kaufhof-Übernahmepläne des Karstadt-Investors Nicolas Berggruen</strong> sieht, hält er sich bedeckt: „Ich bin als CEO für Karstadt zuständig, und meine Aufgabe ist es, dieses Unternehmen voranzubringen. Herr Berggruen ist ein hervorragender Unternehmer. Er wird das tun, was er für richtig hält.“</p>
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		<title>Karstadt will junge Kunden mit neuem Shopkonzept gewinnen</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Sep 2011 12:41:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Doreen Wilken]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Andrew Jennings]]></category>
		<category><![CDATA[K-Town]]></category>
		<category><![CDATA[Karstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Modernisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Neueröffnung]]></category>

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		<description><![CDATA[Verjüngungskur für’s Warenhaus: Voller Leben sollen die Karstadt-Filialen sein. Ein Schritt in Richtung Neu- bzw. Wiederbelebung könnte das Göttinger Pilot-Filialkonzept „K Town“ sein. Angesagte Brands und Trends sollen vor allem junge und damit auch neue Kunden ansprechen.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_17005" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="/wp-content/uploads/2011/09/Karstadt_K-Town-Göttingen.jpg"><img class="size-medium wp-image-17005" title="Karstadt_K-Town Göttingen" src="/wp-content/uploads/2011/09/Karstadt_K-Town-Göttingen-300x179.jpg" alt="Karstadt_K-Town Göttingen" width="300" height="179" /></a><p class="wp-caption-text">Welcome to K-Town: historische Architektur der Göttinger Markthalle trifft auf trendige Markenwelten</p></div>
<p>Ende letzter Woche startete <strong><a href="/thema/karstadt/">Karstadt</a> </strong>in Göttingen mit dem Pilotprojekt <em><strong>K Town</strong></em> ein völlig neues Shop-Konzept für den Bereich Fashion, mit dem Ziel, neue Kunden „mit einem jungen und modernen Lebensstil“ zu umgarnen.</p>
<p>Auf einer „modern und trendy“ gestalteten Verkaufsfläche werden Womens- und Menswear (rund 85%), Accessoires (10%) und Schuhe (5%) von angesagten Marken angeboten. Zu den Marken gehören u.a. Liebeskind, Mavi, One Green Elephant, Only, G-Star, Blend, Adenauer&amp; Co. sowie Superdry. Schuhe und Accessoires gibt es u.a. von Lacoste, Camper, UGG, Pieces oder George, Gina &amp; Lucy. Die Fläche ist aufgeteilt in eine zentrale Multibrand-Area und umliegende Markenflächen.</p>
<p>„Die Neueröffnung von <em><strong>K Town</strong></em> war ein Riesenerfolg. Wir hatten sehr, sehr viele Kunden und sind toll wahrgenommen worden. Es ist auch toll, wie begeistert unsere Mitarbeiter sind. K Town ist einfach extrem spannend”, sagt Filialgeschäftsführer Michael Noss, der <em>K Town</em> in der ehemaligen Markthalle führt. Rund 2.00 Kunden nahmen an der abendlichen Neueröffnung am Freitag teil.</p>
<p>CEO Jennings legt damit, nach der <a href="/news/karstadt-prasentiert-in-berlin-die-eigene-zukunft/">Eröffnung des modernisierten Karstadt-Hauses am Berliner Ku’damm</a>, schon wieder, worüber er die letzten Monate gebrütet hat. Für den Konzern soll K-Town ein „entscheidender Schritt zu einem modernen und kundenorientierten Karstadt ‘voller Leben‘“ heißt es aus der Essener Zentrale. Na dann: Auf das Leben!</p>
<p><span style="color: #888888;"><em>Foto: Karstadt</em></span></p>
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		<title>Karstadt belohnt verkaufstüchtige Mitarbeiter</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Jul 2011 10:49:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Doreen Wilken]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Andrew Jennings]]></category>
		<category><![CDATA[Incentive-Programm]]></category>
		<category><![CDATA[Karstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Kundenservice]]></category>
		<category><![CDATA[Modernisierung]]></category>

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		<description><![CDATA[Leistung soll sich lohnen: Frei nach diesem Motto führt Karstadt-Chef Andrew Jennings im Herbst ein Bonusprogramm ein, bei dem die Beschäftigten nach Leistung bzw. Umsatz bezahlt werden sollen. Der Betriebsrat war mit der neuen Bonusregelung einverstanden.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_16371" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="/wp-content/uploads/2011/07/Karstadt-Filiale_2.jpg"><img class="size-medium wp-image-16371 " title="Karstadt Filiale_2" src="/wp-content/uploads/2011/07/Karstadt-Filiale_2-300x219.jpg" alt="Karstadt Filiale_2" width="300" height="219" /></a><p class="wp-caption-text">Roter Teppich für Kunden: Bei Karstadt soll mehr Service geboten werden, was sich für Mitarbeiter finanziell lohnen kann</p></div>
<p>In einem <a href="http://www.derwesten.de/nachrichten/wirtschaft-und-finanzen/Karstadt-belohnt-gute-Leistung-mit-Bonus-Zahlung-id4916324.html" target="_blank">Interview mit der WAZ-Mediengruppe</a> verriet Karstadt-Chef <strong><a href="/thema/andrew-jennings/">Andrew Jennings</a></strong>, dass das Handelsunternehmen zum 1. September ein <strong>neues Bonusprogramm</strong> einführen wird. „Wir haben es zuvor als Pilotprojekt intensiv getestet und es hat gute Ergebnisse gezeigt. Für die Mitarbeiter in unseren Filialen heißt das: Wer viel verkauft, erhält einen Zuschlag auf das derzeitige Gehalt“, erklärte Jennings. Das Programm lohne sich, denn es kann für den Mitarbeiter„durchaus mehrere hundert Euro“ ausmachen. Der Karstadt-Betriebsrat hat das neue „Incentive-Programm“ bereits abgesegnet. Offenbar soll das Programm für eine höhere Kunden- und Serviceorientierung unter den Mitarbeitern sorgen – neben anderen Punkten war dies eines der Kernpunkte seiner vor einigen Wochen vorgestellten Strategie „<strong><a href="/news/karstadt-gibt-sich-expansiv/" target="_blank">Karstadt 2015</a></strong>“. Auch sonst setzt Jennings auf mehr Service und führt weitere Anglizismen in den Essener Kaufhauskonzern ein: So werden die Beschäftigten nun auch in der „Retail-Academy“ für den Verkauf trainiert.</p>
<h2>Es liegt noch ein gutes Stückt vor uns</h2>
<p>Jennings selbst ist aber auch nicht untätig – und lernt nach den ersten Monaten „looking, learning, listening“ nun auch Deutsch. Viel wichtiger für ihn ist aber, dass er die Sprache des Einzelhandels versteht – und die ist nach seiner Ansicht nach international und „funktioniert in Johannesburg oder New York genauso wie in Essen“. Seiner Meinung nach haben insbesondere die 83 Warenhäuser der <strong><a href="/thema/karstadt/">Karstadt-Gruppe</a></strong> viel Potential– insbesondere wenn sich Karstadt „stärker auf die Bereiche Fashion, Living, Beauty und Sports“ konzentriert. Saniert ist Karstadt aber noch lange nicht: Bei der Profitabilität liege man im Plan, aber „es liegt noch ein gutes Stück harter Arbeit vor uns“. So sollen <a href="/news/karstadt-gibt-sich-expansiv/" target="_blank">in den nächsten vier Jahren mehr als die Hälfte der Filialen modernisiert werden, der Onlinehandel gestärkt und die Sport-Standorte ausgebaut werden</a>.</p>
<p><em><span style="color: #888888;">Foto: Karstadt</span></em></p>
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		<title>Karstadt gibt sich expansiv</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Jul 2011 13:19:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Doreen Wilken]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Andrew Jennings]]></category>
		<category><![CDATA[Investitionen]]></category>
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		<category><![CDATA[Strategie]]></category>

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		<description><![CDATA[Zukauf statt Ausverkauf: Andrew Jennings, der Chef der Warenhauskette, will den einst angeschlagenen Konzern nicht nur sanieren und modernisieren, sondern auch vergrößern. Selbst eine Expansion ins Ausland schließt er nicht aus.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_16262" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="/wp-content/uploads/2011/07/Karstadt-Filiale_Innen.jpg"><img class="size-medium wp-image-16262 " title="Karstadt Filiale_Innen" src="/wp-content/uploads/2011/07/Karstadt-Filiale_Innen-300x240.jpg" alt="Karstadt Filiale_Innen" width="300" height="240" /></a><p class="wp-caption-text">Jennings über eine Karstadt-Filiale: „Wow – war für ein Potential und was für eine große Herausforderung“</p></div>
<p>Im Oktober letzten Jahres hatte der Investor <a href="/thema/berggruen/">Nicolas Berggruen</a> den <a href="/news/karstadt-kann-die-korken-knallen-lassen/">Zuschlag für die insolvente Warenhauskette</a> <strong><a href="/thema/karstadt/">Karstadt</a> </strong>erhalten. Die damalige Übernahme zog sich hin, weil sich das <a href="/thema/highstreet/">Highstreet-Konsortium</a>, Eigentümer der meisten der Karstadt-Immobilien, <a href="/news/karstadt-erneute-verlangerung-der-hangepartie/">nicht über Mietnachlässe mit dem potentiellen Neueigentümer einigen konnten</a>. Bereits in der Insolvenz wurden einige Häuser geschlossen oder verkauft.</p>
<h2>Nicht weniger, sondern mehr Häuser</h2>
<p>Nun, nicht mal ein Jahr nach der Übernahme, scheinen diese Probleme der Vergangenheit anzugehören. Wie der <a href="/news/schneller-als-erwartet-jennings-wird-karstadt-ceo/">seit Jahresbeginn amtierende CEO Andrew R. Jennings</a> verlauten ließ, sollder Essener Kaufhauskonzern auf Expansionskurs gehen. Man sei bereits „auf der Suche nach geeigneten Häusern“. Jennings will primär das Geschäft der Premium- und Sporthäuser ankurbeln, die als zwei separate Einheiten neben den 86 regulären Warenhäusern betrieben werden.</p>
<p>Jennings erklärte in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur <em>dpa</em>, dass in den nächsten drei bis vier Jahren allein bis zu zehn Neueröffnungen für die <a href="/thema/karstadt-sport/">Sporthaus-Sparte</a>, die aktuell aus 26 Häusern besteht, geplant seien. Auch für die drei <a href="/thema/karstadt-premium/">Karstadt-Premiumhäuser</a> (<a href="/thema/kadewe/">KaDeWe</a>, <a href="/thema/oberpollinger/">Oberpollinger</a> und Alsterhaus) sieht er viel Potential – eine Expansion in Ausland schließt er nicht aus. Schließungen plant er zunächst keine.</p>
<h2>Entwicklung zum Multichannel-Händler</h2>
<p>Sonst basiert <a href="/news/karstadt-die-zukunft-startet-bald/">Jennings bereits intern vorgestellte Strategie „<strong>Karstadt 2015</strong>“</a> auf vier Schlüsselkomponenten: Modernisierung, Differenzierung, Schärfung des Profils und Vereinfachung des Geschäftsmodells. Das bedeutet konkret insbesondere auch eine stärkere Ausrichtung an den Bedürfnissen der Kunden. Dafür sollen die Prozesse vereinfacht und verschlankt werden, damit sich die Mitarbeiter wieder um den Kunden kümmern könnten. Überdies soll der Multichannel-Ansatz stärker als bisher verfolgt werden. Jennings plant das <strong>Internetgeschäft </strong>deutlich auszubauen. Nach seinen Plänen soll der eCommerce-Anteil in einigen Jahren rund 8 bis 10% des Gesamtumsatzes ausmachen.</p>
<h2>Modernisierung der Filialen</h2>
<p>Ein wichtiger Meilenstein in der Neuausrichtung von Karstadt ist auch die Renovierung und Modernisierung der Filialen. Bis Ende September dieses Jahres sollen bereits 22 Filialen im neuen Glanz erstrahlen, bis 2015 sollen rund 60 Filialen erneuert werden. Rund 400 Mio. Euro hat Jennings veranschlagt, um etwas in die Jahre gekommene Filialen „wieder zum Leben zu erwecken“.</p>
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		<title>Karstadt: Die Zukunft startet bald</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Jul 2011 09:32:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Doreen Wilken]]></dc:creator>
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		<category><![CDATA[Strategie]]></category>

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		<description><![CDATA[Comeback der deutschen Warenhauskette: Der Konzernchef Jennings stellte am Mittwoch sein Zukunftskonzept für den Kaufhauskonzern vor. Was davon nach draußen dringt ist eher dürftig, aber die Mitarbeiter dürfen aufatmen: es sind wohl keine weiteren Filialschließungen geplant.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_16020" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="/wp-content/uploads/2011/07/Karstadt-Innenansicht.jpg"><img class="size-medium wp-image-16020" title="Karstadt Innenansicht" src="/wp-content/uploads/2011/07/Karstadt-Innenansicht-300x187.jpg" alt="Karstadt Innenansicht" width="300" height="187" /></a><p class="wp-caption-text">Karstadt soll wieder Kundenmagnet werden: Wie ist allerdings noch geheim</p></div>
<p>Am Donnerstag stellte Karstadt-CEO <a href="/thema/andrew-jennings/">Andrew Jennings</a>, der angelsächsische Sanierer, der seit dem Jahreswechsel über einer Strategie brütet, dem Aufsichtsrat sein Zukunftskonzept für die Neuausrichtung der Warenhauskette vor. Das Kontrollgremium habe den Masterplan, der mit der Überschrift „<em>Strategie 2015</em>“ betitelt wurde, „sehr positiv“ aufgenommen, heißt es aus der Essener Zentrale.</p>
<p>Die Details des Plans wurden hingegen nicht bekannt gemacht. Mitarbeiter und Öffentlichkeit sollen in den nächsten Tagen &#8211; per Videobotschaft, wie es aus Medienkreisen heißt &#8211; informiert werden. Hauptsächlich dürfte Jennings, wie jeder Unternehmer, an den Stellschrauben Umsatz und Kosten gedreht haben. Aktuell ist wenig über die Finanzlage von <strong><a href="/thema/karstadt/">Karstadt</a> </strong>bekannt, das sich seit der Übernahme durch den Investor Nicolas Berggruen mit Presseinformationen deutlich zurückhält. Berggruen selbst hatte vor einigen Wochen erklärt, dass der Kunde „im Mittelpunkt allen Handels stehen soll“. Gerüchteweise soll das Onlinegeschäft forciert werden, Filialschließungen sind wohl nicht geplant. Allerdings muss sich Jennings Gedanken darüber machen, wo er sparen kann. Der aktuelle Sanierungstarifvertrag läuft nur noch bis Mitte des nächsten Jahres – und danach werden Mitarbeiter wieder mehr Geld fordern.</p>
<h2>Nummer fünf aus Berggruen Holdings in Aufsichtsrat eingewechselt</h2>
<p>Gleichzeitig wurde der <a href="/news/karstadt-ausert-sich-und-bestellt-fraszczak-zum-cfo/">mittlerweile fünfte Berggruen-Vertraute in den Karstadt-Aufsichtsrat</a> gewählt. Nummer fünf &#8211; Mehmet Kosematoglu &#8211; kommt für Dr. Carl Bauerschmitz, der dem Kontrollgremim im Oktober 2009 beigetreten war, und soll nun aktiv unter „Mannschaftsführer Jared Bluestein“ beim Warenhauskonzern mitspielen. Kosematoglu gehört seit 2006 zur Berggruen Holding und verantwortet deren Investments in der Türkei.</p>
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		<title>Karstadt äußert sich und bestellt Fraszczak zum CFO</title>
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		<pubDate>Wed, 18 May 2011 16:39:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Doreen Wilken]]></dc:creator>
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		<category><![CDATA[Umstrukturierung]]></category>

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		<description><![CDATA[Beim Essener Kaufhaus-Konzern rührt sich was: Zum einen ersetzt der Metro-Mann Harald Fraszczak den scheidenden Finanzchef Josef Schultheis, zum anderen kommt ein weiterer Berggruen-Vertrauter in den Aufsichtsrat. Und dann läutet Karstadt auch noch die Ära von drei separaten Geschäftsbereichen ein.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_15397" style="width: 235px" class="wp-caption alignright"><a href="/wp-content/uploads/2011/05/Karstadt_Harald-Fraszczak.jpg"><img class="size-medium wp-image-15397 " title="Karstadt_Harald Fraszczak" src="/wp-content/uploads/2011/05/Karstadt_Harald-Fraszczak-225x300.jpg" alt="Karstadt_Harald Fraszczak" width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Harald Fraszczak ist neuer Karstadt-CFO</p></div>
<p>Gleich zwei Meldungen verließen am Mittwochnachmittag die Karstadt-Presseabteilung.</p>
<h2>Neuer Finanzchef</h2>
<p>In der einen Meldung wird bestätigt, dass <strong>Harald Fraszczak </strong>vom Aufsichtsrat zum <strong>Geschäftsführer Finanzen </strong>bestellt wurde. Der 50-Jährige folgt damit dem Restrukturierungsexperten Josef Schultheis, der seit dem Sommer 2009 bei Karstadt ist und <a href="/news/karstadt-aufsichtsrat-bestatigt-schultheis-als-cfo/">im letzten Herbst interimistisch zum CFO bestellt wurde</a>. Schultheis scheidet nun wie geplant aus, wird dem Unternehmen aber während einer Übergangsphase beratend zur Seite stehen. Fraszczak kommt vom Handelskonzern <a href="/thema/metro/">Metro</a>, wo er 20 Jahre in unterschiedlichen Führungspositionen tätig war. Bis 2010 war er CEO der Metro-Tochter Metro Cash &amp; Carry Deutschland. Vor 1990 arbeitete der studierte Betriebswirt beim Lebensmitteldiscounter Aldi. „Ich freue mich sehr, dass wir Harald Fraszczak für Karstadt gewinnen konnten. Er verfügt über ein tiefes Verständnis des deutschen und internationalen Handels und ist ein ausgewiesener Finanzexperte. Ich bin sicher, dass er unser Managementteam hervorragend verstärkt, und wünsche ihm alles Gute und viel Erfolg“, kommentierte <a href="/thema/andrew-jennings/">Karstadt-Chef Andrew Jennings</a> den Neuzugang.</p>
<div id="attachment_15398" style="width: 227px" class="wp-caption alignright"><a href="/wp-content/uploads/2011/05/Karstadt_Ton-Trentelman.jpg"><img class="size-medium wp-image-15398  " title="Karstadt_Ton Trentelman" src="/wp-content/uploads/2011/05/Karstadt_Ton-Trentelman-268x300.jpg" alt="Karstadt_Ton Trentelman" width="217" height="243" /></a><p class="wp-caption-text">Ton Trentelman folgt in den Karstadt-Aufsichtsrat</p></div>
<h2>Neues Aufsichtsratsmitglied</h2>
<p>Auch im Aufsichtsrat gibt es eine neue Personalie. So folgt dem Rechtsanwalt Dr. Roland Hoffmann-Theinert, Partner bei der Kanzlei Görg Rechtsanwälte, der während der Restrukturierung in das Gremium eingetreten war, nun <strong>Ton Trentelmann</strong> als Aufsichtsratsmitglied mit Wirkung zum 17. Mai 2011 nach. Trentelmann ist wie <a href="/news/karstadt-nachfolger-fur-caparros/">bereits drei andere Aufsichtsratsmitglieder ein Berggruen-Vertrauter</a>, der die Geschäfte von Berggruen Holding in den Niederlanden führte. Der 57-Jährige verfügt über internationale Managementerfahrung und Know-How in den Bereichen Vertrieb, Marketing und Finanzen, das er sich u.a. bei Unternehmen wie Unilever, Degussa (heute Evonics) und Jan Dekker International angeeignet hat.</p>
<h2>Neue Struktur</h2>
<p>Die zweite Meldung bestätigt Karstadts Kurs auf eine stärkere Spezialisierung der Handelsaktivitäten. Der Aufsichtsrat beschloss <a href="/news/berggruen-und-bluestein-wollen-reden/">wie erwartet</a> am Mittwoch eine Strategie, nach der Karstadt in <strong><a href="/news/karstadt-absage-an-kaufhof/">drei rechtlich eigenständige Geschäftseinheiten</a></strong> – Warenhäuser, Premiumhäuser (KaDeWe, Oberpollinger, Alsterhaus) und Sporthäuser – unterteilt wird. Damit soll mittel- bis langfristig eine Verbesserung der Leistungsfähigkeit und der Marktposition in den drei Geschäftsbereichen erzielt werden.</p>
<p>Karstadt begründet die Dreiteilung damit, dass die Geschäftseinheiten unterschiedlich weit entwickelt sind und sich unterschiedlich im Markt positionieren müssten. Durch die Spezialisierung sollen die drei Sparten Warenhaus, Sport und Premium ihr Markenprofil schärfen und sich konsequent und fokussierter auf die jeweiligen Zielmärkte ausrichten. Dadurch sollen die Bereiche die Möglichkeit erhalten, „verschiedene Wachstumsoptionen zu nutzen, darunter auch solche, für die rechtlich eigenständige Einheiten sinnvoll sind“, formulierte der Aufsichtsratsvorsitzende <a href="/thema/jared-bluestein/">Jared Bluestein</a>, und fügte hinzu: „Unser Gesellschafter hat unverändert die Absicht, alle drei Geschäftsbereiche langfristig und systematisch weiter zu entwickeln.“</p>
<p>„Die neue Struktur stellt den Kunden in den Mittelpunkt aller Aktivitäten. Das ist der langfristige Rahmen für die umfassende Strategie, die wir derzeit entwickeln und in einigen Wochen vorstellen wollen. Selbstverständlich umfasst diese Strategie sämtliche Geschäftsbereiche, wobei ein besonderer Fokus auf dem klassischen Warenhausgeschäft liegen wird“, ergänzt Karstadt-CEO Andrew Jennings.</p>
<p>Auch wenn die Einheiten nach außen hin eigenständig auftreten, sollen zentrale Back-Office-Dienstleistungen wie Finanzen, IT und Personal zentral abgewickelt werden. Die Aufgliederung der drei Karstadt-Aktivitäten soll umgehend in Angriff genommen werden und in der zweiten Jahreshälfte abgeschlossen werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Karstadt: Nachfolger für Caparros</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Apr 2011 15:51:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Doreen Wilken]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Jobbörse Berggruen Holdings: Der Karstadt-Eigentümer Berggruen nominiert mit Jared Bluestein einen engen Vertrauten zum Ober-Chefaufseher und stockt der Aufsichtsrat um eine weitere Personalie auf.  Gleichzeitig hält er dem neuen Vorstandsvorsitzenden Jennings den Rücken frei.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_14814" style="width: 413px" class="wp-caption alignright"><a href="/wp-content/uploads/2011/04/Karstadt-Aufsichtsrat.jpg"><img class="size-large wp-image-14814 " title="Karstadt Aufsichtsrat" src="/wp-content/uploads/2011/04/Karstadt-Aufsichtsrat-640x367.jpg" alt="Karstadt Aufsichtsrat" width="403" height="231" /></a><p class="wp-caption-text">So würde der Karstadt Aufsichtsrat jetzt aussehen: Von 20 Mitgliedern kommen drei aus Berggruens Holding</p></div>
<p>In der Karstadt-Führung wird Englisch wohl Amtssprache: Nachdem <a href="/news/karstadt-absage-an-kaufhof/">Alain Caparros sein Mandat als Aufsichtsratsvorsitzender am Montag überraschend hingeschmissen hat</a>, schlägt der Eigentümer Nicolas Berggruen nun <strong>Jared Bluestein </strong>als zukünftigen Aufsichtsratsvorsitzenden vor. Einen Mann, der sich in Deutschlands Handelslandschaft noch keinen Namen erarbeitet hat, sondern in der Vergangenheit eigentlich nur Berggruens Investments kontrolliert hat. Seit 1996 vertritt er in als Managing Director und Chief Operating Officer (COO) die Interessen der Berggruen Holdings in mehr als 50 internationalen Unternehmen. Bereits <a href="/news/berggruen-holt-rewe-chef-in-den-karstadt-aufsichtsrat/">im Oktober 2010 hat Berggruen ihn neben Caparros in den Karstadt-Aufsichtsrat geholt</a>. Weiter heißt es in der vorliegenden Pressemitteilung, dass <strong>Thomas Crawford</strong>, Chief Financial Officer (CFO) der Berggruen Holdings, auch in den Aufsichtsrat geholt werden soll. Zusammen mit Samuel Czarny sitzen damit bereits <strong>drei anglo-amerikanische Berggruen-Vertraute im 20-köpfigen Aufsichtsrat</strong>.</p>
<p>Zu Caparros Abgang gab sich Berggruen formal zurückhaltend: „Ich respektiere Alain Caparros&#8217; Rücktritts-entscheidung und danke ihm für seinen Beitrag in den zurückliegenden Monaten.&#8221; Weiter heißt es, dass sich Karstadt planmäßig „Schritt für Schritt“ entwickle. Außerdem unterstützte er seinen englisch-sprachigen CEO: „Ich bin zuversichtlich, dass sich <a href="/thema/karstadt/">Karstadt</a> unter der Führung von <a href="/thema/andrew-jennings/">Andrew Jennings</a>, einem erfahrenen und international höchst anerkannten Warenhausexperten, weiterhin strategisch und operativ zum Nutzen aller Beteiligten entwickelt.&#8221;</p>
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		<title>Mehr Geld für Karstadt!</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Apr 2011 15:03:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Doreen Wilken]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Genug gesundgeschrumpft: Die Gewerkschaft ver.di fordert vom Neu-Eigentümer Nicolas Berggruen ein stärkeres finanzielles Engagement und eine klare Strategie. Statt Karstadt die ankündigten Renovierungen selbst tragen zu lassen, soll Berggruen in die Tasche greifen.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_14656" style="width: 394px" class="wp-caption alignright"><img class="size-full wp-image-14656 " title="Oberpollinger München" src="/wp-content/uploads/2011/04/Oberpollinger1.jpg" alt="Oberpollinger München" width="384" height="288" /><p class="wp-caption-text">Karstadt Premiumhaus Oberpollinger: Aufwendige Renovierungen sind nicht zwangsläufig ein Erfolgsgarant</p></div>
<p>Am <a href="/news/karstadt-kann-die-korken-knallen-lassen/">1. Oktober hatte der US-Milliardär Nicolas Berggruen den Poker um die Warenhaus-Kette <strong>Karstadt </strong>offiziell gewonnen</a>. Dabei hatte ihn die Gewerkschaft ver.di stark befürwortet. Nun, sechs Monate nach der Übernahme, stellen Betriebsrat und Gewerkschaft dem Neu-Eigentümer ein eher dürftiges Zeugnis aus. „Das erste Halbjahr ist anständig gelaufen, aber das reicht noch nicht, um die Zukunft zu gewinnen&#8221; erklärte Margret Mönig-Raane, stellvertretende Chefin der Gewerkschaft ver.di und langjährige Karstadt-Aufsichtsrätin am Wochenende in der <em>Welt am Sonntag</em>. Sie rechnet unter der derzeitigen Führung nicht mit einem „Quantensprung oder einem sensationellen neuen Konzept“.</p>
<p>Und auch wenn sechs Monate nicht viel Zeit sind, hätte der smarte US-Investor oder sein <a href="/news/schneller-als-erwartet-jennings-wird-karstadt-ceo/">im letzten Jahr ernannter CEO Andrew Jennings</a> zumindest eine klare Strategie kommunizieren können, gerade weil Karstadt auch ohne Börsennotierung weiterhin stark im Fokus der Öffentlichkeit steht. Stattdessen hört man nur Branchengerüchte über fallende Umsätze oder um <a href="/news/karstadt-wirklich-schoner-shoppen/">Masterpläne mit 18 Punkten</a>, die Andrew Jennings an seinen Führungsstab erlassen haben soll. So erwartet Mönig-Raane, in den nächsten Wochen mehr Tempo und mehr Entschlossenheit und vor allem, dass sich etwas „Substanzielles“ tut. Sofern, das was Jennings dort ausbrüte, „Hand und Fuß habe“, sei die Wartezeit berechtigt. Das Drängen hat einen Grund: Im Herbst 2012 läuft der Sanierungstarifvertrag aus, nachdem die Karstadt-Angestellten auf Weihnachts- und Urlaubsgeld verzichtet hatten und dem Konzern über 55 Mio. Euro Personalkosten ersparten.</p>
<p>Jennings hat laut Medienberichten einiges vor: Leistungsbezogene Bezahlungsmodelle, Umbau von 18 Filialen, Stärkung der Eigenmarken und Verbesserung des Online-Angebotes. Branchenexperten beziffern das Umbauprogramm für alle 120 Karstadt-Häuser auf einen <strong>hohen dreistelligen Millionenbetrag</strong>. Berggruen und seine Holding wollen hier nicht in Vorleistung gehen, sondern Karstadt selbst für den Neustart zahlen lassen. Das findet die Ver.di-Vize etwas unangemessen: <a href="/thema/berggruen/">Berggruen</a> müsse sich fragen lassen, ob er Karstadt nicht einen Vorschuss für die Renovierungen geben könne, den er dann später wieder zurückbekäme, findet Mönig-Raane. Allerdings weiß sie, dass Renovierungen nicht automatisch ein Erfolgsgarant seien, wie das Oberklasse-Haus Oberpollinger zeige. Daher müssen endlich klare, wegweisende Konzepte her.</p>
<p><em><span style="color: #888888;">Foto: flickr/</span><a href="http://www.flickr.com/photos/probek/"><span style="color: #888888;">probek</span></a></em></p>
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		<title>Karstadt: Wirklich schöner shoppen?</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Mar 2011 12:26:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Doreen Wilken]]></dc:creator>
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		<category><![CDATA[Karstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Modernisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Neupositionierung]]></category>

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		<description><![CDATA[Der neue Karstadt-Chef Jennings hat ein Maßnahmenpaket aufgesetzt, dass den Warenhauskonzern wieder nach vorne bringen soll. Neben der Renovierung, Stärkung der Eigenmarken und Stärkung des Onlinegeschäfts steht auch die Kundenbindung im Fokus.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_14547" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><img class="size-medium wp-image-14547 " title="Karstadt_Kaufhaus" src="/wp-content/uploads/2011/03/Karstadt_Kaufhaus-300x207.jpg" alt="Karstadt_Kaufhaus" width="300" height="207" /><p class="wp-caption-text">Karstadt in Aufbruchstimmung: Jennings arbeitet an einer Verjüngung der Marke</p></div>
<p>Der neue Karstadt-Chef <a href="/thema/andrew-jennings/">Andrew Jennings</a> ist nicht untätig, sondern operiert im Stillen, statt medienwirksam Interviews zu geben oder große Ankündigungen zu machen. In einem internen Schreiben hat er seinen Führungskräften nun ein Maßnahmenpaket vorgelegt, das spätestens bis Herbst 2012 umgesetzt werden soll. Wie die <em><a href="http://www.wiwo.de/unternehmen-maerkte/karstadt-chef-jennings-plant-neue-marken-461216/" target="_blank">Wirtschaftswoche</a></em> berichtet, stehen dabei nicht nur die Umbaumaßnahmen von 18 Filialen im Fokus, sondern auch andere Themen wie etwa die Spezialisierung und „leistungsbezogenere Bezahlung“ des Verkaufs-personals, die Stärkung und Weiterentwicklung der Karstadt-Eigenmarken und der Aufbau eines Kundenbindungsprogramms, welches schon im Juni startet. In der Düsseldorfer Filiale, dem sog. „Focus- und Laborkaufhaus“, sollen neue Shop-und Einrichtungskonzepte erprobt werden. Auch das Online-Geschäft soll gestärkt werden, etwa mit Terminals in den Filialen.</p>
<p>Die 15 identifizierten und kommunizierten Schlüsselmaßnahmen aus dem Papier sollen die Service-Standards erhöhen und die Marke <a href="/thema/karstadt/">Karstadt</a> verjüngen. Sechs bis zwölf Monaten bleiben bis zur Umsetzung</p>
<p>Der Schritt seine Ideen nur intern zu kommunizieren, bewerten Branchenkenner und Karstadt-Manager unterschiedlich. Einigen ist das Vorgehen im Rahmen von Jennings „looking, learning and listening“-Tour zu „zögerlich“, anderen sind angetan von seinem strukturierten, eben gerade nicht aufmerksamkeitsheischenden Vorgehen. Wer keine großen Ankündigungen macht, kann eben auch nicht enttäuschen.</p>
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		<title>Fox verlässt jetzt schon Karstadt</title>
		<link>http://www.fabeau.de/news/fox-verlasst-jetzt-schon-karstadt/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Feb 2011 09:15:43 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Thomas Fox]]></category>

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		<description><![CDATA[Dass er gehen würde, war klar. Dass sich Chefsanierer Thomas Fox aber so schnell zurückziehen wird, kommt überraschend. Von nun an trägt Andrew R. Jennings die Gesamtverantwortung für den Warenhauskonzern. Auf Fox wartet später ein Aufsichtsratsposten.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_13724" style="width: 210px" class="wp-caption alignleft"><img class="size-medium wp-image-13724" title="Karstadt_Thomas Fox" src="/wp-content/uploads/2011/02/Karstadt_Thomas-Fox-200x300.jpg" alt="Karstadt_Thomas Fox" width="200" height="300" /><p class="wp-caption-text">Thomas Fox: Rettungsmission beendet</p></div>
<p>Am Dienstagnachmittag verabschiedete sich<strong> Thomas Fox</strong> nach über anderthalb Jahren Sanierungsarbeit im Warenhauskonzern von seiner Verantwortung als operativer Geschäftsführer der <strong><a href="/thema/karstadt/">Karstadt Warenhaus GmbH</a></strong>.</p>
<p>Offenbar sieht der Berliner Sanierungsprofi seine Aufgaben beim Essener Konzern als erledigt an. Und im Großen und Ganzen geht es der Kaufhauskette auch wieder ganz gut: mit <a href="/news/karstadt-kann-die-korken-knallen-lassen/">Nicolas Berggruen hat sich nach einer langen Zitterpartie ein solventer Investor</a> gefunden, die <a href="/news/karstadt-kommt-profitabel-aus-der-krise/">Zahlen sind gut</a>, die <a href="/news/karstadt-wahrer-handler-der-weltklasse/">Modernisierung läuft</a> und es gibt sein November einen erfahrenen neuen Mann in der operativen Gesamtverantwortung. <a href="/news/schneller-als-erwartet-jennings-wird-karstadt-ceo/">Andrew R. Jennings, der ehemalige CEO von Woolworth Südafrika, war im November zum CEO von Karstadt bestellt worden</a>, seit Januar trägt er die Gesamtverantwortung für das Unternehmen. Fox sollte eigentlich solange mit an Bord bleiben, bis Jennings eingearbeitet ist und die Kaufhauskette allein führen kann. Diese Übergangsphase ist nun anscheinend schon vorüber. Ob Jennings einen anderen Stellvertreter an die Seite gestellt bekommt, der mit dem deutschen Einzelhandelsmarkt vertraut ist, ist noch offen.</p>
<p>Bei Karstadt ist man sich um Fox‘ Verdienste durchaus bewusst. Neben zahlreichen Danksagungen winkt ihm auch ein Aufsichtsratsposten. Seitens der Gesellschafter ist geplant, Thomas Fox <strong>zu einem späteren Zeitpunkt in den Karstadt-Aufsichtsrat</strong> zu berufen.</p>
<p>Neu-Eigentümer <a href="/thema/berggruen/">Nicolas Berggruen</a> dankte Fox für sein Engagement und Durchhaltewillen in einer „überaus schwierigen Phase“, wo er maßgeblich dazu beigetragen hatte, das Unternehmen vor der Zerschlagung zu bewahren. „Thomas Fox hat sich um Karstadt sehr verdient gemacht. Er zählt international zu den besten Restrukturierern“, sagte Berggruen zu seinem Abschied. Selbst der Betriebsrat war voll des Lobes für Fox, der als Mann fürs Grobe bekannt ist: „Seine unkonventionelle Art aber vor allem, wie er Mitarbeiter einzubinden und zu motivieren versteht, war für uns etwas Neues. Er ist einer von uns“, so Arno Leder, Betriebsratsvorsitzender der Hauptverwaltung. Bei diesen Worten mag wohl so mancher denken: Recht so, man soll aufhören wenn’s am schönsten ist&#8230;</p>
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		<title>Karstadt: Wahrer Händler der Weltklasse</title>
		<link>http://www.fabeau.de/news/karstadt-wahrer-handler-der-weltklasse/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 Feb 2011 08:58:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Doreen Wilken]]></dc:creator>
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		<category><![CDATA[Sanierung]]></category>

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		<description><![CDATA[Der neue Karstadt-Chef Andrew Jennings plant, allen Karstadt-Häusern eine Modernisierung zu verpassen, um so in die Top-Liga der Warenhäuser aufzusteigen. Für 21 der 120 Häuser steht das Umbauprogramm schon.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_13680" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><img class="size-medium wp-image-13680" title="Karstadt Filiale" src="/wp-content/uploads/2011/02/Karstadt-Stuttgart-300x204.jpg" alt="Karstadt Filiale" width="300" height="204" /><p class="wp-caption-text">Karstadt soll in die Top-Liga der Warenhäuser aufrücken</p></div>
<p>Der Mann hat Tatendrang: Andrew R. Jennings, <a href="/news/schneller-als-erwartet-jennings-wird-karstadt-ceo/">seit Ende November 2010 CEO</a> der frisch aus der Insolvenz entlassenen Warenhauskette <strong><a href="/thema/karstadt/">Karstadt</a></strong>, nimmt die Modernisierung des Handelskonzerns in Angriff. In den <strong>nächsten vier Jahren“ sollen „alle Filialen“ modernisiert</strong> werden, „dadurch werden sich die <strong>Filialergebnisse nachhaltig verbessern</strong>“, heißt es in einem Mitarbeiterschreiben, das den Namen <em>„Innovation &amp; Effizienz“</em> trägt und der Wirtschaftswoche vorliegt. Weiter schreibt Jennings, dass er daran glaube, dass „wir über das Potenzial verfügen, unsere Position als wahrer Händler der Weltklasse auszubauen“. Bereits <a href="/news/karstadt-saniert-sich-selbst/">unter seinem Vorgänger, dem Chef-Sanierer Thomas Fox, wurde ein Konzept ausgearbeitet, dass mehr Menschen in die Filialen locken sollte</a>.</p>
<p>Das Umbauprogramm für die ersten 21 von 120 Filialen ist schon definiert. In acht Häusern wie bspw. am Berliner Ku‘damm, in Dresden und Braunschweig hat man sogar schon mit den Umbaumaßnahmen begonnen. Insgesamt will Karstadt <strong>rund 75 Mio. Euro für die Renovierung</strong> ausgeben.</p>
<p>Darüber hinaus sind weitere Projekte zum 130-jährigen Jubiläum im September 2011 geplant.</p>
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		<title>Schneller als erwartet: Jennings wird Karstadt-CEO</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Nov 2010 09:34:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Doreen Wilken]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Alain Caparros]]></category>
		<category><![CDATA[Andrew Jennings]]></category>
		<category><![CDATA[Berggruen]]></category>
		<category><![CDATA[CEO]]></category>
		<category><![CDATA[Führungswechsel]]></category>
		<category><![CDATA[Karstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Fox]]></category>

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		<description><![CDATA[Da haben sich die Gerüchte ja schneller bewahrheitet als allgemein angenommen: Andrew R. Jennings, der Ex-Woolworth-Chef aus Südafrika, wurde am Dienstag vom Karstadt-Aufsichtsrat zum neuen CEO bestellt. Thomas Fox bleibt erstmal, bis Jennings eingearbeitet ist.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_12527" style="width: 218px" class="wp-caption alignleft"><img class="size-medium wp-image-12527" title="Karstadt_Andrew R. Jennings" src="/wp-content/uploads/2010/11/Karstadt_Andrew-R.-Jennings-208x300.jpg" alt="Karstadt_CEO_Andrew R. Jennings" width="208" height="300" /><p class="wp-caption-text">Andrew R. Jennings - internationale Expertise für die Restrukturierung der Karstadt-Gruppe</p></div>
<p>Eigentlich wurde <a href="/news/ex-woolworth-manager-aus-sudafrika-soll-karstadt-chef-werden/">gemunkelt, dass Andrew R. Jennings erst auf der Aufsichtsratssitzung am 16. Dezember zum CEO von Karstadt ernannt werden sollte</a>. Der designierte Karstadt-Boss, der sein neues Amt am 1. Januar 2011 antreten soll, ist von seiner neuen Position begeistert und voller Tatendrang: „Karstadt ist eine großartige Marke, die wir verjüngen und deren Attraktivität wir weiter gezielt stärken werden. Wir wollen die überzeugende Idee einer dynamischen Einkaufswelt in die Tat umsetzen, die bestehenden und zukünftigen Kunden Raum für Neuentdeckungen und Kauffreude eröffnet. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir über das Potenzial verfügen, unsere Position im Markt auszubauen und uns als weltweit im Branchenvergleich anerkanntes Warenhausunternehmen zu behaupten.“</p>
<p><a href="/thema/thomas-fox/">Thomas Fox</a>, der bisherige Interims-CEO, wird vorübergehend im Unternehmen bleiben, um einen geordneten Übergang der Verantwortungen sicher zu stellen. Für ihn ist Jennings die „bestmögliche Besetzung“, um Karstadt zu erneuern.</p>
<p>Jennings ist ein international erfahrener Einzelhandelsexperte mit über 35 Jahren Erfahrung in renommierten Häusern wie <a href="/thema/harrods/">Harrods</a> und <a href="/thema/house-of-fraser/">House of Fraser</a> in London, Brown Thomas in Irland, Holt Renfrew in Kanada und <a href="/thema/saks-inc/">Saks Fifth Avenue</a> in den USA. Zuletzt restrukturierte er die angeschlagene Woolworth-Kette in Südafrika, die übrigens nicht in Beziehung zur <a href="/thema/woolworth/">deutschen Woolworth</a> steht. In der Branche gilt er als durchsetzungsstarker Entscheider. In Deutschland sieht man seinen Start bei <a href="/thema/karstadt/">Karstadt</a> etwas kritisch: keine Deutsch-Kenntnisse und keine Erfahrung im deutschen Einzelhandel, dessen Unternehmenskultur sich vom anglo-amerikanischen Konzept in vielen Punkten unterscheidet. Zudem gilt der 62-jährige gebürtige Brite trotz seines Know-hows nicht als einfachste Führungspersönlichkeit.</p>
<p>Nicolas Berggruen konnte sich mit <a href="/news/ex-woolworth-manager-aus-sudafrika-soll-karstadt-chef-werden/">seinem Wunschkandidat Jennings</a> trotzdem durchsetzen und <a href="/thema/alain-caparros/">Aufsichtsratschef Alain Caparros</a> von seinem Führungsstil überzeugen. „Sein internationales Know-how und seine Fähigkeit, mit wirtschaftlicher Weitsicht notwendige Innovationen voranzutreiben sind für Karstadt von entscheidender Bedeutung und werden die Richtung für ein wieder erstarktes Wachstum vorgeben“, teilt Caparros mit, der ursprünglich eigentlich einen Kenner des deutschen Handels verpflichten wollte.</p>
<p><em><span style="color: #888888;">Foto: Karstadt</span></em></p>
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		<title>Ex-Woolworth Manager aus Südafrika soll Karstadt-Chef werden</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Nov 2010 12:32:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Max Wilken]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Alain Caparros]]></category>
		<category><![CDATA[Andrew Jennings]]></category>
		<category><![CDATA[CEO]]></category>
		<category><![CDATA[Karstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Vorstandswechsel]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Kapstadt zu Karstadt: Andrew Jennings, der ehemalige Managing Director von Woolworth South Africa, soll der neue CEO von Karstadt werden, das berichtet das Manager Magazin in seiner Onlineausgabe. Schon Anfang des nächsten Jahres soll er Thomas Fox ablösen.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_12414" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><img class="size-medium wp-image-12414" title="Karstadt Fahne" src="/wp-content/uploads/2010/11/Karstadt-Fahne-300x215.jpg" alt="" width="300" height="215" /><p class="wp-caption-text">Unter Andrew Jennings würde bei Karstadt bald ein anderer Wind wehen</p></div>
<p>Andrew Jennings, der gebürtiger Brite mit internationaler Handelserfahrung, soll die Führung bei der größten deutschen Warenhauskette übernehmen. Schon Anfang 2011 soll er den jetzigen <a href="/thema/karstadt/">Karstadt</a>-CEO Thomas Fox ablösen. Offiziell soll der Führungswechsel bei der Aufsichtsratssitzung am 16. Dezember gemacht werden, berichtet das <a href="http://www.manager-magazin.de/unternehmen/handel/0,2828,729989,00.html" target="_blank">Manager Magazin</a> in der heutigen Onlineausgabe.</p>
<p>Jennings ist der Wunschkandidat von <a href="/thema/berggruen/">Nicolas Berggruen</a>. Er hatte sich in diesem Jahr eigentlich schon in den Ruhestand verabschiedet. Der 62-jährige Topmanager verfügt über internationale Handelserfahrung und war u.a. bei <a href="/thema/harrods/">Harrods</a> und zuletzt bei Woolworth Südafrika tätig. In der Branche gilt er – ähnlich wie <a href="/thema/thomas-fox/">Thomas Fox</a> – als ausgewiesener Sanierungsexperte. Sein Manko ist allerdings, dass er über keinerlei Erfahrung im deutschen Handel verfügt, als nicht ganz einfach im Umgang gilt und kein Deutsch spricht. Eigentlich hatte <a href="/thema/alain-caparros/">Alain Caparros, der Karstadt-Aufsichtsratschef</a>, für die nicht ganz einfache Neupositionierung des Warenhauskonzerns, jemanden präferiert, der mit den Gepflogenheiten des deutschen Einzelhandels vertraut ist.</p>
<p><span style="color: #888888;"><em>Foto: Archiv</em></span></p>
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