Schneller als erwartet: Jennings wird Karstadt-CEO
Da haben sich die Gerüchte ja schneller bewahrheitet als allgemein angenommen: Andrew R. Jennings, der Ex-Woolworth-Chef aus Südafrika, wurde am Dienstag vom Karstadt-Aufsichtsrat zum neuen CEO bestellt. Thomas Fox bleibt erstmal, bis Jennings eingearbeitet ist.
Andrew R. Jennings - internationale Expertise für die Restrukturierung der Karstadt-Gruppe
Eigentlich wurde gemunkelt, dass Andrew R. Jennings erst auf der Aufsichtsratssitzung am 16. Dezember zum CEO von Karstadt ernannt werden sollte. Der designierte Karstadt-Boss, der sein neues Amt am 1. Januar 2011 antreten soll, ist von seiner neuen Position begeistert und voller Tatendrang: „Karstadt ist eine großartige Marke, die wir verjüngen und deren Attraktivität wir weiter gezielt stärken werden. Wir wollen die überzeugende Idee einer dynamischen Einkaufswelt in die Tat umsetzen, die bestehenden und zukünftigen Kunden Raum für Neuentdeckungen und Kauffreude eröffnet. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir über das Potenzial verfügen, unsere Position im Markt auszubauen und uns als weltweit im Branchenvergleich anerkanntes Warenhausunternehmen zu behaupten.“
Thomas Fox, der bisherige Interims-CEO, wird vorübergehend im Unternehmen bleiben, um einen geordneten Übergang der Verantwortungen sicher zu stellen. Für ihn ist Jennings die „bestmögliche Besetzung“, um Karstadt zu erneuern.
Jennings ist ein international erfahrener Einzelhandelsexperte mit über 35 Jahren Erfahrung in renommierten Häusern wie Harrods und House of Fraser in London, Brown Thomas in Irland, Holt Renfrew in Kanada und Saks Fifth Avenue in den USA. Zuletzt restrukturierte er die angeschlagene Woolworth-Kette in Südafrika, die übrigens nicht in Beziehung zur deutschen Woolworth steht. In der Branche gilt er als durchsetzungsstarker Entscheider. In Deutschland sieht man seinen Start bei Karstadt etwas kritisch: keine Deutsch-Kenntnisse und keine Erfahrung im deutschen Einzelhandel, dessen Unternehmenskultur sich vom anglo-amerikanischen Konzept in vielen Punkten unterscheidet. Zudem gilt der 62-jährige gebürtige Brite trotz seines Know-hows nicht als einfachste Führungspersönlichkeit.
Nicolas Berggruen konnte sich mit seinem Wunschkandidat Jennings trotzdem durchsetzen und Aufsichtsratschef Alain Caparros von seinem Führungsstil überzeugen. „Sein internationales Know-how und seine Fähigkeit, mit wirtschaftlicher Weitsicht notwendige Innovationen voranzutreiben sind für Karstadt von entscheidender Bedeutung und werden die Richtung für ein wieder erstarktes Wachstum vorgeben“, teilt Caparros mit, der ursprünglich eigentlich einen Kenner des deutschen Handels verpflichten wollte.
Foto: Karstadt







Sehr geehrte Damen und Herren,
wir sind ein gemischtes Ensemble, bestehend aus 3 Herren im Alter von Ende 20 bis 66 und haben bisher bei verschiedenen Pro-Am-Turnieren für diverse Anbieter Golf gespielt (Playboy, Jack Daniels). Nachdem Ihr Konzern für den Golf-Sport Artikel vertreibt wären wir interessiert, auch in diesem Jahr auf der kommenden Pro-Am-Tour zu spielen, wobei wir hierfür ein Logo Ihres Hauses verwenden möchten. Wir bitten, zu überlegen, dass Golf inzwischen ein Breitensport ist.
Würden Sie uns hierfür Vorschläge unterbreiten können, inwieweit es möglich ist, für Karstadt an den Start zu gehen.
Für eine baldige Antwort bedanken wir uns.
Joe Krause
Christian Breitenstein
Andre Schmid