Karstadt: Wahrer Händler der Weltklasse
Der neue Karstadt-Chef Andrew Jennings plant, allen Karstadt-Häusern eine Modernisierung zu verpassen, um so in die Top-Liga der Warenhäuser aufzusteigen. Für 21 der 120 Häuser steht das Umbauprogramm schon.
Karstadt soll in die Top-Liga der Warenhäuser aufrücken
Der Mann hat Tatendrang: Andrew R. Jennings, seit Ende November 2010 CEO der frisch aus der Insolvenz entlassenen Warenhauskette Karstadt, nimmt die Modernisierung des Handelskonzerns in Angriff. In den nächsten vier Jahren“ sollen „alle Filialen“ modernisiert werden, „dadurch werden sich die Filialergebnisse nachhaltig verbessern“, heißt es in einem Mitarbeiterschreiben, das den Namen „Innovation & Effizienz“ trägt und der Wirtschaftswoche vorliegt. Weiter schreibt Jennings, dass er daran glaube, dass „wir über das Potenzial verfügen, unsere Position als wahrer Händler der Weltklasse auszubauen“. Bereits unter seinem Vorgänger, dem Chef-Sanierer Thomas Fox, wurde ein Konzept ausgearbeitet, dass mehr Menschen in die Filialen locken sollte.
Das Umbauprogramm für die ersten 21 von 120 Filialen ist schon definiert. In acht Häusern wie bspw. am Berliner Ku‘damm, in Dresden und Braunschweig hat man sogar schon mit den Umbaumaßnahmen begonnen. Insgesamt will Karstadt rund 75 Mio. Euro für die Renovierung ausgeben.
Darüber hinaus sind weitere Projekte zum 130-jährigen Jubiläum im September 2011 geplant.





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