Ein halbes Jahrzehnt am Markt und schon eine kleine Größe: Das aus dem Hause Otto stammende Dessous- und Beachwearlabel hat sich innerhalb von fünf Jahren mit eigenen Filialen, Shop-in-Shops und Distanzhandel am Markt etabliert. Umsatz und Gewinn steigen kräftig.

Lascana ist mittlerweile mit neun Stores in der Bundesrepublik vertreten

Sabine Tietz: Lascana ist auf einem sehr starken Wachstumskurs

Michalsky entwarf für Lascana eine eigene Beachwear-Kollektion

2006 wurde Lascana, das ganzheitliche Multi-Label Konzept für Wäsche und Bademode, in Deutschland eingeführt. Damals war es bereits eine bekannte Marke im Versandhandelsgeschäft der Otto-Group, jedoch sollte die Eigenmarke eigene Wege gehen.

Gut präsent

Fünf Jahre später ist Lascana mit knapp 260 Shop-in-Shop-Flächen, neun eigenen Filialen, einem Onlineshop und Kataloggeschäft im In- und Ausland vertreten. Insbesondere die Präsenz im Stationärgeschäft wurde entscheidend vorgetrieben: Allein im letzten Geschäftsjahr 2010/11 konnte die Zahl der Shop-in-Shop-Flächen in Kauf- und Modehäusern, wie etwa Dodenhof, Engelhorn, Jacobi, Jost, SinnLeffers, SportSperk, Kronprinzessin oder Wöhrl, mehr als verdoppelt werden. In Österreich ist Lascana mittlerweile mit Flächen bei Wolf und in den Niederlanden bei Vroom & Dreesman präsent. Im nächsten Jahr folgen Flächen bei Manor in der Schweiz. Und die Expansion fängt gerade erst an: Als neuen Markt hat man neben China auch Russland im Visier, wo man auf der Moskauer Modemesse CPM bereits wichtige Kontakte knüpfen konnte.

Auf starkem Wachstumskurs

„Wir sind mit der Entwicklung der Marke sehr zufrieden. Dieser positive Trend spiegelt sich auch in den Zahlen wieder: Wir haben umsatzseitig jährliche Steigerungsraten von über 50% und die Gewinnentwicklung liegt noch deutlich darüber. Das Label ist also auf einem sehr starken Wachstumskurs“, so die Zwischenbilanz von Sabine Tietz, Geschäftsführerin bei Lascana.

Lascana bietet neben der Eigenmarke eine Vielzahl bekannter Brands wie etwa Marie Claire, s.Oliver, Venice Beach, Kangaroos, Bruno Banani oder Jette Joop an, für die jeweils exklusive Lizenzverträge abgeschlossen wurden. Für die Sommersaison 2012 kooperierte das Hamburger Unternehmen mit dem Berliner Designer Michael Michalsky, der auf seiner StyleNite im Rahmen der letzten Berliner Fashion Week eine eigens für Lascana entworfene Beach- und Swimwear-Kollektion präsentierte.

Fotos: Lascana/ MBFWB