Investoren halten die Anleihe des Nürnberger Modefilialisten anscheinend für äußerst lukrativ. Die Nachfrage war so groß, dass die Zeichnungsfrist bereits am Morgen des ersten Tags beendet wurde. Nachzügler kommen nicht zum Zug.

Olivier Wöhrl: Erfreut, aber nicht unbedingt überrascht vom Platzierungserfolg der Wöhrl-Anleihe

Der Unternehmensanleihe der Rudolf Wöhrl AG erging es ähnlich wie denen von Seidensticker, eterna, Renè Lezard und Laurél. Auch Wöhrl konnte sich über riesige Nachfrage seitens institutioneller Investoren, Vermögensverwaltern und Privatanlegern freuen. Bereits am ersten Tag der Emission um 9:30 Uhr war die Anleihe dreifach überzeichnet. Daher entschied das Handelshaus gemeinsam mit der begleitenden Bank Viscardi AG die Zeichnungsfrist vorzeitig zu beenden.

„Ich bin über den schnellen Platzierungserfolg unserer Anleihe sehr erfreut. Mit diesem Vertrauen im Rücken werde ich alles dafür tun, die geplante Wachstumsstrategie erfolgreich umzusetzen und bin überzeugt, dass die Anleger in Zukunft noch einiges von Wöhrl erwarten können, so Vorstandschef Olivier Wöhrl.

Mit dem Emissionserlös von rund 30 Mio. Euro soll das anstehende Wachstum, auch durch die Übernahme des Konkurrenten SinnLeffers finanziert und die bisherige Finanzierungsstruktur optimiert werden.

Die Anleihe hat eine Laufzeit von fünf Jahren und eine feste Verzinsung von 6,5%, erstmals fällig zum 12. Februar 2014.  Die Einbeziehung in den Handel in den Entry Standart für Anleihen an der Frankfurter Börse erfolgt am 12. Februar 2013.

Foto: Wöhrl