Es gab keine Zeit zu verlieren: Die Investoren zeigen reges Interesse an der Anleihe der ehemaligen Escada-Tochter. Die Zeichnungsfrist wurde bereits am ersten Tag beendet.

Laurèl: Gefragt bei Frauen und Investoren

In wirtschaftlich unsicheren Zeiten sind Anleihen mit soliden Zinssätzen gefragt: So konnte auch das Aschheimer Unternehmen Laurèl eine rege Nachfrage von institutionellen wie privaten Investoren auf ihre Anleiheemission verzeichnen. Ursprünglich sollte die am 29. Oktober gestartete Zeichnungsfrist bis zum 14. November laufen. Am Montag wurde sie dann aber in Absprache mit dem Sole Global Coordinator und Bookrunner Close Brothers Seydler Bank AG eingestellt, denn das gesamte erwartete Emissionsvolumen von 20 Mio. Euro wurde bereits am Vormittag vollständig platziert.

Geschäftsführer Dirk Reichert ist überzeugt, dass Laurèl die Investoren mit den internationalen Expansions- und Wachstumsplänen überzeugt hat, schließlich macht das mittelständische Unternehmen bereits schon rund die Hälfte der Umsätze außerhalb Westeuropas, in wichtigen Zukunftsmärkten wie China, Russland oder Mexiko. Aktuell vertreibt Laurèl seine Damenmode, Accessoires und Schuhe auf mehr als 730 Verkaufsflächen in über 40 Ländern. Darüber hinaus betreibt Laurèl zehn eigene Stores und drei Outletstores. In den nächsten fünf Jahren soll die Zahl der Stores vervierfacht und der Umsatz verdoppelt werden. Um diese Ziele zu erreichen, schloss Reichert auch eine Akquisition nicht aus.