Maus-Frères-Gruppe kontrolliert Lacoste
Maus schnappt Krokodil: Die Schweizer Einzelhandelsgruppe erhöht ihre Beteiligung an dem französischen Modeunternehmen und wird zukünftig mit einer Zweidrittel-Mehrheit kontrollieren. Bislang hielt die Gruppe 35 Prozent an Lacoste.
Lacoste wird in Zukunft von der Maus-Frères-Gruppe kontrolliert.
Lacoste wird zukünftig von der Maus-Frères-Gruppe kontrolliert. Die hauptsächliche im Detailhandel tätige Gruppe mit Sitz in Genf besaß bisher 35 Prozent an Lacoste. Einige der Familienaktionäre, darunter Verwaltungsratpräsident Michel Lacoste, treten nun insgesamt weitere 30,3 Prozent der Aktien ab. Die Maus-Frères-Gruppe muss dafür zwischen 300 und 380 Mio. Euro bezahlen.
Die Transaktion sei jedoch noch von der Erfüllung gewisser Bedingungen abhängig. Die übrigen Familienaktionäre erhalten zudem das Angebot, ihre Anteile zum selben Preis zu verkaufen. Die Familienmitglieder, die ihre Aktien bereits an die Maus-Frères-Gruppe abgetreten haben, halten die Transaktion als beste Garantie für das Weiterbestehen der Marke.
Lacoste machte zuletzt mit einem ausgebrochenen Familienstreit Schlagzeilen. Michel Lacoste musste im September den Chefsessel räumen als sich seine Tochter Sophie Lacoste-Dournel zur Verwaltungsratvorsitzenden wählen ließ. Während Michel Lacoste nun zu dem Verkauf seiner Anteile an die Maus-Frères-Gruppe bereit war, kämpft seine Tochter gegen diese Pläne.







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