Italienische Modehäuser helfen italienischen Wahrzeichen
Guter Stil kennt kein Alter! Gerade italienische Modehäuser wissen das und machen einige Millionen locker, um den berühmtesten italienischen Denkmälern ein Facelifting zu spendieren. Ganz uneigennützig ist die Hilfe allerdings nicht.
Italiens Wahrzeichen, der Trevi-Brunnen – sponsored by Fendi, Diesel und Tod’s
Italiens Wahrzeichen, die Rialto-Brücke – sponsored by Fendi, Diesel und Tod’s
Italiens Modeindustrie zeigt sich großzügig – zumindest in Teilen. Während in einigen Branchen Jobs abgebaut werden müssen und viele Unternehmen mit der Krise hadern, gibt es einige Modehäuser, die sich von der Wirtschaftskrise im eigenen Land unbeeindruckt zeigen.
Bereits vorletzten Winter machte Diego Della Valle, CEO von Tod’s, damit Schlagzeilen, dass er die römische Regierung mit 25 Mio. Euro darin unterstützen würde, das Kolosseum zu sanieren. Ohne private Spenden könnte man die Erhaltung dieser Kulturgüter gar nicht bewältigen, betonte Roms Bürgermeister Gianni Alemanno. Auch Diesel Gründer Renzo Rosso hat sich ein schönes Wahrzeichnen zur Rettung ausgesucht: Er will die Restaurierung der Rialto-Brücke in Venedig mit 5 Mio. Euro bezuschussen.
In der letzten Woche hat das italienische Modehaus Fendi verkündet, in den kommenden Jahren 2,18 Mio. Euro für die Generalsanierung des berühmten römischen Brunnens, der Fontana di Trevi, bereitzustellen. Die Sanierung tut not, der Brunnen bröckelt. Ganz uneigenützig ist das Sanierungssponsoring allerdings nicht: Im Gegenzug darf Fendi drei Jahre lang ein 30×40 cm großes Plakat vor der Touristenattraktion platzieren, während der Tod’s Schriftzug auf den Eintrittskarten zum Kolosseum zu sehen sein wird. Es gibt bestimmt noch weitere Top-Kulturstätten, die eine Sanierung vertragen könnten: die Ruinen von Pompeij, der Dom von Florenz oder der schiefe Turm von Pisa…
Fotos: von Jebulon (Eigenes Werk) [CC0], via Wikimedia Commons; von Saffron Blaze (Eigenes Werk) [CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons;







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