Strenesse atmet durch
Turnaround in Sicht! Das angeschlagene Modeunternehmen aus Nördlingen startet unter der Eigenverwaltung gut ins neue Geschäftsjahr. Im Juli und August sollen schwarze Zahlen geschrieben worden sein. Bis nächsten Sommer ist das Unternehmen solide aufgestellt.
Auf der Panorama lief es für Strenesse gut. Der positive Trend scheint sich weiter zu bestätigen
Strenesse tut die Eigenverwaltung offenbar gut, denn auf der gestrigen Gläubigerversammlung teilte das Modeunternehmen mit, dass man gut ins neue Geschäftsjahr 2014/15 gestartet sei. In den ersten beiden Monate, im Juli und August, soll Strenesse seit Monaten endlich wieder schwarze Zahlen geschrieben haben. Der Sanierungsexperte Michael Pluta, der an der Seite von CEO Luca Strehle als Restrukturierungsvorstand agiert, will den eingeschlagenen Kurs weiter fortsetzen. Das Unternehmen befände sich „auf einem guten Weg“, nach das Kostenmanagement deutlich gestrafft und wichtige Verträge nachverhandelt wurden. Momentan konzentriere man sich in Nördlingen auf die neue Herbst/Winter-Kollektion, zudem steht diesen Monat noch das Opening des neuen Berliner Stores an. Für das laufende Jahr sei Strenesse „solide durchfinanziert“ bestätigte Pluta weiter.
Strenesse hatte im April Insolvenz in Eigenverwaltung beantragt. Am 1. Juli war das Unternehmen dann vom vorläufigen ins reguläre Insolvenzverfahren gewechselt. Die Gläubigerversammlung bestätigte gestern auch die Eigenverwaltung.







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