Dynamischer Jahresauftakt! Der Modehändler aus Haibach bei Aschaffenburg kann sich vom negativen Branchentrend abkuppeln und verbucht ein Umsatzplus. Geschuldet ist der Anstieg allerdings nur den neuen Filialen.

Adler profitiert umsatzseitig von der Integration mehrerer übernommener Filialen

Im ersten Quartal steigerte die Adler Modemärkte AG ihre Umsätze um 1,35% auf 115,1 Mio. Euro. Flächenbereinigt konnte der Modefilialist ‚fürs etwas reifere Semester‘ allerdings nicht zulegen – auf like-for-like-Basis ergab sich ein Rückgang von 4,1%. Das Wachstum ist also vielmehr den übernommenen und mittlerweile integrierten Filialen von Kressner (8) und hefa Moden (1 von 2) geschuldet. Einschließlich einer Schließung in Österreich vergrößerte sich das Filialnetzwerk auf insgesamt 178 Standorte, von denen sechs im ersten Quartal umfassend renoviert wurden.

Weiter so, findet CEO Schäfer

Auch wenn es auf gleicher Fläche nicht stark anzog, zeigt sich Adler-CEO Lothar Schäfer zufrieden mit dem Jahresauftakt: „In Anbetracht des Branchenumfelds sind wir mit dem Geschäftsverlauf im ersten Quartal sehr zufrieden. Adler hat gezeigt, dass wir Zukäufe und deren Integration schnell und erfolgreich realisieren können“, betont er und ergänzt: „Nun gilt es, weiter an unserem zukünftigen Wachstum sowie unserer Ertragskraft zu arbeiten.“

Foto: Adler