Stoffsüchtig rutscht in die Insolvenz
R.I.P. oder nur Wachkoma? Der erfolgreiche Hamburger Concept Store musste Insolvenz anmelden. In einem Blog-Tagebuch beschreiben die Inhaber ihren Leidensweg.
Vor unverputzten Wände und gestapelten Holzpaletten verkaufte Stoffsüchtig ausgewählte Designermode
Die Jungs vom Hamburger Concept Store Stoffsüchtig sind nach Herr von Eden die zweiten Hamburger, die in die Insolvenz schlittern. „Die Stoffsüchtig Ära geht zu Ende. Wir tragen unser Baby nach 4 1/2 Jahren voller Freude, Tränen und schlafloser Nächte zu Grabe. Schweren Herzens müssen wir loslassen und das Unvermeidbare geschehen lassen. Stoffsüchtig geht nach glorreichen aber auch schweren Zeiten insolvent“, erklärten die beiden Inhaber Philip Kaczmarek und Alessandro De Pasquale.
Der Grund für die finanziellen Schwierigkeiten kann in dem Umzug des Ladens in den Überseeboulevard in der Hamburger Hafencity gesehen werden. Das Quartier entwickelte sich leider nicht so schnell wie erwartet – und erhofft. „Wir waren zur falschen Zeit am richtigen Ort“, schreiben die „Stoffis” auf ihrem Online-Insolvenz-Tagebuch „It’s never the end“, in dem sie über letzten Tage und Behördengänge schreiben.
Foto: Stoffsüchtig















Kommentare
Keine Kommentare bisher.