Kunert: Hoffen und Leiden
Rettung in Sicht?! Laut dem Insolvenzverwalter zeichnet sich eine Investorenlösung für den Strumpfhersteller aus Immenstadt ab. Allerdings geht auch der Stellenabbau in die nächste Runde.
Kunert hält durch: Eine Investorenlösung zeichnet sich ab
Seit Mai steht der Wirtschaftsprüfer und Steuerberater Arndt Geiwitz in „vertieften Verhandlungen“ mit potentiellen Investoren über die Übernahme der angeschlagenen Kunert AG. Vor dem Hintergrund dieser Investorengespräche hat der Insolvenzverwalter gegenüber der Belegschaft nun zuversichtlich geäußert, „zeitnah ein nachhaltiges und zukunftsfähiges Konzept für die Fortführung des Betriebs“ präsentieren zu können.
Des Weiteren strebt der Insolvenzverwalter die Entlassung weiterer Mitarbeiter an. In einem heute stattfindenden Treffen mit dem Betriebsrat soll über die Entlassung von knapp 50 Arbeitnehmern abgestimmt werden. Diesen soll der Übertritt in eine Beschäftigungsgesellschaft angeboten werden, teilte das Unternehmen mit. Bereits im April wurde der Abbau von mehr als 60 Stellen beschlossen.
Die 1907 gegründete Kunert Gruppe, zu der heute die Marken Kunert, Julius Kunert und Hudson gehören, musste in Frühjahr dieses Jahres Insolvenz anmelden.
Foto: Kunert







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