Kunert trotz laufendem Insolvenzverfahren optimistisch
Beim Immenstädter Strumpfhersteller geht’s voran: Nachdem das Unternehmen Insolvenz anmelden musste, erfährt es zunehmend Unterstützung durch den Handel und konnte im zweiten Quartal seine gesteckten Ziele übertreffen. Die Gespräche mit Investoren werden weiter vertieft.
Der Strumpfspezialist Kunert blickt zuversichtlich in die Zukunft
Der renommierte deutsche Strumpfhersteller Kunert blickt hinsichtlich der Marktentwicklung wieder hoffnungsvoller in die Zukunft. Nachdem die Absatzzahlen des ersten Quartals des Jahres noch hinter den Erwartungen zurückblieben, entwickelten sie sich seit April positiv. Zu Beginn des zweiten Quartals liegen die Umsätze deutlich über den selbst gesteckten Zielen und über dem Vorjahr.
Auch der deutsche Handel konnte zur Stärkung der Marke Kunert beitragen. „Der Handel hat deutlich gemacht, dass die Kunert-Gruppe mit ihren Marken Kunert und Hudson ein relevanter Player und wichtig für einen ausgewogenen Wettbewerb ist“, sagt Hermann de Jong, CEO der Kunert Fashion GmbH & Co. KG. „Wir sind zuversichtlich hinsichtlich der weiteren Entwicklung. Das Auftragsvolumen für die kommende Herbst-/Winterkollektion liegt mit mehr als 15% über dem Vorjahr. Die Frühjahr-/Sommerkollektion 2014 ist fertig und wird dem Handel wie geplant im Juni oder Juli vorgestellt.“
Was den Sanierungsprozess nach der angemeldeten Insolvenz angeht, zeichnen sich ebenfalls positive Entwicklungen ab. Sie stärke die Position von Kunert in den Verhandlungen mit den Investoren. Laut dem Sanierungsexperten Arndt Geiwitz habe man mit dem Verfahrenswechsel den Weg für vertiefende Verhandlungen mit mehreren Investoren frei gemacht.
Foto: Kunert







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