Nach der Brandkatastrophe in einer Textilfabrik in Karachi im September 2012 sicherte der Textildiscounter aus Bönen den Opfern und ihren Hinterbliebenen eine Entschädigung zu. Nun kümmert sich die Nicht-Regierungsorganisation PILER um eine schnelle Verteilung der Gelder an Opfer und Familien.

Die Gelder aus dem KiK-Hilfsfond sind nun bei den Opfern der Brandkatastrophe in Pakistan angekommen.

Die Gelder aus dem KiK-Hilfsfonds sind nun bei den Opfern und Familien der Brandkatastrophe eingetroffen. Bei einem Großfeuer in einer Textilfabrik in Karachi kamen im September 2012 starben fast 300 Arbeiter. KiK sicherte den Opfern und ihren Angehörigen eine Entschädigung in Höhe von insgesamt einer Million US-Dollar zu.

“Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen können die Gelder nunmehr in den nächsten Tagen ausgezahlt werden. Als Handelsunternehmen fehlt uns die Infrastruktur, eine solche Mittelverteilung direkt zu organisieren”, so Dr. Michael Arretz, Geschäftsführer für Nachhaltigkeitsmanagement und Unternehmenskommunikation bei KiK. “Deshalb haben wir einen starken Partner gesucht und ihn in der renommierten pakistanischen Nicht-Regierungsorganisation PILER (Pakistan Institute of Labour Education and Research) gefunden. PILER hilft uns jetzt, die Gelder schnell, angemessen und gerecht an die Opferfamilien zu verteilen”, erklärt Arretz weiter.

Darüber hinaus gehen die Bemühungen um eine Verbesserung der Brandschutzvorkehrungen voran. KiK hat gemeinsam mit PILER ein Projekt zur Auditierung und Qualifizierung der Fabriken gestartet, für das weitere Beteiligte gesucht werden.

Foto: via Flickr/IPS