KiK zahlt Brandopfern Entschädigung
Ein Vierteljahr nach dem verheerenden Brand in einer Textilfabrik in Pakistan zahlt der Textildiscounter erste Gelder an Opfer und Angehörige der Katastrophe. Noch im Dezember wurden 250.000 US-Dollar aus einem Hilfsfond überwiesen. Dies entspricht der Hälfte der versprochenen Entschädigungssumme.
Nach dem Brand in einer Textilfabrik in Karatschi überwies KiK bereits erste Zahlungen aus einem Hilfsfond an die Opfer und Angehörigen der Katastrophe.
KiK hat den Opfern und Angehörigen der Brandkatastrophe in der Textilfabrik Ali Enterprises in Karatschi, bei der im September 2012 fast 300 Arbeiter ums Leben kam, bereits 250.000 US-Dollar als Entschädigung überwiesen. Das Geld stammt aus einem Hilfsfond. Insgesamt versprach der Textildiscounter Zahlungen in Höhe von 500.000 US-Dollar. Mangelnde Sicherheitsvorkehrungen und fehlende Notausgänge hatten das Ausmaß der Brandkatastrophe in der Textilfabrik begünstigt, in der auch KiK Kleidungsstücke produzieren ließ.
Die Hilfe sei besonders für Familien vorgesehen, die bislang noch keine Unterstützung von den pakistanischen Behörden erhalten haben. Eine KiK-Sprecherin teilte mit, dass mittlerweile ein Verbund nationaler Partner in Karatschi formiert wurde, um die Gelder des Nothilfefonds gerecht zu verteilen.
Darüber hinaus habe KiK bereits im November 2012 damit begonnen, den Brandschutz der Produktionsbetriebe in Pakistan und Bangladesh zu kontrollieren. Es gebe vieles, um Brände zu verhindern, jedoch seien auch „Umsetzungslücken“ vorhanden, so die Unternehmenssprecherin. Diese wolle KiK nun selbst angehen statt sie wie bisher in die Obhut unabhängiger Dritter zu geben.
Foto: via Flickr/IPS







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