Die Präsidentin des Dachverbandes der deutschen Textil- und Modeindustrie spricht sich für die Senkung der Strompreise aus und macht deutlich, dass dies nur geschehen kann, wenn es zu einer Reduzierung der EEG-Umlage käme. Gerade Textilunternehmen würden davon profitieren und finanziell weniger belastet.

Strom

Durch die Reduzierung der EEG-Umlage würden so manche Unternehmen sorgloser in die Zukunft schauen

Ingeborg Neumann, die Präsidentin des Gesamtverbandes der deutschen Textil- und Modeindustrie (t+m), äußert sich nach dem CSU-Vorschlag zur Finanzierung der Energiewende und spricht sich im Zuge dessen für eine Senkung des Strompreises aus. „Die hohen Stromkosten in Deutschland belasten die deutsche Textilindustrie und auch die Verbraucher enorm.“, so die seit Ende des letzten Jahres amtierende Präsidentin. Aus diesem Grund sollten die Unternehmen schnell entlastet werden. Wie das geschehen soll, macht Neumann deutlich: „Dies kann nur durch eine deutliche und nachhaltige Reduzierung der EEG-Umlage erreicht werden, die heute bei 6,2 Cent je Kilowattstunde liegt.“, so die Expertin. Für sie geht der aktuelle Vorschlag noch nicht weit genug, da „eine Deckelung der Kosten auf 4,9 Cent für die Unternehmen immer noch viel zu hoch ist“.

Dennoch räumt sie ein, dass die CSU-Äußerung ein Schritt in die richtige Richtung wäre, käme es zur Umsetzung, die eine Senkung der aktuellen Belastungen für Unternehmen und Verbraucher durch die Energiewende vorsehe. „Bundeswirtschaftsminister Gabriel ist aufgefordert, jetzt schnell eine Lösung zu finden, damit die deutsche Textilindustrie, die insbesondere mit intelligenten Technischen Textilien Weltmarktführer ist, wettbewerbsfähig bleibt.“, so Ingeborg Neumann.

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