Gerry Weber Retail legt wieder zu
Wieder im Geschäft: Der Modekonzern aus Halle/Westfalen kann im vierten Quartal im Retail-Bereich deutlich zulegen. Als Grund für den gestiegenen Absatz nennt das Unternehmen, wetterbedingte Frequenzsteigerungen sowie die eigene Kollektionsleistung, die den Nerv der Kundin trifft.
Gerry Weber kann bei seinen eigenen Filialen deutliche Umsatzzuwächse verbuchen
Nach nach vorläufigen Zahlen hat der Retail-Bereich der Gerry Weber International AG im 4. Quartal (August bis Oktober 2013) mit 104 Mio. Euro rund 22% mehr umgesetzt als noch vor einem Jahr. Damit entpuppt sich das Einzelhandelsgeschäft einmal mehr als Wachstumstreiber. Flächenbereinigt lag das Plus bei 3,1%. Der gute, branchenübertreffende Trend konnte sich auch in den beiden ersten Monaten des neuen Geschäftsjahres 2013/14 fortsetzen: Im November gab es ein Like-for-Like-Plus von 3,5% und im Dezember von 2,7%. Der positive Trend ist sowohl im Inland als auch den Exportmärkten spürbar und lässt eine „Stabilisierung der Gesamtsituation“ erkennen. Ausgezeichnet lief auch das Online-Geschäft der Westfalen: hier wurde ein Umsatzplus von 23,8% erreicht.
Neben der wetterbedingt erhöhten Frequenz macht das Unternehmen vor allem die eigene Kollektionsleistung für die guten Absätze verantwortlich. Die ersten beiden Themen der neuen Frühjahr/Sommerkollektion, die seit Mitte in den Geschäften hängen, „treffen den Nerv unserer Kundin“,CEO Gerhard Weber. „Wir haben in den letzten Jahren konsequent an der Modernisierung und Struktur unserer Kollektionen gearbeitet und profitieren nun von diesem kontinuierlichen Optimierungsprozess“, so Weber weiter.







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