Der Anfang ist gemacht: Der Damenmode-Anbieter aus Halle/Westfalen kann seinen Umsatz im ersten Quartal um drei Prozent steigern. Die eigenen Geschäfte spielen bei der Wachstumsstrategie eine immer wichtigere Rolle.

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Gerry Webers Geschenk an sich selbst: Ein solides Umsatzplus über die Weihnachtszeit

Die Gerry Weber International AG hat seinen Umsatz im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2013/14 (November bis Januar) um 3,0% auf 190,4 Mio. Euro steigern können. Zum Wachstum trugen zum einen die in den letzten beiden Jahren eröffneten eigenen Retail-Geschäfte bei sowie ein solider Anstieg auf vergleichbarer Fläche um 3,2%. Der Retail-Anteil liegt mit 97,7 Mio. Euro mittlerweile bei mehr als 51%. Und während es in den eigenen Geschäften gut lief, sank der Wholesale-Umsatz um 6m7% auf 92,7 Mio. Euro.

Das operative Ergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) nahm 4,9% auf 24,3 Mio. Euro zu. Das operative Ergebnis (EBIT) verbesserte sich von 17,8 Mio. auf 18,3 Mio. Euro. Die EBIT-Marge blieb wegen höherer Abschreibungen sowie Verschiebung der Winter-Rabattaktionen vom zweiten ins erste Quartal konstant. Nach Steuern blieb ein Gewinn von 11,6 Mio. Euro (Vorjahr: 11,5 Mio. Euro).

Vor dem Hintergrund der guten Retail Entwicklung und der stärkeren Order der Wholesale Kunden für die zweite Jahreshälfte rechnet der Vorstand des Unternehmens wie prognostiziert mit einem Umsatz von mindestens 900 Mio. Euro und einem EBIT) von mindestens 120 Mio. Euro.