Nicht viel Neues aus Halle/Westfalen: Der Modekonzern liefert auch im Mai neue Rekordzahlen. Der Retail-Bereich wächst im Mai überproportional um mehr als 40%. Die Expansion mit eigenen Stores soll auch zukünftig weiter vorangetrieben werden.

House of Gerry Weber

Das Erfolgsrezept der Westfalen: Gerry Weber weiß, was Frauen wünschen

Im Mai konnte die Gerry Weber International AG ihre Retail-Umsätze um fast 42% auf netto 20 Mio. Euro (Mai 2010: 14,1 Mio. Euro) steigern. Unternehmensangaben zufolge trugen alle Retail-Geschäftsbereiche dazu bei.

Das überproportionale Wachstum war dabei nicht nur der Eröffnung neuer Stores geschuldet, sondern auch einem flächenbereinigten Wachstum von 27%. In Deutschland lag der flächenbereinigte Zuwachs sogar bei 32% und die Monolabel-Stores der Eigenmarken Taifun und Samoon erzielten sogar Steigerungen von bis zu 40%. Auch in den Outlets konnten die Umsätze um 17% gesteigert werden. Im Ausland lag das flächenbereinigte Plus im zweistelligen Bereich. Als Grund für die gestiegene Nachfrage nennt Geschäftsführer Ralf Weber nicht nur die drei zusätzlichen Einkaufstage im Mai, sondern auch die Fähigkeit des Konzerns, die Bedürfnisse der Frauen zu erkennen und darauf zu reagieren. Die Modernisierung der Kollektionen kommt „bei unserer Kundin einfach gut“ an. Zusätzlich wirken sich Produktionssteigerungen, die in den letzten Monaten erzielt wurden, positiv auf den Geschäftsverlauf aus.

Expansion in neue Märkte

Das Gerry Weber Management rechnet damit, dass die Expansion bis zum Jahresende 2011 eine ähnlich positive Entwicklung nehmen wird. Es sind insgesamt 40 neue Houses of Gerry Weber geplant, wobei die Expansion im Ausland im Fokus steht. Auch im nächsten Geschäftsjahr sollen weitere Auslandsmärkte, u.a. die USA, Abu Dhabi und Indien erschlossen werden. Auch in Polen sind in Folge einer Übernahme fünf Neueröffnungen geplant. Gerry Weber ist laut eigenen Angaben weltweit mit über 415 Houses of Gerry Weber (knapp die Hälfte davon im Inland) und mehr als 2.000 Wholesale-Verkaufspunkten in über 38 Ländern vertreten.

Foto: Gerry Weber