Sommerschlußverkauf soll Lager leeren
Die Frühjahr-/Sommer-Saison fällt laut Handelsverband BTE in diesem Jahr trotz ordentlicher Umsätze seit Anfang Juni für viele Modehäuser nach wie vor unbefriedigend aus. Besondere Marketing-Maßnahmen sollen die Lager räumen.
Weitere Prozente: Der Modehandel muss die Lager mit weiteren plakativen Rabattaktionen räumen
Regen, verhaltene Temperaturen und Wind: der nicht vorhandene Sommer 2013 fordert seinen Tribut vom deutschen Einzelhandel. Laut dem Bundesverband des Deutschen Textileinzelhandels (BTE) werden dem langen Winter und dem schlechten Frühling der schlechte Abverkauf von Übergangsware zugerechnet. Auch die sommerlichen Modelle taten sich lange schwer. Der Modehandel sitzt daher aktuell noch auf zu viel (Alt-)Ware und die Lagerräumung dürfte laut BTE dieses Jahr schwieriger werden als im Vorjahr, denn in vielen Modehäusern laufen die Rabattaktionen bereits seit April. Da sich eine Einlagerung der Restanten bis zur nächsten Frühjahrssaison aus modischen und liquiditätstechnischen Gründen meist nicht lohnt, empfiehlt der BTE weitere Nachreduzierungen, eingebettet in starke und plakative Marketing-Maßnahmen, um die Kunden in die Geschäfte zu locken. Viele Modehäuser nutzen hierfür Begriffe wie „2. Reduzierung“ oder „Final Sale“. „Dem Kunden muss durch neue Aktionen und Begriffe verdeutlicht werden, dass ihn im Geschäft ein verändertes (Preis)Angebot erwartet”, so der BTE, der rät hier den Begriff des „Sommer-Schlussverkaufs” (SSV) zu nutzen. Schließlich markiert er das Ende bzw. den Höhepunkt der Schlussverkaufsphase. Der Handel profitiert von dem immer noch vorhandenen PR-Effekt, auch wenn es den SSV offiziell nicht mehr gibt. Der BTE empfiehlt mit dem SSV in der dritten Juli-Woche, also dem 22. Juli, zu starten.





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