Besser spät als nie… Der momentane Kälteeinbruch sorgt endlich dafür, dass die noch recht gut gefüllten Regale mit warmer Wintermode schmelzen wie Schnee in der Frühlingssonne. Allerdings wird ab jetzt oftmals mit Preisabschlägen verkauft.

Schnäppchenjäger kommen trotz frostiger Temperaturen auf ihre Kosten

Heute startete der Winterschlussverkauf (WSV) und der Handel hofft darauf, dass der aktuelle Kälteeinbruch dafür sorgt, dass die noch recht vollen Regale geleert werden. Der bisher ausgesprochen milde Winter hatte die Nachfrage nach Wintermode nicht gerade angekurbelt, und dass, obwohl viele Modehändler schon vor dem offiziellen WSV-Start mit umfangreichen Preisreduzierungen lockten. Viel Lager sind immer noch gut gefüllt mit warmer Kleidung, Winterschuhen und Wintersportausrüstung. Daher können Kunden in den kommenden zwei Wochen weiter mit nochmaligen Preisnachlässen, teilweise bis zu 70%, rechnen. prognostiziert der Modehandelsverband BTE. Auch wenn die Nachfrage nach Wintermode aufgrund der akuten Minusgrade auch ohne Rabatte anziehen wird, werden die Händler dennoch den Rotstift ansetzen, denn „das Lagerangebot ist einfach sehr groß“, so Klaus Fischer vom Handelsverband Berlin-Brandenburg. Auch wenn der WSV besser als im letzten Jahr angelaufen sei, erwartet er, dass die Preise im Laufe der Woche – ähnlich wie die Temperaturen – weiter fallen werden.

Natürlich könne jeder Händler die Preise je nach Nachfrage neu festsetzen, allerdings müssen die Regale bis März, wenn die neuen Kollektionen eintreffen, frei sein. Das Risiko auf der Winterware sitzen zu bleiben, werden daher wenige Händler eingehen. Der WSV dauert traditionell rund zwei Woche. Laut HDE-Angaben beteiligen sich rund 400.000 Einzelhändler an der bundesweiten Aktion.