Rekordgewinn für Calida
Spitzenhöschen auf zaghaftem Wachstumskurs: Zum 70-jährigen Jubiläum kann den Umsatz währungsbereinigt steigern und erzielt erneut einen Rekordgewinn. Insbesondere die Wäschemarke Aubade wirkt sich enorm anziehend auf die Umsätze aus.
Aubade baut das Boutique-Netzwerk weiter erfolgreich aus
Im Geschäftsjahr 2011 hat die schweizerische Wäschegruppe Calida einen konsolidierten Bruttoumsatz von 206,2 Mio. CHF erreicht. Das sind zwar 7,2 Mio. CHF (oder 3,4%) weniger als im Jahr zuvor (213,4 Mio. CHF), unberücksichtigt vom starken Schweizer Franken erreichte die Gruppe jedoch ein währungsbereinigtes Plus von 4,5%. Während die Kernmarke Calida etwas unter den negativen Marktbedingungen litt und ein währungsbereinigtes Plus von 3,1% verzeichnen konnte, entwickelte sich die Luxus-Dessousmarke Aubade mit einem währungsbereinigten Plus von 8% bemerkenswert gut. Hauptumsatztreiber war hier der Ausbau von Aubade-Boutiquen, die bereits zu knapp einem Viertel des Gesamtumsatzes der Marke beitragen. Insgesamt investierte die Calida-Gruppe mehr als 22 Mio. CHF in neue Standorte und eröffnete 15 Calida Stores und 9 Aubade-Boutiquen.
Auch wenn der Umsatz seit mehreren Jahren rückläufig ist, gelang es dem Konzern den operativen Gewinn (EBIT) leicht auf 24,7 Mio. CHF zu steigern. Der Nettogewinn erreichte ein neues Rekordhoch von 22,9 Mio. CHF. Infolge der „vorteilhaften Ertragslage“ wurde beschlossen, weiter in den Ausbau des Retailnetzwerkes und die Internationalisierung zu investieren, und vorgeschlagen die Dividende auf 0,80 CHF je Aktie festzusetzen. Aufgrund der unsicheren gesamtwirtschaftlichen Situation und ungelösten Schuldensituation vieler Länder fällt die Prognose der Calida-Gruppe für 2012 zurückhaltend aus. CEO Felix Sulzberger rechnet entsprechend auch unterm Strich mit einem „etwas tieferen Ergebnis als in den zwei vergangenen Rekordjahren“.
Fotos: Aubade/Calida-Gruppe




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