Calida: Solides Wachstum im ersten Halbjahr
Die Schweizer Dessous-Gruppe kann den Umsatz in den ersten Monaten währungsbereinigt um knapp 6% steigern, allerdings vermiest der starke Franken die guten Zahlen. Den Gewinn kann der Konzern aber nahezu verdoppeln.
Aubade Shops entwickeln sich mit zweistelligen flächenbereinigten Zuwachsraten zum wichtigen Umsatztreiber
Im ersten Halbjahr konnte die Calida Gruppe ein währungsbereinigtes Umsatzplus von 5,9% verbuchen. Da 64% des Umsatzes im europäischen Ausland erlöst werden und der Schweizer Franken momentan recht stark ist, sanken die Erlöse absolut allerdings um 2,7% von 97,2 auf 94,6 Mio. Franken. Davon entfielen 62,3 Mio. Franken auf die Kernmarke Calida und 31,3 Mio. Franken auf die Luxusmarke Aubade. Währungsbereinigt verbuchten beiden Marken aber solide Zuwächse: Calida um 4,1% und Aubade sogar um 8,9%. Wie schon im Vorjahr wurde das Wachstum vornehmlich mit eigenen Stores erzielt. Die Aubade-Boutiquen erreichten ein flächenbereinigtes Plus von 28,2%, was nach einem Wachstum von 20% im Vorjahr sehr bemerkenswert ist.
Im Rahmen der Internationalisierungsstrategie beider Marken wurden in den ersten sechs Monaten fünf neue Aubade-Standorte in London, Kopenhagen, Brüssel, Monaco und Nürnberg erschlossen. In Brüssel und Amsterdam stehen zwei Calida-Stores kurz vor der Eröffnung. Weitere Standorte, insbesondere für die Expansion in die Kernmärkte Schweiz, Deutschland und Frankreich, sind in Verhandlung.
Nettogewinn fast verdoppelt
Auf die Ertragssituation des Konzerns aus dem schweizerischen Sursee hatte die Währungsentwicklung keine negativen Auswirkungen, da die Material- und Produktionskosten weitestgehend an den Euro oder den US-Dollar geknüpft sind und die niedrigeren Erträge dadurch neutralisiert werden konnten. Das operative Betriebsergebnis (EBIT) stieg um 22,7% auf 9,2 Mio. CHF. Der Nettogewinn konnte fast verdoppelt werden und kletterte um 85,1% von 4,7 auf 8,7 Mio. CHF.
Für das Gesamtjahr ist CEO Felix Sulzberger aufgrund gut gefüllter Orderbücher ziemlich optimistisch und rechnet damit, dass sich die positive Entwicklung der Gruppe weiter fortsetzen wird.
Foto: Aubade






Kommentare
Keine Kommentare bisher.