Der Modekonzern aus Halle/Westfalen hat ein Joint Venture mit einem bestehenden Franchisepartner gegründet. Ziel der Partnerschaft ist es, Gerry Weber Mono- oder Multilabelstores in den Einkaufspassagen ausgewählter deutscher Bahnhöfe zu eröffnen.

Gerry Weber will demnächst mehr Präsenz auf Bahnhöfen zeigen

Die Gerry Weber International AG hat ihr Auge auf einen neuen Retail Vertriebskanal geworfen. Gemeinsam mit einem bestehenden Franchisepartner hat der Modekonzern ein Joint Venture gegründet, das die Eröffnung neuer Retailstores in ausgesuchten deutschen Bahnhöfen vorantreiben soll. „Durch ihre hohe Kundenfrequenz werden die Einkaufspassagen vieler deutscher Bahnhöfe zunehmend für den Handel attraktiver. Sie ergänzen die Einkaufsmöglichkeiten in den Innenstädten und bieten den Kunden ein vielfältiges Angebot. Daher haben wir uns entschieden, gemeinsam mit einem erfahrenen Partner die Vertriebsmöglichkeiten auch für die Gerry Weber Marken verstärkt zu nutzen”, erläutert Gerry Weber-Retailvorstand Ralf Weber.

Der Franchisepartner, der bereits vier Houses of Gerry Webr und einen Samoon Monolabelstore in Bahnhofseinkaufspassagen betreibt, bringt nicht nur seine Stores sondern auch das von ihm verantwortete Wholesale-Geschäft in Ostdeutschland und Osteuropa in das neue Gemeinschaftsunternehmen mit ein. Gerry Weber hält 51% an dem Unternehme und hat eine Kaufoption für die vom Partner gehaltenen 49% ab 2019.