KiK wirbt mit Sven G. und Viola P.
Saubermann-Image für den Wohlfühl-Mode-Discounter: Krächzende T-Shirts und Verona Pooths werden medial von Mitarbeitern, die wirklich gerne beim Textilhändler aus Bönen arbeiten, unterstützt. Mit der Imagekampagne will KiK sich ins rechte Licht rücken.
KiK auch als Arbeitgeber besser, als wie man denkt
... als Chancengeber für Azubis und Praktikanten
mit Wohlfühl-Feeling im Team
„Tja, manche wundern sich, aber ich arbeite hier wirklich gern“, sagt Viola P., Teamleiterin bei KiK, die als eine von sechs Beschäftigten – vom Praktikanten bis hin zur Bezirksleitung – ausgewählt wurde, um das wahre und offenbar erfüllende Arbeitsleben beim Textil-Discounter zu beschreiben. Teamleiter Sven P. schwärmt von einem „Top-Team“ und Bezirksleiterin Michaela G. lobt den guten Umgang bei KiK untereinander.
Das gerade einmal 17 Jahre alte Unternehmen, das zur Tengelmann-Gruppe gehört, leidet seit Jahren unter starken Vorwürfen hinsichtlich schlechter Arbeitsbedingungen, mieser Löhne und Qualitätsproblemen. Als Kämpfer gegen das Schmuddelimage wurde im August 2010 Dr. Michael Arretz zum Nachhaltigkeitsgeschäftsführer ernannt. Der ehemalige Manager der Otto Group wurde geholt, um öffentlichkeitswirksam klarzustellen, dass Kik besser ist, als wie man denkt. Mit der neuen Kampagne springt Arretz nach dem Beitritt zum HDE aktiv in die Bresche und positioniert KiK in Zeitungen, Magazinen, Kino und TV als „Chancengeber“.
„Wir bieten unseren aktuell 20.000 Mitarbeitern krisensichere Arbeitsplätze und vielfältige Perspektiven. Diese Arbeitgeberkampagne ist unsere Erste und es macht uns sehr stolz, dass sich so viele Mitarbeiter an der Kampagne beteiligt haben“, betont Arretz.
Rund drei Monate soll die aktuelle Kampagne laufen. Für das nächste Jahr ist eine Fortsetzung geplant. Unterstützt wurde KiK durch die Agenturen Echopark sowie Mediaplus und dem Regisseur der TV-Spots Tomasz Thomson. Auf Mami und Werbe-IkoneVerona Pooth verzichtet KiK trotz des Imageswechsels nicht: Das 43-jährige Testimonial mit der Grammatikschwäche („als wie“) soll weiter für KiK werben.
Damit rüstet sich KiK für das weitere Expansionstempo: Rund 200 Standorte sollen in 2011 hinzukommen, ursprünglich waren 300 geplant. In den nächsten Jahren sollen insgesamt 800 Läden im In- und Ausland hinzukommen. Allerdings setzt KiK – ähnlich wie die Konkurrenz – nicht mehr nur auf Filialen in der Peripherie, sondern auch in den besseren Innenstadtlagen, wo die Kunden erfahrungsgemäß mehr Geld lassen.





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