Der Leipziger DIY-Online-Modehändler hat sein selbstgestecktes Umsatzziel für 2012 deutlich übertroffen und zeigt sich damit „überaus zufrieden“. Das Unternehmen steigerte seinen Umsatz dank starken Wachstumsimpulsen aus den USA um 42 Prozent. Neue Produkte und die internationale Expansion sollen Spreadshirt in 2013 einen „weiteren Push“ geben.

Spreadshirt: Jährlich über 3 Mio. Produkte ausgeliefert

Die sprd.net AG hat in 2012 über 65 Mio. Euro umgesetzt, was einem Wachstum von 42% im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Gleichzeitig konnte die Clothing-Commerce-Plattform ihre Profitabilität steigern, teilte das Unternehmen mit. 2011 hatte der Jahresgewinn bei knapp 3 Mio. Euro gelegen. CEO Philip Rooke zeigte sich angesichts dieser Entwicklung „überaus zufrieden“ mit dem Geschäftsverlauf und erklärte, dass man das Umsatzziel von rund 60 Mio. Euro deutlich übertroffen habe. Insgesamt wurden in 2012 über 3 Mio. Produkte bestellt. Dabei profitierte Spreadshirt auch in diesem Jahr vom Weihnachtsgeschäft. Im Vergleich zum Vorjahr wurden im letzten Quartal 24% mehr umgesetzt. Absatzstärkster Tag war der 12. Dezember mit rund 15.000 Bestellungen.

In Europa konnte Spreadshirt den Umsatz von 31,3 Mio. Euro auf 40,6 Mio. Euro steigern (+30%). Wichtige Impulse kamen dafür aus der DACH-Region (+33%) und Frankreich (+47%). Wachstumstreiber war allerdings der nordamerikanische Markt: Hier konnte der Umsatz von 14,5 Mio. Euro um 69% auf 24,4 Mio. Euro erhöht werden. Aufgrund dieser Entwicklung eröffnete Spreadshirt in Henderson bei Las Vegas eine zweite Produktionsstätte, die vollständig aus eigenen Mitteln finanziert wurde. Von hier aus soll auch der südamerikanische und australische Markt beliefert werden.

Für 2013 rechnet Spreadshirt mit einem ähnlich starken Wachstum wie in 2012. Um diese Vorgaben zu erreichen, soll die Produktpalette weiter ausgebaut, die weitere internationale Expansion und die Weiterentwicklung der Plattform sowie die Gewinnung neuer Partner vorangetrieben werden. „Dies wird uns einen weiteren Push geben“, prognostiziert Philip Rooke.