Der Pariser Luxuskonzern konnte im Geschäftsjahr 2012 erneut ein zweistelliges Umsatzplus verbuchen. Dank eines soliden vierten Quartals und ausgezeichnet laufender Geschäfte in Asien wurden die Geschäftsziele aus 2011 mit knapp 3,5 Mrd. Euro locker übertroffen.

Für Hermès war 2012 ein weiteres außergewöhnliches Jahr. Mit Taschen, Tüchern und Mode setzte der Konzern knapp 3,5 Mrd. Euro um

Die Hermès Gruppe hat in 2012 insgesamt 3,484 Mrd. Euro umgesetzt und übertraf damit das Vorjahr um 22,6% bei aktuellen Wechselkursen. Währungskursbereinigt lag das Plus bei 16,4%. Dank eines soliden vierten Quartals, in dem ein Umsatzplus von 22,5% (währungsbereinigt 18,5%) auf 1,04 Mrd. Euro erreicht wurde, wurden die 2011 ausgegebenen Geschäftsziele übertroffen, teilte der Pariser Konzern mit.

Der eigene Retail konnte dabei um 23% (wechselkursbereinigt um 16%) zulegen. Ansonsten wurden in allen Regionen und über alle Produktgruppen hinweg fast ausschließlich zweistellige Zuwachsraten verbucht. Selbst im kriselnden Europa stieg der Umsatz um durchschnittlich 12,2% auf 1,217 Mrd. Euro. In Amerika wurde ein Plus von 22,5% auf 569 Mio. Euro verzeichnet. Doch Wachstumstreiber war wie zuvor schon das Asiengeschäft (ohne Japan), dessen Umsätze um 36,2% auf 1,1 Mrd. Euro kletterten.

Das Kernsegment, Hermès Taschen und Lederwaren, konnte um 18,4% auf 1,6 Mrd. Euro zulegen. Der Ready-to-Wear-Bereich inkl. Fashion Accessoires verbesserte sich um 29,5% auf 746 Mio. Euro. Tücher und Schals verzeichneten ein Plus von mehr als 22% auf 425 Mio. Euro. Aicj die anderen Bereiche wie Parfums, Uhren, Schmuck oder Wohnaccessoires erreichten zweistellige Zuwächse.