Der Outdoor-Spezialist aus Boston macht nach einem schwierigen Jahr nun wieder ordentlich Plus bei Umsatz und Gewinn. Grund für das Wachstum ist neben der konjunkturellen Erholung in Nordamerika auch die Ausweitung auf das Bekleidungssegment.

Timberland: Schuhe waren 2010 stark gefragt. Das Segment wuchs um knapp ein Drittel

Die Timberland Company hat im Jahr 2010 den Konzernumsatz von 1,29 Mrd. auf über 1,43 Mrd. US-Dollar steigern können. Nachdem 2009 wegen der Wirtschaftskrise eher flau verlief, ist das nun ein Zuwachs von 11,2%. Im Heimatmarkt Nordamerika legte Timberland immerhin um knapp 7% auf 610 Mio. Dollar zu. In Europa zogen die Erlöse um 12,1% auf 528 Mio. Dollar an, wobei die Nachfrage nach den Timberland-Tretern insbesondere in Deutschland, Skandinavien und den Beneluxländern hoch war. In Asien verbuchte das Unternehmen ein Plus von knapp 29% und erlöste rund 148 Mio. Dollar. Neben Schuhen stand dort auch Kleidung hoch im Kurs. Insgesamt konnte Timberland das Umsatzwachstum im vierten Quartal mit einer Wachstumsrate von 26,7% noch einmal deutlich beschleunigen.

Der Nettogewinn für 2010 belief sich auf 96,6 Mio. Dollar und stieg damit vom Vorjahr von 56,6 Mio. Dollar um über 70%.

Mit der Veröffentlichung der Zahlen gab es auch gleich eine Kampfansage an die anderen Outdoor-Ausrüster: „Wie die Entwicklung unseres Nordamerika-Geschäfts zeigt, haben wir die richtige Strategie und das richtige Team, um Timberland zur weltweiten Nummer 1 der Outdoormarken zu machen“, verkündete Jeffrey B. Swartz, President und CEO von Timberland. Eigentlich hatte sich Jack Wolfskin das ja auch vorgenommen

Foto: Timberland