Wirtschaft floriert, Verbraucher profitieren: Im kommenden Jahr stehen den Bundesbürgern 586 Euro mehr pro Kopf zum Ausgeben zur Verfügung. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der GfK.

Steigender Kaufkraft in Deutschland

Mehr Shopping in 2014: die Kaufkraft der Deutschen steigt

Ein bisschen mehr in der Tasche: Laut der aktuellen Studie „Kaufkraft Deutschland 2014“ der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) steht den Deutschen im kommenden Jahr deutlich mehr Geld zur Verfügung. Die Marktforscher erwarten eine Summe von von 21.179 Euro pro Kopf. Dies bedeutet eine Steigerung von 2,86 %. Aufgrund des immer noch bestehenden Wohlstandsgefälles von West- nach Ostdeutschland ist der Wert allerdings regional unterschiedlich. Hinzu kommt die prognostizierten Inflationsrate von 1,7%, die die reale Steigerung auf 1,1% minimiert.

Die regionalen Unterschiede sind dabei eklatant: 6 der 16 Bundeländer liegen weit über dem bundesweiten Durchschnitt. Spitzenreiter Hamburg führt mit einer Kaufkraft von 23,469 Euro und 110,8 Indexpunkten, gefolgt von Bayern mit 109,4 Punkten. Auch Baden-Württemberg mit 107,05 Punkten und Hessen mit 106,8 Punkten liegen deutlich über dem Durchschnitt. Auf den hinteren Rängen liegen die ostdeutschen Bundesländer mit unterdurchschnittlichen Werten. Auf dem letzten Platz rangiert Sachsen-Anhalt mit nur 17,36 Euro pro Kopf. Auf Ebene der Stadt- und Landkreise ist Starnberg der Spitzenreiter. Dabei ist die Kaufkraft der Starnberger mit 31.438 Euro pro Kopf fast doppelt so hoch wie die der Görlitzer mit 16.030 Euro.

Foto: GfK