Benetton schlägt sich buono, aber nicht buonissimo
Das italienische Modeimperium kann im ersten Quartal bei den Umsätzen leicht um 1% zulegen. Auch das Ergebnis verbessert sich um knapp 10% auf 20 Mio. Euro. Aber das Geschäft in Europa ist wegen der Krise nicht leicht.
Die aktuelle Benetton Frühjahrs-Sommer-Kampagne wie gewohnt in bunten leuchtenden Farben. (Bild: Benetton)
Die Benetton Gruppe verkündet ihre Ergebnisse für das erste Quartal und ist zufrieden. Die Nettoumsätze stiegen in den ersten drei Monaten in 2010 um 1,8% auf 457 Mio. Euro an, währungskursbereinigt lag das Plus bei 1%. Positiv wirkten sich insbesondere der Mix mit höherwertigen Produktkategorien, günstige Wechselkurse und zufriedenstellende Wachstumsraten bei den direkt betriebenen Stores aus.
Negativ macht sich weiterhin die fehlende Konsumfreude der Kunden aufgrund der noch immer anhaltende wirtschaftlichen Unsicherheit bemerkbar. Insbesondere im Kernmarkt Europa: während Mitteleuropa und Italien gut performen, ging es in Spanien und Griechenland mit den Umsätzen bergab. In den Wachstumsregionen zogen die Umsätze um 19% an. Insbesondere die Inder scheinen Benetton zu lieben – hier sollen bald weitere Stores in den weniger angesagten Städten im Hinterland eröffnet werden. Auch in China konnte Benetton durch die Neuausrichtung auf das bestehende Filialnetz ein gutes flächenbereinigtes Wachstum vorweisen. Der Verkauf der Frühlings-Sommer-Kollektionen verlief wie erwartet etwas unter dem Verkauf des Vorjahres. Am besten lief die Kinderlinie, die um Angebote für junge Teenager erweitert wurde.
Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern, und Abschreibungen konnte im Vergleich zum Vorjahr um 11,1% auf 62 Mio. Euro verbessern. Das Nettoergebnis verbesserte sich um 2 Mio. Euro auf 20 Mio. Euro. Ergebnisaufhellend wirkte sich vor allem die Reduzierung der Verschuldung um 174 Mio. Euro auf 589 Mio. Euro aus.















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