Der Modekonzern Guess liefert starke Zahlen für das erste Quartal ab: Rekordumsätze, zweistellige Zuwachsraten in allen Märkten und erhöhte Gewinne sorgen für optimistische Stimmung bei den Amerikanern, allerdings vermiest ihnen die Euro-Krise die Gewinnprognose fürs Gesamtjahr.

GUESS and Marie Claire Host Opening of GUESS Flagship - Inside

Guess? Artikel liefen im ersten Quartal wie geschnitten Brot - und sorgten für Recordgewinne

Die Guess-Konzernumsätze stiegen in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres (Stichtag: 1. Mai) um 22% auf ein Rekordhoch von 539 Mio. Dollar.

Alle Segmente konnten dabei zweistellig zulegen: das Business in Europa nahm um 28% auf 187 Mio. Dollar zu, die Nordamerika-Einzelhandelsumsätze stiegen um 14% auf 236 Mio. Dollar (flächenbereinigt um 9,7%) und der asiatische Markt konnte um 50% auf 49 Mio. Dollar zulegen. Zu Ende des ersten Quartals ist Guess mittlerweile mit 1.250 Stores weltweit tätig, 570 werden davon direkt betrieben.

Selbst das Wholesale-Geschäft in Amerika lief gut und wuchs um 27% auf knapp 43 Mio. Dollar. Das Lizenzgeschäft nahm um 14,6% auf 25,3 Mio. Dollar zu.

Auch der Gewinn konnte ordentlich zulegen. Von 32,5 Mio. Dollar im Vorjahresquartal stiegen die Gewinne um 55% auf über 50,3 Mio. Dollar. Somit ist Paul Marciano, CEO der Guess?-Gruppe optimistisch und erwartet für das zweite Quartal ebenfalls gute Umsätze zwischen 560 und 575 Mio. Dollar. Für das Gesamtgeschäftsjahr geht er von einem Umsatz von 2,35 und 2,4 Mrd. Dollar aus. Aufgrund des geschwächten Euros rechnet der Konzern mit negativen Auswirkungen auf die Gewinnprognose und korrigierte diese nach unten.