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	<title>fabeau &#187; Signa</title>
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	<description>Fashion Business News</description>
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		<title>Weniger Wohl, mehr Wehe bei Karstadt</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Aug 2014 09:54:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Doreen Wilken</dc:creator>
				<category><![CDATA[Handel]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Kartellbehörden haben grünes Licht für die Übernahme des Essener Warenhauskonzerns durch den österreichischen Investor René Benko gegeben. Was der neue Investor vorhat, ist unklar. Leicht wird sein Unterfangen nicht, denn das Konzept Warenhaus ist heute nicht mehr gefragt.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_35575" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="/news/weniger-wohl-mehr-wehe-bei-karstadt/karstadt_filiale-berlin/" rel="attachment wp-att-35575"><img class="size-medium wp-image-35575" alt="Karstadt_Filiale Berlin" src="/wp-content/uploads/2014/08/Karstadt_Filiale-Berlin-300x224.jpg" width="300" height="224" /></a><p class="wp-caption-text">Früher glanzvolle Institutionen, heute Sorgenkinder des Handels: Karstadt-Häuser (obwohl hier gezeigte Haus am Ku&#8217;damm in Berlin sehr gut läuft)</p></div>
<div id="attachment_35576" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="/news/weniger-wohl-mehr-wehe-bei-karstadt/karstadt-filiale_3-4/" rel="attachment wp-att-35576"><img class="size-medium wp-image-35576" alt="Nur noch jeder vierte Deutsche kauft in Warenhäusern ein" src="/wp-content/uploads/2014/08/Karstadt-Filiale_3-300x224.jpg" width="300" height="224" /></a><p class="wp-caption-text">Nur noch jeder vierte Deutsche kauft in Warenhäusern ein</p></div>
<p>Das Bundeskartellamt hat in der letzten Woche dem <a href="/news/benko-ubernimmt-karstadt/">Verkauf von Karstadt von Berggruen an René Benkos Signa Holding</a> zugestimmt. Die Behörden winkten die 1 Euro-Transaktion ohne Auflagen durch, schließlich würde ja nur „ein Investor durch einen anderen ausgetauscht“.</p>
<h2>Doch Benko ist ein ganz anderer Investor als Berggruen</h2>
<p>Der 37-jährige Österreicher weiß, wie Warenhaus funktioniert oder besser nicht funktioniert. Im <strong>Kaufhaus Tyrol</strong> in seiner Heimatstadt Innsbruck hat er gezeigt, wie er das Geschäft betreibt &#8211; nämlich als <strong>Einkaufszentrum mit Filialisten und Fachgeschäften in homogenem Layout</strong>. Auch wenn das Innsbrucker Kaufhaus nur bedingt als Blaupause geeignet ist, könnte er davon einige Anleihen für Karstadt verwerten.</p>
<p>Die <strong>bunte, überbordende Warenwunderwelt,</strong> die in den 30er Jahren boomte, hat im 21. Jahrhundert ihren Reiz verloren. Vielleicht weil sie eben nicht mehr so wunderbar und erlesen, sondern meist nur noch durchschnittlich ist.<strong> Nur noch jeder vierte Deutsche besucht die einstigen Warenkonsumtempel</strong>, die heute oftmals den Charme eines 2-Sterne-Hotels aus den 80er Jahren haben. Die Jugend meidet die Häuser sogar gänzlich. Die Kunden ordern mittlerweile Vieles für Haushalt und Kleiderschrank im Internet oder gehen in die vielen neuen Shoppingmalls. Dort finden Kunden wie gehabt alles unter einem Dach, aber die dort angesiedelten Fachgeschäfte &#8211; egal, ob Elektronik, Mode oder Sport &#8211; bieten deutlich bessere Sortimente. Das hat Benko verstanden und wird es wohl auch umzusetzen wissen.</p>
<h2>Weiter in den roten Zahlen</h2>
<p>Das Modell „Warenhaus“ befindet sich seit den 80er Jahren auf dem absteigenden Ast &#8211; sowohl bei Karstadt als auch bei Kaufhof, auch wenn es dort momentan noch ganz passabel läuft. Wie schlecht das Konzept derzeit angenommen wird, lässt sich auch an den <strong>kürzlich veröffentlichten Jahresabschluss von Karstadt</strong> herauslesen. Die <strong>Umsätze sanken im Geschäftsjahr 2012/13 um knapp 9% auf 2,672 Mrd. Euro</strong>. Der J<strong>ahresfehlbetrag belief sich auf 131 Mio. Euro</strong>. Auf für das laufende Jahr erwartet Karstadt einen Verlust in dreistelliger Millionenhöhe. Erst für 2016/17 wird erstmals ein „ positives Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit als realistisch“ eingestuft.</p>
<h2>Weitz ist weg, einige Häuser vielleicht auch bald</h2>
<p>Personell hat Benko bereits erste Umbaumaßnahmen betrieben: Der <strong>Arbeitsdirektor Kai-Uwe Weitz</strong>, der nach dem <a href="/news/karstadt-chefin-sjostedt-gibt-auf/">Ausscheiden von Eva-Lotta Sjöstedt auch als Interims-Co-CEO fungierte</a>, ist in „beiderseitigem Einvernehmen“, aber doch relativ überraschend aus dem Unternehmen ausgeschieden. Chief Finance Officer Miguel Müllenbach übernimmt nun interimistisch die Gesamtverantwortung für Karstadt. Vielleicht ist der Abgang von Weitz bereits ein erster Schritt in die Richtung, die viele Mitarbeiter befürchten. Die Rentabilität aller Häuser wird geprüft und gerade kleinere Häuser schneiden in diesem Kriterium schlecht ab. <a href="/news/droht-jeder-vierten-karstadt-filiale-die-schliesung/">Rund 20 der 83 Häuser könnten geschlossen werden</a>, einige Experten rechnen sogar mit 30 bis 40 Standorten. Den anderen Filialen könnte eine Umstrukturierung à la Tyrol bevorstehen. Das heißt, <strong>weniger Karstadt, mehr Shop-in-Shops. </strong></p>
<p>Momentan gibt es aber nur Spekulationen, ein gutes Dutzend Wirtschafts- und Handelsexperten geben ihren Senf dazu, Verdi geifert und fordert zum wiederholten Male ein tragfähiges Konzept, aber Benko lässt sich nicht in die Karten schauen. Vielleicht gibt es aber mehr Klarheit nach dem <strong>11. September</strong>. Dann findet nämlich die mehrfach <strong>verschobene Aufsichtsratssitzung</strong> statt. Das Datum steht aber unter keinem guten Stern&#8230;</p>
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		<title>Benko übernimmt Karstadt</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Aug 2014 09:38:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Doreen Wilken</dc:creator>
				<category><![CDATA[Handel]]></category>
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		<description><![CDATA[Weitergereicht! Die österreichische Signa Holding kauft den Essener Warenhauskonzern von Berggruen ab. Der neue Eigentümer wird wohl einen harten Sanierungskurs einschlagen müssen, um den kriselnden Konzern zu retten. Vielleicht kehrt danach aber Ruhe ein.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_35554" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="/news/benko-ubernimmt-karstadt/karstadt-filiale_2-2/" rel="attachment wp-att-35554"><img class="size-medium wp-image-35554" alt="Roter Teppich für den neuen Eigentümer? René Benko wird es auch nicht leicht haben mit Karstadt" src="/wp-content/uploads/2014/08/Karstadt-Filiale_2-300x219.jpg" width="300" height="219" /></a><p class="wp-caption-text">Roter Teppich für den neuen Eigentümer? René Benko wird es auch nicht leicht haben mit Karstadt</p></div>
<p>Der österreichische Investor <a href="/thema/rene-benko/"><strong>René Benko</strong></a> übernimmt mit seiner <a href="/thema/signa/"><strong>Signa Holding</strong></a> die Karstadt GmbH &#8211; und bekommt nachdem er <a href="/news/kaufhof-poker-geht-in-die-vielleicht-letzte-runde/">vor drei Jahren schon nicht bei Kaufhof zum Zug gekommen ist</a>, nun wohl doch noch die Chance, eine deutsche Warenhauskette zu übernehmen. Dabei kommt er wohl recht günstig an das bzw. besser wohl die Objekte der Begierde, denn Berggruen verkauft Karstadt für den symbolischen 1 Euro, den er damals gezahlt hat, weiter. Das Kartellamt muss dem Deal zwischen den beiden Investoren noch zustimmen. Und Benko wird dann wohl noch mehr Geld auf den Tisch legen müssen.</p>
<p>René Benko besitzt bereits einige Karstadt-Immobilien und hat <a href="/news/signa-steigt-bei-karstadt-ein/">im letzten September die Mehrheit an den drei Premium- und mehr als drei Dutzend Sporthäusern übernommen</a>. Nun wird er auch bei den 83 Warenhäusern das Sagen haben. Zusätzlich bekommt er die verbliebenden Minderheitsanteile von Karstadt Premium und Sports sowie die Karstadt-Markenrechte. Sowohl die Gewerkschaft ver.di als auch 17.000 Mitarbeiter setzen <strong>nicht wenige Hoffnungen auf den 37-jährigen Investor aus Österreich</strong>, der trotz seiner nicht ganz weißen Weste offenbar ein Händchen fürs Geschäft zu haben scheint. Oberste Zielsetzung ist es, dass nach der jahrelangen Hängepartie <strong>endlich ein tragfähiges Sanierungskonzept</strong> vorgelegt werde, das Karstadt raus aus der zermürbenden öffentlichen Diskussion holt.</p>
<h2>Investitionen nur in profitable Häuser, sonst drohen wohl Schließungen</h2>
<p>Das viel geforderte Konzept könnte härter ausfallen, als es sich Beschäftigten wünschen. Sie müssen sich wohl auf eine weitere harte Sparrunde einstellen, auch wenn Benko Investitionen in Aussicht gestellt hatte. Jedes einzelne Haus soll auf seine Rentabilität geprüft werden. Am Ende wird wohl 15 bis 20 Häusern die Schließung drohen. Das hat auch schon <a href="/news/droht-jeder-vierten-karstadt-filiale-die-schliesung/">Aufsichtsratschef Stephan Fanderl vor einigen Wochen prognostiziert</a>. Weiter soll Benko planen, die K<strong>arstadt-Häuser zu einer Art Einkaufszentrum umzugestalten</strong>, indem er Markenhändler als zusätzliche Mieter in die Filialen holt. Am Donnerstag soll die Sanierungsstrategie auf der Aufsichtsratssitzung diskutiert werden.</p>
<p>Berggruen selbst sieht sein Karstadt-Abenteuer mit gemischten Gefühlen: Der Einstieg 2010 war für den Deutsch-Amerikaner kein gutes Geschäft, sowohl aus finanzieller als auch PR-Sicht. Mit dem Komplettausstieg will er nun den Weg für einen Neuanfang frei machen.</p>
<p><em><span style="color: #888888;">Foto: Karstadt</span></em></p>
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		<title>Karstadt: Berggruen macht Sommerschlussverkauf</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Jul 2014 09:10:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Doreen Wilken</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Liaison Berggruen vor dem Ende? Medienberichten zufolge soll der Karstadt-Eigner mit dem österreichischen Immobilieninvestor Benko über einen Verkauf der Warenhauskette verhandeln. Der besitzt bereits die Mehrheit an den Premium- und Sporthäusern.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_33847" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="/news/karstadt-berggruen-macht-sommerschlussverkauf/img_2681-2/" rel="attachment wp-att-33847"><img class="size-medium wp-image-33847" alt="Wieder auf dem Markt? Berggruen soll Karstadt verkaufen wollen" src="/wp-content/uploads/2014/07/IMG_2681-300x225.jpg" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Wieder auf dem Markt? Berggruen soll Karstadt verkaufen wollen</p></div>
<p>Wenn es stimmt, was die <em>BILD-Zeitung</em> aus gut „informierten Kreisen“ erfahren haben soll, steht für die angeschlagene Warenhauskette <a href="/thema/karstadt/"><strong>Karstadt</strong></a> die nächste Übernahme an. <a href="/thema/berggruen/">Nicolas Berggruen</a>, der im <a href="/news/das-tauziehen-hat-ein-ende-berggruen-ist-mr-karstadt/">September 2010 den Essener Konzern für 1 Euro übernommen hatte</a>, soll sich Verhandlungen mit der österreichischen <a href="/thema/signa/"><strong>Immobiliengruppe Signa</strong></a> befinden. Hinter Signa steht der Österreicher <a href="/thema/rene-benko/">René Benko</a>, der schon vor vier Jahren Jahren <a href="/news/kaufhof-poker-geht-in-die-vielleicht-letzte-runde/">ernstes Interesse an Karstadt gezeigt</a> hatte, aber nicht zum Zug gekommen war. Im letzten Jahr hatte die Berggruen Holding bereits die <a href="/news/signa-steigt-bei-karstadt-ein/">Mehrheit an den Premium- und Sportshäusern von Karstadt an Signa verkauft</a>. Laut dem Bericht verhandelt Signa nun über die Übernahme von 70% des Warenhausgeschäftes mit insgesamt 83 Standorten.</p>
<p>Auch der <a href="/news/karstadt-chefin-sjostedt-gibt-auf/">unerwartete Abgang der Karstadt-Chefin Eva-Lotta Sjöstedt</a> soll „in Zusammenhang mit den Verhandlungen“ stehen. Die frühere IKEA-Managerin hatte nach fünf Monaten das Handtuch geworfen, weil die Rahmenbedingungen anders waren als vorhergesagt und die von Berggruen zugesagte Unterstützung für eine Sanierung des Konzerns ausblieb.</p>
<p>Karstadt stand 2009 vor der Insolvenz. Die Liaison mit dem US-Investor Berggruen brachte nicht den erwünschten Turnaround, obwohl viele lobenswerte innovative Initiativen gestartet wurden. <a href="/news/karstadt-steht-vor-leeren-kassen/">Nun steht es wieder besorgniserregend schlecht um das deutsche Traditionsunternehmen</a>. Einige Marktexperten vermuten, dass unter Benko einige Standorte geschlossen werden, da die Immobilien anderweitig vermietet, mehr einbringen würden als das Karstadt-Geschäft.</p>
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		<title>Signa steigt bei Karstadt ein</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Sep 2013 02:57:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Doreen Wilken</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Tafelsilber für die Gesundung des Konzerns: Karstadt-Eigentümer Berggruen hat nun doch einen Teil des Essener Warenhauskonzerns verkauft. Wie gestern bekannt wurde, hat er die Mehrheit an den Sporthäusern und den Premium-Häusern an den österreichischen Karstadt-Vermieter veräußert und will den Erlös reinvestieren.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_28459" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="/news/signa-steigt-bei-karstadt-ein/dsc_1148/" rel="attachment wp-att-28459"><img class="size-medium wp-image-28459" alt="KaDeWe" src="/wp-content/uploads/2013/09/DSC_1148-300x199.jpg" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Das KaDeWe und noch viel mehr vom Karstadt-Tafelsilber gehört mehrheitlich jetzt einem Österreicher</p></div>
<p>Die Gerüchte kursierten ja schon letzten Jahr – und wie so oft, war auch diesmal was dran. <a href="/news/kein-verkauf-von-karstadt/">Auch wenn Karstadt-Investor Nicolas Berggruen immer abgewunken hatte</a>, wenn es um einen möglichen Verkauf der Premium- oder Sporthäuser ging, ist er letzten Endes wohl doch dem Ruf des Geldes erlegen. <strong>Jeweils 75,1% an den <a href="/thema/karstadt-sport/">Sporthäusern</a> und der sogenannten <a href="/thema/karstadt-premium/">Premium-Group</a></strong> (KaDeWe, Oberpollinger und Alsterhaus) wurden an den österreichischen Karstadt-Vermieter <a href="/thema/signa/"><strong>Signa Holding</strong></a> verkauft. Hinter Signa steht der Wiener Immobilien-Investor <a href="/thema/rene-benko/">René Benko</a>, <a href="/news/kaufhof-poker-geht-in-die-vielleicht-letzte-runde/">der vor zwei Jahren bereits um die Metro-Tochter Kaufhof buhlte</a>. Die verbleibenden Minderheitsanteile von jeweils 24,9% an Premium- und Sportgruppe sowie die 83 Warenhäuser sollen bei der Bergruen Holding verbleiben.</p>
<h2>Reinvestition ins Kerngeschäft</h2>
<p>Die Signa Unternehmensgruppe, der 20 Karstadt-Häuser, <a href="/news/highstreet-verkauft-oberpollinger-und-andere-karstadt-hauser/">darunter das KaDeWe</a>, gehören, ist der der größte Vermieter des Warenhaus-Konzerns. Die österreichische Holding soll im Gegenzug für die Beteiligung rund <strong>300 Mio. Euro in die Modernisierung der 83 Karstadt-Warenhäuser</strong> stecken. Damit kommt <a href="/thema/berggruen/">Berggruen</a> dem Ruf nach, <a href="/news/verdi-verlangt-mehr-geld-fur-karstadt/">endlich auch bei Karstadt zu investieren</a> statt die Sanierung des Konzerns aus dem Cash-Flow zu stemmen. „Das Kerngeschäft behalten wir komplett, da wir hier in den nächsten Jahren große Wachstumschancen sehen. Wichtig ist darüber hinaus der Tarifweg, den das Management gemeinsam mit den Arbeitnehmervertretern geht&#8221;, erklärte Berggruen in einer Pressemitteilung. Ein Kaufpreis werde darüber hinaus nicht gezahlt. Der Verkauf steht noch unter dem Vorbehalt der Kartellbehörden.</p>
<p>Gleichzeitig könnte bei den Karstadt-Beschäftigten die Hoffnung wachsen, bald mehr Geld zu verdienen – unabhängig von einem Tarifvertrag. Am Wochenende hatte Arbeitsdirektor Kai-Uwe Weitz gegenüber der „<em>Rheinischen Post</em>“ erklärt, dass man im Falle einer konjunkturellen Belebung „auch die Löhne stufenweise anheben“ werde. Ein baldiges <a href="/news/karstadt-macht-eine-tarifpause/">Ende der Tarifpause</a> sei kurzfristig allerdings nicht drin: Die vollständige Rückkehr in den Tarifvertrag hält Weitz in 2016 möglich – dann aber bei „rückwirkender Zahlung aller tariflichen Lohnerhöhungen“.</p>
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		<title>Kaufhof-Poker geht in die vielleicht letzte Runde</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Dec 2011 10:54:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Doreen Wilken</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Drei Männer – ein Ziel: Beim Bieterwettrennen um die Warenhauskette der Metro Group geht es heiß her. Kurz vor der Aufsichtsratssitzung bessert Karstadt-Eigentümer Berggruen sein Angebot nach und könnte sich damit vor Benko und Urban an die Spitze setzen.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_18182" class="wp-caption alignleft" style="width: 648px"><a href="/wp-content/uploads/2011/12/Kaufhof-Bieter_Berggruen_Benko_Urban.jpg"><img class="size-large wp-image-18182 " title="Kaufhof-Bieter_Berggruen_Benko_Urban" src="/wp-content/uploads/2011/12/Kaufhof-Bieter_Berggruen_Benko_Urban-640x214.jpg" alt="Kaufhof-Bieter_Berggruen_Benko_Urban" width="638" height="213" /></a><p class="wp-caption-text">Wer wird das Metro-Herzblatt: Kandidat A Berggruen, Kandidat B Benko oder Kandidat C Urban?</p></div>
<p>Möglicherweise könnte es schon heute entschieden werden: Als Kandidaten im Übernahmepoker um die Metro-Warenhaustochter <strong><a href="/thema/galeria-kaufhof/">Galeria Kaufhof</a></strong> gehen ins Rennen:</p>
<ul>
<li>Kandidat A) <strong>Nicolas Berggruen</strong>, seit 2010 Karstadt-Eigentümer ohne festen Wohnsitz, dafür aber gutem Elternhaus, der den Traum von einer deutschen Warenhaus AG träumt</li>
<li>Kandidat B) <strong>René Benko</strong>, überaus erfolgreicher und geschäftstüchtiger österreichischer Immobilienunternehmen, der aufgrund eines Geldwäscheverdachts aktuell ins Visier der Staatsanwaltschaft geraten ist</li>
<li>Kandidat C) <strong>Wolfgang Urban</strong>, früherer und nicht gerade erfolgreichster KarstadtQuelle-Chef, derzeit ohne Job, dafür mit einem Konsortium in der Hinterhand</li>
</ul>
<p>Diese Nase vorn haben dürfte Kandidat A: <strong><a href="/thema/berggruen/">Nicolas Berggruen</a></strong> soll, wie heute bekannt wurde, sein <strong>Übernahmeangebot kurz vor der Sitzung des Metro-Aufsichtsrates verbessert</strong> haben. Details darüber, wie hoch sein Angebot sei, wurde nicht bekannt, allerdings soll die Offerte klarstellen, dass Kaufhof mit eigenen Mitarbeitern und eigenem Management weitergeführt werden soll, berichtet das <em>Handelsblatt</em>. Bei einer Fusion von Karstadt und Kauhof wurde stets befürchtet, dass es zu massiven Einschnitten und Stellenstreichungen kommen könnte. Dies hatte offenbar auch in einem internen Papier der Berggruen-Holding mit dem Namen „Projekt Zeus“ gestanden.</p>
<h2>Der Aufsichtsrat könnte heute entscheiden</h2>
<div id="attachment_18184" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="/wp-content/uploads/2011/12/Foto1.jpg"><img class="size-medium wp-image-18184 " title="Galeria Kaufhof_Weihnachten" src="/wp-content/uploads/2011/12/Foto1-300x174.jpg" alt="Galeria Kaufhof_Weihnachten" width="300" height="174" /></a><p class="wp-caption-text">Für Metro-Chef Cordes wäre der Kaufhof-Verkauf ein gutes Weihnachtsgeschäft und schönes Abschiedsgeschenk</p></div>
<p>Der Aufsichtsrat der <strong><a href="/thema/metro/">Metro AG</a></strong> will heute über die Angebote der drei Bewerber entscheiden. <a href="/thema/rene-benko/">Benko</a> und seine Immobilienfirma <a href="/thema/signa/">Signa</a> haben eher schlechte Karten, da der Aufsichtsrat „erhebliche Bauchschmerzen“ aufgrund der Geldwäschevorwürfe habe. Die Wiener Staatsanwaltschaft hat diesen Verdacht bis heute noch nicht aus der Welt geräumt, daher haftet Benko der Makel weiter an. Auch der ehemalige KarstadtQuelle-Chef Urban könnte mit seinem Konsortium ausscheiden, da er offenbar nur einen Mehrheitsanteil an Kaufhof übernehmen will, nicht aber die komplette Gruppe.</p>
<p>Kaufhof steht – mit mehr oder weniger schönen Regelmäßigkeit – seit 2008 zum Verkauf. Dem <a href="/news/koch-beerbt-cordes-bei-metro/">scheidenden Metro-Chef Eckhard Cordes</a> wäre es zu wünschen, den Deal noch vor seinem Ausscheiden abzuwickeln. Kaufhof wird mit 2 bis 3 Mrd. Euro bewertet, besonders werthaltig sind dabei die Immobilien in den Innenstadtlagen. Kaufhof hat inkl. der Sportfilialen 139 Standorte und setzte im abgelaufenen Geschäftsjahr 3,6 Mrd. Euro um.</p>
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		<title>Kaufhof-Verkauf wieder auf der Agenda</title>
		<link>http://www.fabeau.de/news/kaufhof-verkauf-wieder-auf-der-agenda/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 11:43:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Doreen Wilken</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kein Scherz: Ausgerechnet ein Grieche zeigt Interesse an der Übernahme der Metro-Warenhaustochter. Aber auch Karstadt-Retter Nicolas Berggruen zeigt sich nicht abgeneigt – damit könnte sein Traum von der ‚Deutschen Warenhaus AG‘ vielleicht doch noch wahr werden.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_17612" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="/wp-content/uploads/2011/11/Galeria-Kaufhaus-Aachen_2.png"><img class="size-medium wp-image-17612" title="Galeria Kaufhof Aachen" src="/wp-content/uploads/2011/11/Galeria-Kaufhaus-Aachen_2-300x221.png" alt="Galeria Kaufhof Aachen" width="300" height="221" /></a><p class="wp-caption-text">Wieder ganz oben auf der Agenda: Der Verkauf der Galeria Kaufhof </p></div>
<p>Der Verkauf der Warenhaustochter <strong><a href="/thema/galeria-kaufhof/" target="_blank">Galeria Kaufhof</a> </strong>ist anscheinend eines der Themen, das der scheidende <a href="/thema/metro/" target="_blank">Metro</a>-Chef Eckhard Cordes nicht seinem Nachfolger überlassen möchte. Diversen Medienberichten ist wieder Schwung in den Bieterprozess um Kaufhof gekommen. Gleich zwei Namen potentieller Interessenten werden dabei gehandelt.</p>
<p>Einer ist – und das ist in Anbetracht der sich zuspitzenden Griechenland-Krise kein Scherz – der griechische Milliardär und Reeder<strong> George Economou</strong>, der mit Schiffen und Immobilien sein Geld verdient hat. Seine österreichische Immobilientochter <a href="http://www.signa.at/" target="_blank">Signa Holding</a> soll ein Angebot eingereicht haben und offenbar nicht nur an den Immobilien, sondern auch am operativen Warenhausgeschäft interessiert sein.</p>
<p>Dem <em>Handelsblatt</em> zufolge, soll das von Metro erwartete Mindestgebot bei 2,4 Mrd. Euro liegen, damit potentielle Bieter einen Blick in die Bücher werfen dürfen.</p>
<p>Aber der Grieche steht nicht alleine da: Auch Karstadt-Retter <strong><a href="/thema/berggruen/">Nicolas Berggruen</a></strong> ist als potentieller Bieter im Gespräch. Dem Investor schwebt nach wie vor die Vision einer „Deutschen Warenhaus AG“ vor, bei der die Konkurrenten Karstadt und Kaufhof zu einem großen Unternehmen mit mehr als 250 Warenhäusern verschmolzen werden könnten. Berggruen glaubt nach eigenem Bekunden fest an die Zukunft des Kaufhauskonzeptes in Deutschland.</p>
<p>Heute will Eckhard Cordes den Aufsichtsrat in Düsseldorf über den Stand im Verkaufsprozess berichten.</p>
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		<title>Highstreet verkauft Oberpollinger und andere Karstadt-Häuser</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Jun 2011 09:25:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Doreen Wilken</dc:creator>
				<category><![CDATA[Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Centrum]]></category>
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		<description><![CDATA[Immobilien-Ausverkauf: Der Eigentümer der meisten Karstadt-Häuser hat die Münchner Immobilien, die an den Oberpollinger und Karstadt Sport vermietet sind, für 250 Mio. Euro an ein Joint Venture der Immobilienspezialisten Centrum und Signa verkauft. ]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_15667" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="/wp-content/uploads/2011/06/Karstadt_Oberpollinger.png"><img class="size-medium wp-image-15667" title="Karstadt_Oberpollinger" src="/wp-content/uploads/2011/06/Karstadt_Oberpollinger-300x231.png" alt="Karstadt_Oberpollinger" width="300" height="231" /></a><p class="wp-caption-text">Das Oberpollinger hat zukünftig einen neuen Vermieter</p></div>
<p>Das Münchner Karstadt Premiumkaufhaus <strong><em><a href="/thema/oberpollinger/">Oberpollinger</a> </em></strong>hat es zukünftig mit einem neuen Vermieter zu tun. Das Immobilien-Konsortium <strong><a href="/thema/highstreet/">Highstreet</a></strong>, dem viele der Karstadt-Immobilien gehören, hat das Traditionshaus und das danebengelegene denkmalgeschützte<strong><em> Karstadt Sport</em></strong> Haus an ein Gemeinschaftsunternehmen aus dem Düsseldorfer Projektentwickler <strong><a href="http://www.centrum-gmbh.com/" target="_blank">Centrum</a> </strong>und der österreichischen <strong><a href="http://www.signa.at">Signa Holding</a></strong> verkauft. Das Immobilien-Joint-Venture wird 250 Mio. Euro für die Immobilien in bester Innenstadtlage mit einer kumulierten Gesamtfläche von knapp 40.000 Quadratmeter zahlen. Der Abschluss der Transaktion wird für das dritte Quartal 2011 erwartet. Finanziert wurde der Deal von der Eurohypo (Oberpollinger) und der Bayrischen Landesbank (Karstadt Sport).</p>
<p>Für den Oberpollinger und Karstadt Sport soll sich dadurch erstmal aber nichts ändern; die Mietkonditionen bleiben unverändert, gab ein Centrum-Sprecher am Mittwoch bekannt. Man setze auf eine „langfristige Partnerschaft mit dem Mieter Karstadt“ und will gemeinsam „Lösungen für Optimierungen“ finden. Beide Immobilien sind langfristig an Karstadt vermietet.</p>
<p>Der Verkauf der Münchner Immobilien folgt unmittelbar dem Verkauf drei weiterer Karstadt-Immobilien in Hamburg und Münster, die Highstreet Ende Mai an den Spezialfonds der Hamburger <a href="http://www.quantum.ag/" target="_blank">Quantum-Gruppe</a> für ebenfalls 250 Mio. Euro verkauft hat.</p>
<p><em><span style="color: #888888;">Foto: Oberpollinger</span></em></p>
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