Net-a-porter geht selbst auf Schnäppchenjagd
Erste Anzeichen einer Konsolidierung im eCommerce-Markt: Der britische Luxus-Onlinehändler sichert sich die Rechte am Online-Modediscounter koodos.com, der nun dichtgemacht wurde. Kunden werden nun an den Discount-Ableger von Net-a-porter-Tochter weitergeleitet.
Koodos ist jetzt lediglich die Weiterleitung auf TheOutnet
Net-a-porter hat über seinen Discoutableger The Outnet die Handelsmarke, den Domainnamen und die Kundenbank des Online-Luxusdiscounters Koodos.com übernommen. Koodos wurde 2006 gegründet und im Oktober letzten Jahres an die Softwareentwicklungsfirma e-Trader Group verkauft worden. Die e-Trader-Gruppe hatte sich nach einer strategischen Überprüfung dazu entschlossen, die Rechte und Vermögenswerte an Koodos abzustoßen und an The Outnet zu veräußern. Anschließend habe man für Koodos die Insolvenz beantragt, da man die Plattform nicht weiter betreiben wird.
Net-a-porter wird die Kundendatenbank von Koodos für ihren eigenen, im April dieses Jahres gestarteten Online-Designer-Outlet The Outnet nutzen. Auf Coodos.com ist schon jetzt eine Weiterleitung auf die Shopping-Plattform von The Outnet eingerichtet. Der Koodos-Twitter-Account wurde schon gelöscht. Koodos verkaufte rund 200 Designer- und Premiummarken, darunter etwa Chloé, Prada, Gucci, DKNY oder Diesel – ein Angebot, was quasi identisch mit dem Portfolio von The Outnet ist.



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