Karstadt nimmt’s sportlich
Fitter durch Fitness: Der Warenhauskonzern will mit Onlineverkäufen mehr als zehn Prozent des Gesamtumsatzes erwirtschaften. Große Hoffnungen setzt die Kette dabei vor allem auf den neuen Onlineshop von Karstadt Sport, dazugehörige Apps und neue Sport-Filialen.
Karstadt Sport wittert großes Potential im Bereich Sport und eCommerce. Bahnbrechend ist diese Erkenntnis allerdings nicht
Karstadt entdeckt – wie der Konkurrent Galeria Kaufhof – zunehmend das Internet. In dieser Woche startete der neue Onlineshop karstadtsport.de, der die 27 stationären Karstadt Sport Filialen ergänzen soll. Parallel zum Launch des neuen Online-Shops wurden auch passende Apps für das iPhone und iPad an den Start gebracht, mit denen sich der Nutzer über aktuelle, regionale Angebote, Filialevents und Aktionen rund um das Thema Sport informieren kann.
Für Karstadt ist der Onlinehandel ein zunehmend wichtiger Umsatzkanal: Mittelfristig sollen über das Netz rund 10% des Gesamtumsatzes erlöst werden, erklärte Michael Melzer, Chef der Onlinesparte von Karstadt, gegenüber der WAZ-Mediengruppe. Beim Thema eCommerce sieht sich der Warenhauskonzern mittlerweile, nach dem Relaunch der karstadt.de-Seite im August gut aufgestellt. „Seitdem verzeichnen wir im Schnitt ein Umsatzwachstum von 30% im Vergleich zu den Vorjahreswerten. Tendenz steigend“, so Melzer. Hinsichtlich absoluter Umsatz- oder gar Gewinnzahlen schweigt sich der eCommerce-Chef hingegen aus – aus Wettbewerbsgründen, wie er sagt. Das Geschäft laufe aber profitabel, habe aber noch „erhebliches Potential“.
Großes Potential bietet auch die Sparte Karstadt Sport, mit deren Filialen man (nach eigenen Angaben) in Deutschland bereits Marktführer sei. Auch hier verfolgt der Konzern eine klare Expansionsstrategie. Anfang des nächsten Jahres sollen zwei weitere Sport-Filialen eröffnen, verrät Melzer.







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