Die schwedische Modekette verpasst im Vergleich zum spanischen Konkurrenten Inditex den Anschluss. Im zweiten Quartal stiegen die Umsätze flächenbereinigt gerade einmal um 2 Prozent.

H&M Filiale

Die zwei roten Buchstaben wirkten im zweiten Quartal eher weniger anziehend auf die kauffreudige Kundschaft

Sonniger Mai, aber eher gedämpfte Zahlen beim schwedischen Modefilialisten H&M. Der Modekonzern verbucht im Mai verglichen mit dem Vorjahresmonat ein Umsatzplus von 12%. Das flächenbereinigte Wachstum lag aber nur bei mageren 2%, was weit unter den Erwartungen lag. Besser lief es im April, als die Modekette – wohl auch aufgrund der Conscious Collection - 21% mehr umsetzte und auf like-for-like-Basis ein Plus von 11% verbuchte.

Auch der eher schwache März trübt die Gesamtbilanz für das zweite Quartal (1. März bis 31. Mai), in dem die Umsätze um 12% auf 27,632 Mrd. Schwedische Kronen (3,028 Mrd. Euro) vor Steuern kletterten, flächenbereinigt mit ein Plus von 2% aber fast auf dem Niveau des Vorjahresquartals verharrten. Das Umsatzplus ist damit maßgeblich den neu eröffneten Stores zuzurechnen. Die Zahl der Filialen zu Ende Mai summierte sich auf 2.297, im letzten Mai waren es noch 235 weniger. Allein in den vergangenen drei Monaten eröffneten 85 neue Läden. Auch das erste Quartal fiel für den Konzern eher bescheiden aus.