Gebranntes Kind... Der britische Onlinehändler wächst zwar im abgelaufenen Geschäftsjahr erneut deutlich zweistellig, litt aber unter den Folgen des Brands im Hauptlager. CEO Nick Robertson schätzt, dass sich die Umsatzausfälle auf 25 bis 30 Millionen Pfund summieren.

Asos wächst trotz laufender Rabattaktionen und dem Brand im Zentrallager deutlich

Asos wächst trotz laufender Rabattaktionen und dem Brand im Zentrallager deutlich

Die Asos plc ist weiter auf dem Vormarsch, und hätte es nicht den Brand im Barnsley Logistikcenter gegeben, hätte der Onlinehändler vielleicht sogar die Milliardenmarke überschritten. So blieben die Umsätze bei 975,5 Mio. Pfund hängen. Immerhin entsprach dies immer noch einem währungsbereinigten Plus von 30% Die größten Zuwächse konnte Asos dabei mit einem Plus von 45% auf 256 Mio. Pfund in Europa (ohne UK) verbuchen. Die Umsätze in Großbritannien kletterten um 35% auf 372 Mio. Pfund, während die US-Umsätze mit 92 Mio. Pfund rund 25% über dem Vorjahr lagen.

Während es die ersten neun Monate gut lief, gab es aufgrund des Brands im Zentrallager einen Dämpfer: „Unser Geschäft in UK verlief auch im letzten Quartal stark, mit einem Plus von 33%. Unser internationales Geschäft wuchs währungsbereinigt um 14%. Nichtsdestotrotz, haben wir durch den Brand im Barnsley Distributionszentrum. Umsatzerlöse zwischen 25 und 30 Mio. Pfund verloren“, erklärte CEO Nick Robertson. Immerhin, nach Abschluss des Versicherungsfalls, rechnet er damit, dass der Vorsteuergewinn im Bereich der Erwartungen liegen wird.

Im laufenden neuen Geschäftsjahr will Asos international stärker wachsen und hat bereits „signifikante Investitionen“ in Vertrieb, Logistik und Technolgie vorgenommen, u.a. haben die Briten das ehemalige Logistiklager von Zalando in Großbeeren übernommen. Langfristiges Ziel ist es, 2,5 Mrd. Pfund umzusetzen, auch wenn das bedeutet, dass der Vorsteuergewinn 2015 auf dem Vorjahreslevel bleiben wird.