Hells Angels verklagen Modeunternehmen
Mit denen ist sicher nicht zu spaßen: Die Rockerbande Hells Angels verklagt gleich drei US-Modeunternehmen. Alexander McQueen, Saks und Zappos.com sollen das Logo der Motorradgang geklaut haben.
Arme böse Jungs: Die Hells Angels fühlen sich ihres Logos beraubt
Mal wieder nicht zu Scherzen aufgelegt waren in dieser Woche die Jungs von den Hells Angels in den USA. Diese fochten nun einen Rechtsstreit mit niemandem anderes als Alexander McQueen, Saks und Zappos.com an und verklagten die Unternehmen wegen angeblichen Markenrechtsverletzungen. Das Symbol der Hells Angels – ein geflügelter Totenkopf – soll von den genannten Firmen unrechtmäßig zur Vermarktung ihrer Produkte genutzt worden sein.
Die Rockergang beansprucht das Symbol seit Jahren für sich und forderte nun Schadensersatz in ungenannter Höhe sowie die sofortige Zerstörung aller Produkte mit Totenkopf-Symbol. Die Klage ging bereits Anfang der Woche bei einem Gericht in Los Angeles von der Hells Angels Motorcycle Corporation ein. Sie beansprucht die Schutzrechte für das martialisch aussehende Markenzeichen für sich. Das Symbol stehe im Rampenlicht der Öffentlichkeit und haben einen «grossen wirtschaftlichen Wert, so die Begründung der Gang. Damit legen sich die Rocker jedoch mit berühmten Grosskonzernen an. Alexander McQueen ist Teil des französischen Luxusimperiums PPR, zu dem auch der Sportartikel-Hersteller Puma gehört. Zappos.com ist eine Tochter des weltgrössten Onlinehändlers Amazon.
Erfreulich ist immerhin, dass die bösen Jungs den gerichtlichen Weg beschreiten, statt wie üblich zu rabiaten Methoden gegen die in Ungnade gefallenen Unternehmen vorzugehen.
Foto: wikipedia


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