Der Rechtsstreit zwischen dem deutschen Sporthandelsverband und dem Ex-Vorstand Hartmut Fröhlich ist erst mal beigelegt. In einem Vergleich soll das juristische Tauziehen ein Ende finden.

Bei der Generalversammlung Anfang dieser Woche stimmten die Mitglieder der in Heilbronn ansässigen Sporthändler-Einkaufsgenossenschaft Intersport einstimmig gegen eine weitere gerichtliche Auseinandersetzung und für eine „vergleichsweise Beendigung“ des Rechtstreits.

Im letzten Frühjahr hatten die Genossen den Ex-Vorstand Hartmut Fröhlich auf Schadensersatz in Millionenhöhe verklagt, weil dieser angeschlagene Mitgliedsfirmen zu lange unter die Arme gegriffen habe und sie trotz finanzieller Nöte mit Waren beliefert habe, was entgegen der internen Regeln stand. So soll der Genossenschaft ein Schaden von rund 10 Mio. Euro entstanden sein. Der beliebte Vorstand hat sich daran aber nicht persönlich bereichert.

Fröhlichs Versicherung soll beim Vergleich mit einbezogen werden.