Intersport: Bestes Non-Event-Jahr seit 2005
Ohne Sport Mord? Nur fast, denn auch ohne Großereignis schafft es die Sport-Verbundgruppe in Deutschland auf ein kleines Plus von einem Prozent. Das Geschäft befeuerten u.a. die Sparten Wintersport, Fahrrad, Fitness und Beach.
Die Intersport-Vorstände Hannes Rumer, Kim Roether und Jochen Schnell hoffen auf das Sportjahr 2016
Wintersportartikel liefen trotz des schwachen Schlussquartals recht gut in 2015
Der eigentlich zu warme Jahresendspurt hat auch deutschen Sporthändlern das Geschäft vermiest. Wie der Intersport-Vorstand im Rahmen der Münchner Sportmesse ISPO mitteilte, schaffte es die Verbundgruppe mit ihren rund 1.500 Läden in Deutschland und Österreich auf ein Einzelhandelsvolumen von 2,87 Mrd. Euro, was einem Plus von 1% entspricht. Intersport Austria hat sich mit den angeschlossenen Märkten Slowakei, Tschechien, Ungarn ebenfalls gut entwickelt. Alle Märkte konnten ein solides, mittleres bis hohes einstelliges Plus ausweisen.
Insgesamt ist es ein gutes Ergebnis – gerade, wenn man bedenkt, dass es in 2015 kein sportliches Großereignis wie eine Fußball-WM im Jahr zuvor gab. Insbesondere das erste Quartal sei der Umsatztreiber gewesen, teilte Intersport mit. In den Produktkategorien legten die Segmente Wintersport um 9%, Bike/Funwheel um 16%, Fitness um 6% und Bade/Beach um 8% zu. Die wichtige Gruppe Outdoor schaffte es mit plus 2% ebenfalls übers Vorjahr.
Die Erwartungen an 2016 liegen mit plus 3% deutlich über denen an 2015, nicht nur weil es in Rio Olympia und in Frankreich Fußball-EM heißt. Intersport feiert dieses Jahr auch seinen 60. Geburtstag und lockt jeden Monat mit neuen Jubiläumsangeboten. Gleichzeitig will Intersport sein Multichannel-Konzept weiter ausbauen und mehr Händler intensiver daran anbinden. „Wir sind jetzt in der Konzeption für eine kooperative Plattform, die es ermöglicht, dass unsere Mitglieder ihre eigene Ware direkt zum Kunden bringen.“ Das bisherige Modell kann bereits erste Erfolge aufweisen: Der durchschnittliche Warenkorb betrug 103 Euro und über ein Drittel der Online-Kunden kamen in die stationären Filialen.







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