Auch ohne Weihnachtsgeschäft im Plus: Die zur Metro Group gehörende Warenhauskette hat von Januar bis September ein flächenbereinigtes Umsatzplus erzielt und steht damit besser da als der Konzern, dessen Erlöse schrumpften.

Kaufhof steigert seinen Umsatz auf gleicher Fläche

Die Metro-Warenhaustochter Galeria Kaufhof hat im Rumpfgeschäftsjahr 2013 (1. Januar bis 30. September) einen Umsatz von 2,1 Mio. Euro erreicht. Das bedeutet ein flächenbereinigtes Plus von 0,9%. Bereits im dritten Quartal in Folge ist Kaufhof damit auf gleicher Fläche gewachsen. Im dritten Quartal lag das Plus sogar bei 1,1%. Damit steht Kaufhof glänzend da, schließlich beginnt die profitable Zeit eigentlich erst im vierten Quartal, wenn das Weihnachtsgeschäft beginnt. Metro-Chef Olaf Koch dürfte das freuen, schließlich hat er Kaufhof wieder zum Verkauf gestellt – allerdings zu einem höheren Preis als vor zwei Jahren.

Insgesamt ging der Umsatz der Metro Group um 2,2% zurück auf 46,3 Mrd. Euro zurück. Bereinigt um Portfolioveränderungen im Rahmen des Transformationsprogramms sowie negative Wechselkurseffekte konnte der Umsatz allerdings um 0,9% verbessert werden. „Im Rumpfgeschäftsjahr 2013 haben wir erreicht, was wir versprochen haben. Beim Umsatz, EBIT und bei der weiteren Transformation der Metro Group“, betont daher die Konzernleitung. Im dritten Quartal konnten sogar in allen Vertriebslinien Trendverbesserungen auf bereinigter Fläche verbuchen. Man blicke daher „mit großer Zuversicht auf das bevorstehende Weihnachtsgeschäft“ und bestätigt die Prognose, im Gesamtjahr ein über dem Vorjahreswert (706 Mio. Euro) liegendes bereinigtes EBIT zu erreichen.

Foto: Galeria Kaufhof