Esprit baut zusammen mit dem Logistikdienstleister Fiege in Mönchengladbach ein neues Logistikzentrum. Spätestens 2012 soll der Betrieb aufgenommen werden. NRW ist froh, dass Esprit diesen Standort gewählt hat, denn es sollen 520 Arbeitsplätze geschaffen werden.

Der Modekonzern Esprit und der Logistik Dienstleister Fiege errichten im Regiopark im Süden von Mönchengladbach das neue Esprit Distribution Center Europa. In dem interkommunalen Gewerbegebiet erfolgte heute die Grundsteinlegung mit der NRW-Wirtschaftsministerin Christa Thoben. Die Stadt und die Wirtschaftsförderungsgesellschaft sind sehr froh, dass der Modekonzern dort sein Logistikzentrum aufstellt, denn bis 2012 sollen dadurch 520 neue Arbeitsplätze – darunter etwa 50 Ausbildungsstellen – geschaffen werden. In der neuen Halle, die ca. 180 Meter lang ist, sollen, in Zukunft bis zu 200 Millionen Einzelteile umgeschlagen werden. Jährlich zwölf Kollektionen mit 144 Produktionslinien sollen hier für den Versand in über 40 Länder koordiniert werden. Beliefert werden vor allem die selbst betriebenen Stores, Kaufhäuser wie Kaufhof oder Karstadt sowie kleinere von Partnern betriebene Stores. „In Mönchengladbach werden wir Esprit auf die nächste Wachstumsphase vorbereiten. Daher sind wir natürlich über die Erweiterungsmöglichkeiten froh“, betonte Ernst-Peter Vogel, Mitglied der Geschäftsleitung, Esprit Europe Services GmbH.

Insgesamt investierten Esprit und Fiege rund 65 Mio. Euro in das neue Zentrum, darunter 40 Mio. Euro für Logistik- und IT-Technik. Die Wahl des Standortes war bewusst von den beiden Partnern getroffen worden, da Nordrhein-Westfalen der größte deutsche Logistikmarkt ist. „In Mönchengladbach haben wir einen optimalen Standort gefunden, von dem aus bis zu 30 Millionen Verbraucher direkt erreicht werden können. Außerdem verfügt der Standort über eine hervorragende Infrastruktur“, so Dr. Hugo Fiege, Vorstandsvorsitzender der Fiege Stiftung.

Mal sehen, ob das neue Logistikzentrum tatsächlich das gewünschte Wachstum für Esprit bringt – die letzten Quartalsergebnisse waren eher nicht so erfreulich.