EK/Servicegroup muss Umsatzeinbruch hinnehmen
Mit weniger zufrieden: In 2012 kann der Bielefelder Mehrbranchen-Verbund nicht an den Umsatz und das Ausschüttungsvolumen des Vorjahres anknüpfen. Künftig soll das Multi-Channel-Geschäft stärker forciert werden, um sich von anderen Onlineanbietern nicht die Butter vom Brot nehmen zu lassen.
Living, Fashion, Comfort & Family: Der Mehrbranchen-Verbund setzt auf Cross-Selling innerhalb der Geschäftsfelder
Die EK/servicegroup hat im Geschäftsjahr 2012 einen leichten Umsatzrückgang von 2,8% auf 1,553 Mrd. Euro hinnehmen müssen. Das Ausschüttungsvolumen lag mit 32,6 Mio. Euro ebenfalls leicht unter dem Vorjahreswert von 33,9 Mio. Euro. Der Mehrbranchen-Verbund habe den Strukturwandel im Fachhandel als auch die zunehmende Online-Orientierung der Verbraucher gespürt, erklärte der Vorstand Franz-Josef Hasebrink im Rahmen der Pressekonferenz auf der Family-Messe EK Fun. Dennoch zeigte sich Hasebrink „unterm Strich“ mit den Kennzahlen zufrieden. Die Eigenkapitalquote stieg sogar leicht und der Jahresüberschuss belief sich auf 1,0 Mio. Euro.
Um mit anderen Anbietern konkurrieren zu können, will die EK/servicegroup in 2013 die Multi-Channel-Aktivitäten forcieren. Seit dem 1. April gibt es unter Leitung von Stefan Paffenholz den neu geschaffenen, eigenständigen Bereich Multichannel. Zu dessen Leistungsportfolio gehört u.a. die virtuelle Vernetzung der Handelspartner mit standardisierten Internetauftritten, Onlinemarketing und Onlinehandel. Darüber hinaus sollen die stationären Konzepte attraktiver und emotionaler gestaltetet werden – durch Schaffung faszinierenden Erlebniswelten, überraschenden Themen und Events und kreativ inszenierten Sortimenten. Dadurch soll das Cross-Selling gestärkt und der Absatz gesteigert werden. Ziel ist es, im In- und Ausland weiter zu wachsen.
Foto: EK/servicegroup















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