EK servicegroup legt leicht zu
Der Bielefelder Mehrbranchenverbund kann im Jahr 2011 den Umsatz um 1,2 Prozent steigern. Der Bereich Fashion sorgte dabei ebenfalls für ein kleines Umsatzplus, was jedoch deutlich unter dem Vorjahreswachstum lag.
Die Fashion-Marken der Sütegro wie St. Barth trugen zum leichten Wachstum bei
Auf ihrer Hausmesse EK Fun stellte die EK Servicegroup die Geschäftsentwicklung für das Jahr 2011 vorgestellt. Danach hat sich der Umsatz um 1,2% auf 1,596 Mrd. Euro erhöht und lag damit 18,9 Mio. Euro über dem Vorjahr. Überproportional steigerte sich das Auslandsgeschäft – um 3,8% auf 140,3 Mio. Euro. „Wir liegen bei der Gesamtumsatzentwicklung auf dem Level des deutschen Einzelhandels. Gleichzeitig konnten wir mit der Entwicklung und Umsetzung unserer Konzepte sowie der gleichzeitigen Ausschüttungs-Erhöhung die Wertschöpfung deutlich steigern,“ erklärte der Vorstandsvorsitzende Franz-Josef Hasebrink.
Der umsatzstärkste Bereich war mit 34% am Gesamtumsatz der Bereich family mit Spielwaren, Babybedarf und Büchern, der allerdings ein leichtes Umsatzminus von 1,3% hinnehmen musste. Die Bereiche Living (u.a. Porzellan, Haushaltswaren) und comfort (u.a. Elektro-Groß- und Kleingeräte) erreichten eine Umsatzsteigerung von 0,9% bzw. 4,3%. Der Bereich fashion mit Mode und Bekleidung, Heimtextilien, Lederwaren, Schmuck, Uhren und Parfüm legte nach über 10% im Vorjahr um 1,4% zu. Wichtige Umsatzträger waren die Eigenmarken der Sütegro (Fashion & Style) „St. Barth“, „Oskar‘s“ und „ferli“ sowie die seit 2002 bestehende Kooperation mit der österreichischen Verbundgruppe ModeRing. Überdies konnten die Umsätze durch das erfolgreiche Cross-Selling mit der EK-Tochtergesellschaft baby & family. Positiv entwickelten sich auch die Systemflächen für Lederwaren und „Alles für die Reise“.
Für 2012 ist CEO Hasebrink verhalten optimistisch, hat allerdings schon den passenden Plan in der Tasche: „Der Einzelhandel hat sich in der Vergangenheit immer wieder mit den unterschiedlichsten Szenarien auseinandersetzen müssen. Und die Antwort ist immer dieselbe: Wer starke Sortimente in einem überzeugenden Preis-/Leistungsverhältnis bietet und darüber hinaus für Abwechslung und Emotionalität am POS sorgt, gewinnt. Damit unsere Handelspartner ganz vorn dabei sind, werden wir 2012 alle EK-Aktivitäten auf die Wünsche der Konsumenten ausrichten.“





Kommentare
Keine Kommentare bisher.