Xaver macht Weihnachtshoffnungen platt
Das Sturmtief Xaver hat Passanten in der letzten Woche und dem zweiten Adventswochenende die Lust auf einen Einkaufsbummel verdorben. Viele Händler in den Innenstädten mussten Umsatzeinbußen hinnehmen. Ein Stimmungstief im Handel zieht dennoch nicht auf.
Nun aber fix nach Hause: Ludwig Becks Weihnachstschaufenster animiert trotz Xaver zum Shoppen
Insgesamt lief das Weihnachtsgeschäft in der letzten Woche deutlich schwächer als in der Vorwoche. Weil Xaver wütete, blieben die Menschen am Donnerstag und Freitag lieber daheim statt Weihnachtseinkäufe zu erledigen. Eine aktuelle HDE-Umfrage zeigt, dass wegen des Sturmes etwas mehr als die Hälfte der Händler Umsatzeinbußen hinnehmen musste. Insbesondere die auf hohe Kundenfrequenzen angewiesenen Händler in den Innenstädten waren davon betroffen.
Dennoch bleibt der deutsche Einzelhandel weiter optimistisch. Der Handelsverband rechnet damit, dass der Andrang in den Geschäften in den kommenden zwei Wochen vor Weihnachten noch einmal deutlich zunimmt. „Die Händler zeigen sich nach wie vor optimistisch für das weitere Weihnachtsgeschäft. Erfahrungsgemäß kaufen die meisten Kunden ihre Geschenke eher knapp vor dem Fest“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth.
Zunehmend wichtiger wird dabei das Geschäft mit Gutscheinen. Die stehen gemäß einer HDE-Umfrage für rund 3% des Umsatzes der letzten zwei Kalendermonate und damit für rund 2 Mrd. Euro. Insgesamt rechnet der HDE mit einem Gesamtumsatz von 80,6 Mrd. Euro in den Monaten November und Dezember.
Foto: Ludwig Beck









Wann war der Handel schon mal zufrieden ?