Beste Aussichten für Wöhrl: Im neuen Geschäftsjahr 2013/14 rechnet man mit mehr Umsatz und Gewinn

Die Rudolf Wöhrl AG hat im Rumpfgeschäftsjahr 2013 (1. April bis 31. Juli) ihren Bruttomsatz um 3,5% auf 102,0 Mio. Euro steigern können. Vom Unternehmen heißt es, dass die Abverkäufe in dem Zeitraum „saisonal bedingt relativ schwach“ liefen.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) rutschte aufgrund von verschiedenen Sondereinflüssen um 0,2 Mio. Euro auf -4,5 Mio. Euro ab. Die Entwicklung ist hauptsächlich auf Vorlaufkosten für die Marketingaktionen zum 80-jährigen Firmenjubiläum sowie Beratungsaufwand für Synergieprojekte sowie eine Umstellung des Inventurverfahrens.

Der Start ins neue Geschäftsjahr 2013/14 verlief hingegen besser: Von August bis November steigerte Wöhrl den Umsatz um 8,3% auf 117 Mio. Euro. Dabei handelt es sich um „echtes Wachstum“, also Umsatzwachstum auf „insgesamt“ vergleichbarer Fläche, betont das Familienunternehmen, dass in dem Zeitraum sehr wohl einige Neu- oder Wiedereröffnungen feierte. Auch bei der Ertragslage steht Wöhrl besser da: Der Rohertrag erhöhte sich von 44,3 Mio. auf 46,4 Mio. Euro und das EBIT konnte von 1,3 Mio. auf 3,0 Mio. Euro mehr als verdoppelt werden. „Wir bewegen uns in die richtige Richtung, können aber insgesamt mit dem derzeitigen Niveau noch nicht wirklich zufrieden sein. Daher werden wir auch weiterhin intensiv an einer Verbesserung der Rentabilität unseres Unternehmens arbeiten“, so Olivier Wöhrl, CEO der Rudolf Wöhrl AG, über den Start in das Geschäftsjahr 2013/14. Wöhrl verspricht sich insbesondere von den bereits eingeleiteten Maßnahmen zur Stärkung der Marke sowie der Hebung von Synergien mit SinnLeffers (etwa durch günstigere Einkaufskonditionen oder ein gebündeltes Back-Office) einer deutlichen Verbesserung der Ertragskraft. Insgesamt rechnet die Unternehmensleitung bei normalem Geschäftsverlauf mit einer Entwicklung über dem Vorjahresniveau.

Wöhrl arbeitet seit Anfang des letzten Jahres intensiver mit dem Modehändler SinnLeffers zusammen und hat im Zuge dieser Partnerschaft die Controlling-, Finanzbuchhaltungs- und Personalsysteme beider Firmen im Rahmen des Rumpfgeschäftsjahres erstmals harmonisiert.

Foto: Wöhrl